Fundstück aus dem Kleinanzeigenmarkt Postmodernes Selbstenthauptungsgerät Wir haben uns kürzlich entschlossen, da es im Sommer bei uns im Wohnzimmer doch immer recht stickig ist, einen sogenannten Deckenventilator zu installie- -ren. Da mein Mann immer sagt: „Ich mach schon, kein Problem, geht ruckzuck!“, haben wir nun gebraucht so eine „Arme Leute Guillotine“ gekauft und er sollte sie nun anbringen. Nachdem Mr.Keinproblemallesokidoki schon Sorgen mit der Stromversorgung hatte (ein Wunder das die Hütte nicht abgebrannt ist) ging es nun ans bohren/ dübeln und anbringen.Also nur mal zur Info: In der Anleitung stand : Sorgen sie unbedingt für eine sichere Aufhängung! Aber was interessierts denn den „Meister aller Handwerksklassen“. Als das Ding dann endlich unter der Decke hing , man muss ehrlicherweise sagen es funktionierte sogar, war die Freude über den neugewonnenen Luft- -verwirbeler groß. Stolz wurde es jedem der es sehen (oder auch nicht) wollte vom „Terminationsschrauber himself“ vorgeführt. So weit so gut. Als ich den Kindern erklärt habe das man dieses mobile Fallbeil nicht als Kettenkarussel benutzen kann war die Welt wirklich in Ordnung. Bis eines Tages ein lauter Knall gefolgt von einem dumpfen Schlag und anschließ- -endem Gestöhne die häusliche Stille durchschnitt. Zur Erklärung: Das ganze Ding war mitsamt Dübeln aus der Decke gebrochen und direkt auf Mr.Ichbinsogeil (der bewundert darunter stand) gefallen. Der Handwerkergott ist dann (Sekunden- -bruchteile besinnungslos) auf den neuen Laminatboden geschlagen gefolgt von der Kometenhaft herabstürtzenden Guillitine.als ich das Wohnzimmer betrat lagen nun beide da: Mr.Dasuniversumist- -meins (mit kleiner Kopfplatzwunde) & unser Lufterfrischer – beide also mehr oder weniger defekt.Um genau zu sein der Rotationsverwirbeler war total defekt und mein Mann ein bißchen. Frisch verarztet (er dachte ja gleich an Hirnvberletzungen bzw.Polytrauma) wurde nun die Schuld beim Gerätehersteller, bei den Idioten die das Haus gebaut haben,bei den schadhaften Dübeln, bei mir,bei den Kindern, bei der Bundes- -regierung, der Nato und wasweissichwem gesucht. Die Handwerkerehre bei Mr.Abrißbirne war bis in die Grundmauern beschädigt. Ach ja, beschädigt war dann auch die Hauselektrik,die Decke,das Laminat und natürlich auch das Do it yourself Hinrichtungsgerät. Das alles wurde dann von wirklichem Fachpersonal gerichtet, natürlich unter der Aufsicht von Mr.Ichmachhiergarnixmehr! Und wenn Sie sich jetzt noch trauen – dann bitte sehr : 1 Deckenventilator Lervia >KH 1151 Motor läuft noch – Drehmechanismus ist wohl unrund (läuft nicht mehr gerade) 3 Flügel (einer ist kaputt -steckt wohl noch teilweise im Kopf meines Mannes) CD mit Montagevideo (was ist das ???) DEFEKT

