Manchmal kommt eine Zeit,
in der du einfach genug hast.
Von allem und jedem. Du spürst, dass dir etwas entgleitet, dass das Leben wie eine Landschaft am Zugfenster vorbeizieht. Alles scheint irgendwie an dir vorbeizugehen, wie hinter einer Glaswand. Im Kopf hast du Millionen von Träumen, Ideen und Wünschen. Du hast die Monotonie satt.
Du willst echte Liebe und echte Freundschaft. Du willst dein Leben voll auskosten. Du willst glücklich sein, dich endlich trauen und handeln. Doch jedes Mal, wenn du der Veränderung schon so nah, ganz nah bist... hält dich etwas zurück.
Jeden Tag wiederholst du „morgen“ - das ist dein magisches Lieblingswort, weil es so unbestimmt ist und Hoffnung macht. Du willst es, aber du hast Angst.
Wir vergessen so oft, dass es nicht die Gitter sind, die ein Gefängnis ausmachen.
*Zwei Stunden vor der Trauung* ging der Bräutigam zum Pfarrer, gab ihm einen 100-Euro-Schein und sagte: "Ich möchte, dass Sie den Teil weglassen, wo ich versprechen muss, << meine Frau zu lieben, zu ehren und zu respektieren und ihr für immer treu zu sein >>."
Als die Zeremonie begann, drehte sich der Pfarrer zum Bräutigam um und sagte: "Versprichst du, dich vor ihr niederzuwerfen, jedem ihrer Befehle zu gehorchen und ihr jeden Morgen das Frühstück ans Bett zu bringen?"
Der Bräutigam schluckte, wurde rot und antwortete mit leiser Stimme: "<< Ja, ich will >>."
Am Ende der Zeremonie ging der Bräutigam zum Pfarrer und flüsterte:
"<< Sag mal, wir hatten doch eine Abmachung, oder? >>"
Der Pfarrer antwortet: " Sie hat mir ein besseres Angebot gemacht."