Pater Wilfried war ein großer Anhänger der Freikörperkultur.
Nun hast du ja im Inland nicht immer Gelegenheit, diesem Kult nachzugehen. Er hatte eine Stelle ausfindig gemacht, Kiesteich, Steilufer, ganz heimlich, schon ein bisschen versteckt.
Am Sonntagmorgen fährt er dahin, reißt sich die Klamotten vom Leib, wirft sie ordentlich auf einen Haufen und springt kopfüber in die Fluten. Hundert Meter Brust, fünfzig Meter Rücken.
Beim Rückenschwimmen guckt er einmal, er guckt zweimal, neben seinen Klamotten liegt eine wunderhübsche junge Dame in ein Buch vertieft.
Wilfried denkt: "Nee, das hältst du ja im Kopf nicht aus. So nackedei, wie du nun bist, kannst du ja nicht an Land gehen, wie peinlich!"
Er überlegt: "Du gehst raus aus dem Wasser, immer so, dass das Wasser deine Schamhaftigkeit bedeckt, stürzt auf die Dame zu, spritzt sie ein bisschen nass, nimmst deine Klamotten, gehst in das nächste Gebüsch und ziehst dich wieder an."
Er will gerade starten, da haut er mit dem Fuss gegen etwas Hartes, tastet sich durch die aufgewühlte Flut und wie der Zufall das will, es ist ein riesiger alter Emaillekochtopf mit zwei Henkeln.
Er denkt: "So'n Glück soll der Mensch haben, den hältst du nun an beiden Henkeln so vor deine empfindliche Stelle, lenkst sie ein bisschen ab, nimmst deine Klamotten und verpieselst dich dann."
Er geht dann mit diesem triefenden Pott voller Miesmuscheln und voller Algen auf die Dame zu und sagt: "Guten Tag!"
Sie sagt auch: "Guten Tag!"
"Na, mein Deern", sagt er, "was machst du denn hier?"
"Ich lese ein Buch."
"Das ist ja interessant, neben meinen Klamotten."
"Ja", sagt sie.
"Kann man vielleicht wissen, was das für ein Buch ist."
"Ja", sagt sie, "ich mache einen Fernkursus über Gedankenlesen."
"Oh", sagt er, "dann müssen Sie ja eigentlich wissen, was ich jetzt denke."
"Ja", sagt sie, "Sie denken bestimmt, der Topf hat einen Boden!"
Ein Polizist hält auf der A16 ein Auto an.
"Guten Tag, mein Herr, wir haben gerade eine Geschwindigkeit von 140 Kilometern erfasst".
Der Fahrer antwortete: „Aber das kann nicht, ich habe den Tempomat auf 110, vielleicht ist den Radar kaput“
Seine Frau nicht einmal nach oben schauend, sagt: „ Du wisst sehr gut, dass diese Auto keinen Tempomat hat... "Während das Ticket ausgestellt wird, sagt der Mann zwischen den Zähnen: "Kannst du nicht einfach den Mund halten?"
Die Frau schmunzelt und sagt: „Sei froh, das du dein Radar-Detektor deaktiviert hast ...“ Während der Polizist ein zweites Ticket für der illegale Detektor schreibt, sieht der Mann seiner Frau an und knurrt: „Verdammt ,halt die Klappe!"
Der Polizist runzelt die Stirnmung und stellt fest, dass der Fahrer nicht ange-
-schnallt ist.
Der Fahrer erklärt, dass er ihn gelockert hat, damit er seinen Führerschein aus seiner Gesäßtasche nehmen kann.
Seine Frau sagt unbeirrt: "Aber Schatz, du weißt, dass dir dein Gürtel egal war, du tust es nie um, wenn du fährst?"
Während der Polizist das dritte Ticket schreibt, sieht der Mann seine Frau hämisch an und ruft: "Willst du bitte DEIN VERDAMTTES MAUL JETZT !!!!!"
Der Polizist sieht die Frau an und fragt: "Spricht dein Mann immer so mit dir, gnädige Frau?"
"Nein, Herr Polizist... nur wenn er betrunken ist..."
Die sehr früh aufgestandene und sehr gut gelaunte Ordensvorste-
-herin eines Klosters beschließt,
jede der Nonnen in ihrer Zelle zu besuchen.
"Guten Tag, Schwester Marie-
-Josepha, Sie sehen heute sehr gut aus und was Sie weben ist wunderhübsch!"
"Vielen Dank, ehrwürdige Mutter, Sie sehen auch sehr gut aus. Ich habe aber das Gefühl, dass Sie heute beim Aufstehen die falsche Bettseite erwischt haben."
Die Ordensvorsteherin ist perplex, führt aber ihre Visite weiter.
"Guten Tag, Schwester Maria, Sie sehen heute sehr gut aus und was Sie sticken ist wunder-
-hübsch!"
"Vielen Dank, ehrwürdige Mutter, Sie sehen auch sehr gut aus. Ich habe aber das Gefühl, dass Sie heute beim Aufstehen die falsche Bettseite erwischt haben."
Die Mutter Oberin beißt sich auf die Lippen. Obwohl alle Nonnen dieselbe Bemerkung aussprechen, setzt sie ihre Inspektion fort.
Bei der fünfzehnten Nonne angelangt und total genervt, fragt sie:
"Guten Tag Schwester Nolla, seien Sie ehrlich: Finden Sie, dass ich heute Morgen beim Aufstehen die falsche Bettseite erwischt habe?"
"Ja, ehrwürdige Mutter..."
"Und wie kommen Sie darauf?"
"Sie haben Pater Emilio's Sandalen an..."