Hier sind die kuriosesten Funksprüche zwischen Piloten und Tower-Fluglotsen (im Tower werden Gespräche der Flutlotsen mit den Piloten aufgezeichnet) zusammengestellt, die tatsächlich stattgefunden haben! Tower: 'Um Lärm zu vermeiden, schwenken sie bitte 45 Grad nach rechts.' Pilot: 'Was können wir in 35 000 Fuss Höhe schon für Lärm machen?' Tower: 'Den Krach, wenn ihre 707 mit der 727 vor Ihnen zusammenstösst!' Tower: 'Sind sie ein Airbus 320 oder 340?' Pilot: 'Ein A 340 natürlich!' Tower: 'Würden Sie dann bitte vor dem Start auch die anderen beiden Triebwerke starten?' Pilot: 'Guten Morgen, Bratislava.' Tower: 'Guten Morgen. Zur Kenntnis: Hier ist Wien.' Pilot: 'Bin jetzt im Landeanflug auf Bratislava.' Tower: 'Hier ist wirklich Wien.' Pilot: 'Wien?' Tower: 'Ja.' Pilot: 'Aber warum? Wir wollten nach Bratislava.' Tower: 'Okay. Dann brechen Sie Landeanflug ab und fliegen Sie nach links.' Tower zu einem Piloten, der besonders hart aufsetzte: 'Eine Landung soll ja kein Geheimnis sein. Die Passagiere sollen ruhig wissen, wann sie unten sind.' Pilot: 'Macht nichts. Die klatschen eh immer.' Pilot einer Alitalia, dem ein Blitzschlag das halbe Cockpit lahmgelegt hat: 'Bei uns ist fast alles ausgefallen. Nichts geht mehr. Selbst unser Höhenmesser zeigt nichts mehr an...' Nach fünf Minuten Lamentierens meldet sich der Pilot einer anderen Maschine: 'Halt's Maul und stirb wie ein Mann!' Pilot: 'Da brennt eine Landeleuchte.' Tower:'Ich hoffe, da brennen mehrere.' Pilot: 'Ich meine, sie qualmt.' Pilot: 'Haben nur noch wenig Treibstoff. Erbitten dringend Anweisung.' Tower: 'Wie ist ihre Position? Haben Sie nicht auf dem Schirm.' Pilot: 'Wir stehen auf Bahn 2 und warten seit einer Ewigkeit auf den Tankwagen.' Tower: 'Haben Sie Probleme?' Pilot: 'Hab meinen Kompass verloren.' Tower: 'So wie Sie fliegen, haben Sie alle Instrumente verloren.' Tower: 'Nach der Landung bitte zu Taxiway Alpha 7, Alpha 5, Whiskey 2, Delta 1 und Oscar 2.' Pilot: 'Wo ist denn das? Wir kennen uns doch hier nicht aus.' Tower: 'Macht nichts. Bin auch erst zwei Tage hier.' Pilot: 'Erbitten Starterlaubnis.' Tower: 'Sorry, wir haben Ihren Flugplan nicht. Wo wollen Sie hin?' Pilot: 'Wie jeden Montag nach Salzburg.' Tower: 'Aber heute ist Dienstag!' Pilot: 'Was? Dann haben wir ja frei.' Pilot: 'Gibt's hier keinen Follow-me- -Wagen?' Tower: 'Negativ. Sehen Sie zu, wie sie allein zum Gate kommen.' Tower: 'Höhe und Position?' Pilot: 'Ich bin 1.80 m und sitze vorne links.' Tower zu Privatflieger: 'Wer ist alles an Bord?' Pilot: 'Pilot, zwei Passagiere und ein Hund.' Tower, nach harter Landung des Fliegers: 'Ich nehme an, der Hund saß am Steuer?' Tower: 'Haben Sie genug Sprit oder nicht?' Pilot: 'Ja.' Tower: 'Ja, was?' Pilot: 'Ja, Sir!!!' Tower: 'Geben Sie uns bitte Ihre erwartete Ankunftszeit.' Pilot: 'Hmmmm... Dienstag würde mir gut passen...'

