Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Menschen an dich denken?
Stell dir vor, jemand denkt aus heiterem Himmel an dein Gesicht.
Es passiert etwas; sie erinnern sich an dich. Dein Lieblingslied, wie du dich kleidest, wie du sprichst, der Blick in deinen Augen, wenn du glücklich bist. Die Menschen erinnern sich an dich, auch wenn ihr euch jahrelang nicht gesehen habt.
Alles im Leben erinnert an eine Person, einen Ort, einen Moment.
Du denkst vielleicht, du seist vergessen, aber das bist du nicht.
Rugbylegende J.P.R. Williams
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Da ist zum Beispiel die Episode aus dem Jahr 1978. Williams und sein Klub Bridgend trat gegen die All Blacks aus Neuseeland an. Im Gedränge trat ihn sein Gegenspieler John Ashworth und traf ihn dabei so unglücklich, dass Williams plötzlich ein Loch in der Wange hatte. Williams verließ kurz den Platz, >>unbeeindruckt«, wie es heißt, griff zu Nadel und Faden und nähte sich, assistiert von seinem Vater, selbst die Wunde mit 30 Stichen wieder zu.
Dann spielte er selbstverständlich weiter.
Mit den Lions tourte er 1974 durch Südafrika, auch so ein Rugbyland. Auf ein Signal hin stürmte sein gesamtes Team nach vorne, um eine Prügelei mit dem gegnerischen Team anzufangen. Williams rannte über das halbe Feld, bis er den Südafrikaner Johannes van Heerden erreicht hatte. Ungeachtet dessen, dass van Heerden weit größer und stattlicher war als Williams, verpasste der Waliser ihm einen derartigen Hieb, dass der Südafrikaner bewusstlos zu Boden sank. Als er wieder zu sich kam, kommentierte er bewundernd, das sei der beste Faustschlag gewesen<«, den er je bekommen habe. Das muss man im Original zitieren: »The finest punch I had
ever received<<.