Ein Mann kommt mit einem Karton unter dem Arm in eine Kneipe. Er sagt zum Wirt: „Wenn ich Ihnen etwas zeige, das Sie garantiert noch nie gesehen haben, geben Sie mir dann einen aus?“ Der Wirt antwortet: „Freundchen, ich bin 30 Jahre lang zur See gefahren. Ich habe so ziemlich alles gesehen, was es gibt. Aber wenn Du mir wirklich etwas Neues zeigst, geht Dein ganzer Abend aufs Haus!“ Der Mann stellt den Karton auf den Tresen und öffnet ihn. Zuerst holt er ein kleines Klavier hervor. Danach zieht er einen winzigen Mann, gerade einmal 30 cm groß, aus dem Karton. Der geht zum Klavier und fängt an zu spielen. Der Wirt ist völlig von den Socken. Er sagt: „Unglaublich! Das habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Sie können heute bestellen, was Sie wollen, es kostet Sie keinen Pfennig! Aber Sie müssen mir sagen, wie Sie zu diesem kleinen Wunder gekommen sind.“ Der Mann sagt: „Also, auf einem Dachboden habe ich doch tatsächlich eine echte Wunderlampe gefunden. Ich habe daran gerieben und es kam ein Flaschengeist heraus, allerdings war er etwas speziell. Ich hätte nur einen einzigen Wunsch frei, sagte er. Und danach müsse ich die Wunderlampe an den nächsten weiter- -geben, der mir etwas Gutes tut.“ Er holt die Lampe aus seinem Karton, reicht sie dem Wirt und sagt: „Da Sie heute so großzügig sind, bekommen Sie die Lampe. Bitte sehr. Aber seien Sie sehr, sehr vorsichtig mit Ihrem Wunsch!“ Der Wirt ist sprachlos. Er überlegt ein paar Sekunden lang, dann reibt er an der Lampe. Im nächsten Moment ist der ganze Tresen voller Melonen: Wassermelonen, Honigmelonen, Galiamelonen – alle Sorten, die es gibt. Der Wirt ist sauer: „Verdammt, was soll denn dieser Mist, ist der Geist schwerhörig oder schwach- -sinnig oder was? Ich habe mir 100 Millionen gewünscht, nicht 100 Melonen!“ Der Mann zuckt mit den Schultern und sagt: „Na glauben Sie denn, mein Wunsch war ein 30 cm langer Pianist?“

Ich muss mal was los werden! Es ist eine Frechheit wie mit Ausländern auf dem Bau umgegangen wird. Für den Durchschnitts deutschen ist wohl das arbeiten auf Großbaustellen zu schwer. Ich sehe zwei drei deutsche Vorarbeiter die, die subunternehmer (meistens Polen oder Jungs vom Balkan) malochen lassen. Ich nehme mich da selber nicht raus. Was aber überhaupt nicht geht ist dieses ständige Gemotze über die Jungs, die entgegen euren großen klappen bei Wind und Wetter immer pünktlich sind und täglich ihren soll mehr als erfüllen. Die sind nie krank und immer nett. Jetzt kam einer von mein Jungs zu mir und verabschiedete sich mit Tränen in den Augen. Er geht zurück nach Polen für immer. Ich fragte ihn wieso, er ist ein Zugpferd im Team und seit Beginn der Baustelle dabei. Kann ich etwas tun um ihn umzustimmen? Ich hätte ihm täglich ne Stunde mehr aufgeschrieben so wertvoll war er. Da sagt er nein leider nicht. Ich hackte nach und musste dann erfahren das sein Chef ihm sage und schreibe 3 Wochen von seinem Lohn nicht bezahlt hat. Er hat über 200 Stunden gerissen und hat nicht einmal 400 Euro ausgezahlt bekommen. Ich bin aus allen Wolken gefallen ich bin richtig wütend. Ich wollte das klären und das an die große Glocke hängen, auf bitten von ihm hab ich das dann nicht gemacht. Er hat heute bis 16:00 Uhr gearbeitet obwohl er nicht bezahlt wurde. Ein toller Typ jetzt packt er und fährt wieder rüber. Für immer. Was ist bloß los mit der deutschen Gesellschaft auf dem Bau. Schämen sollten wir uns. Schämen sollten sich die Chefs die auf den Rücken der Jungs ihre Kalkulation so knapp rechnen das es sich kaum lohnt und dann werden Leute für drecksjobs nicht einmal bezahlt. Schande über uns und schade über das Handwerk. Sowas darf nicht sein und geht nicht. Ich bin sehr wütend.

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