In einem kleinen Ort namens Montagnana in der Toskana lebte ein ganz besonderer Kater – Toldo.
Grau-weiß, einst ein streunendes Kätzchen, wurde er von einem Rentner namens Renzo Iozzelli aufgenommen und geliebt wie ein Familienmitglied.
Zwischen den beiden entstand eine tiefe Verbindung, über die sogar die Nachbarn oft sprachen. Doch was nach Renzos Tod geschah, rührte ganz Italien – und später die Welt.
Seit dem Tag, an dem sein geliebter Mensch 2011 verstarb, ging Toldo jeden einzelnen Tag zum Friedhof. Egal ob bei Regen, Wind oder Schnee – er machte sich auf den Weg. Und nicht nur das: Er brachte jedes Mal kleine "Geschenke" mit – einen Zweig, ein Taschentuch, einen Kronkorken. Dinge, die auf den ersten Blick unbedeutend wirken – aber voller Bedeutung für ein trauerndes Tierherz.
Die Nachbarn kümmerten sich um ihn, boten ihm ein Zuhause, aber nichts war ihm wichtiger, als seinem Menschen nahe zu sein – selbst im Tod.
Toldos Geschichte erinnert an die von Hachikō, dem treuen Hund aus Japan. Doch diesmal zeigt uns eine Katze, wie tief ihre Liebe gehen kann.
Denn auch Katzen trauern. Auch Katzen lieben – leise, beständig und für immer.
Unterhalten sich drei Freunde
in der Kneipe. Sagt der Erste:
"Leute, ich glaube, meine Frau hat mit dem Klempner geschlafen."
"Wie kommst du denn darauf?", fragen die anderen. "Als ich nach Hause kam, fand ich im Schrank Klempner-Werkzeug, das mir nicht gehört."
Da sagt der Zweite: "Und ich glaube, meine Frau hat mit dem Maler geschlafen. Als ich nach Hause kam, fand ich im Schrank einen Kittel und Pinsel."
Plötzlich läuft der Dritte kreideweiß an. "Oh Mist, ich glaube, meine Frau hat mit einem Pferd geschlafen! Als ich gestern nach Hause kam, war im Schrank ein Reiter."