Folgender Text wurde zur Erklärung eines Schadenfalles an eine Versicherung geschickt: Sehr geehrte Damen und Herren, Sie fordern Begründung, wie es dazu kam, dass mein Zaun von einem Sturm zerstört worden ist. Nach anfänglicher Ratlosigkeit, was man da wohl schreiben soll, ich dennoch aber gezwungen bin, zu antworten, um meinen Pflichten als Versicherungsnehmerin nachzukommen, trage ich nun ordnungsgemäß vor: "Die Sonne wärmt die Luft weltweit unterschiedlich. Wo sie senkrecht auf die Erde trifft (am Äquator), wärmt sie stärker als da, wo sie schräg auftrifft(Nord- und Südpol). Und über Land wärmt sie stärker als über dem Meer. Aufgewärmte Luft dehnt sich aus, der Luftdruck wird an diesen Stellen höher (man nennt das "Hochs"). An kühleren Stellen bleibt der Luftdruck niedrig ("Tiefs"). Die Luft versucht, diese Druckunterschiede wieder auszugleichen: Sie strömt von Gebieten mit hohem Luftdruck in Gebiete mit niedrigem Luftdruck - je größer die Druckunterschiede sind, umso schneller. Bewegt sich die Luft mit 6 km/h, nennt man das Wind. Ab 75 km/h nennt man diese Bewegung Sturm, ab 118 km/h Orkan. So schnell ist Luft aber nur bei extremen Druckunterschieden. Ein solcher Druckunterschied lag am Schadenstag über Deutschland vor. Zur Unglückszeit passierte schnelle Luft den Großraum Hessen, wobei sie auch durch Asterode und an meinem Haus vorbei kam. Da mein Haus der schnellen Luft im Wege stand, sollte es weggepustet werden. Das ließ jedoch mein treuer Zaun nicht zu. Um das Haus zu schützen, hat sich mein armer Zaun mit aller Kraft gegen die schnelle Luft gestemmt. Es gelang ihm zunächst, sich und das Haus erfolgreich zu verteidigen, sodass die schnelle Luft gezwungen war, den Weg durch das Nachbarhaus zu nehmen. Als das große Dach des Nachbarhauses in einem Stück vorbeigeflogen kam, was nur in sehr seltenen Fällen vorkommt, muss mein Zaun erschrocken oder zumindest kurz abgelenkt gewesen sein. Die schnelle Luft hat sofort ihre Chance genutzt und meinen treuen Zaun heimtückisch niedergedrückt. Der Held brach zusammen und starb noch am Boden liegend vor dem Haus, welches er jedoch immerhin erfolgreich beschützt hatte. " Das ist meiner Ansicht nach der Vorgang so, wie er sich real zugetragen hat. Es könnte jedoch auch weniger dramatisch gewesen sein und der Fall ist als ganz gewöhnlicher Sturmschaden zu behandeln, dem nichts hinzuzufügen ist, außer dass an dem Tag in Asterode - wie überall in Deutschland Sturm geherrscht hat. Sollte weiterer Vortrag notwendig sein, Zeugenaussagen begehrt werden oder Ihrer Ansicht nach eine Obduktion des Zaunes erforderlich sein, stehe ich gerne zur Verfügung.

Die Ameise schuftete während des ganzen Sommers von morgens früh bis abends spät (derart, dass es von gewerkschaftlicher Seite als unsolidarisches Verhalten gerügt werden muss), baute ihr Haus und füllte ihre Tiefkühltruhe mit Früchten und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Grille machte sich über das Spießbürgertum der Ameise lustig und befand: „Die lebt doch am Leben vorbei!" Die Grille selber fand ihre Selbstverwirklichung mit Singen, Lachen und Tanzen. Den ganzen Sommer lang feierte sie Party. Als die Grille erkennen musste, dass jedes Fest und auch jeder Sommer mal ein Ende hat und sie zu frieren und hungern begann, berief sie Ende Oktober eine Pressekonferenz ein, in der sie zu wissen verlangte, ob es mit den Grundsätzen der Gerechtigkeit vereinbar sei, dass die Ameise ein großes beheiztes Haus hat und Nahrungsvorräte im Überfluss, während andere in der Kälte liften und hungerten. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen zeigte Bilder der fröstelnden Grille und in starkem Kontrast dazu Aufnahmen der Ameise in ihrem gemütlichen Heim vor einem Tisch voller Speisen. Führende Kommentatoren der Tagespresse zeigten sich schockiert über diesen hassen Gegensatz und fragten: „Wie ist es möglich, dass in einem so reichen Land so viel Armut zugelassen wird?" Der Fall erregte landesweite Aufmerksamkeit und bald schaltete sich NEID (Nationale Einheitsgewerkschaft der Insekten Deutschlands) ein, deren Funktionär in einer populären Talkshow darauf hinwies, dass die Grille das Opfer einer bisher schon immer latent vorhandenen Grünenfeindlichkeit geworden sei. Bekannte Persönlichkeiten der Popmusik gründeten die Initiative „Rock für Grün" und alle Welt war gerührt, als ein von der britischen Königin geadelter Popstar auf einem Konzert dieser Bewegung mit den eigens für diesen Anlass komponierte Song „It's Not So Easy Being Green" auftrat. Sowohl Vertreter der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien nutzten jeden öffentlichen Auftritt, um ihre Empathie und Solidarität öffentlich zu manifestieren, indem sie erklärten, alles Menschenmögliche zu tun, um der armen Grille zu ihrem gerechten Anteil am allgemeinen Wohlstand zu verhelfen. Sie zitierten aus Studien, die besagten, dass die Annen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Unsolidarisches Verhalten sei eine Schande für einen Rechtsstaat, und die hartherzige Ameise müsse endlich lernen zu teilen. Einkommensunterschiede seien eine schreiende Ungerechtigkeit. Die Regierung, der von Journalisten immer wieder vorgeworfen worden war, dass sie dieses brennende Problem aussitzen wolle, zeigte ihre Handlungsfähigkeit und legte dem Parlament ein „Gesetz zur wirtschaftlichen Gleichstellung grüner Insekten" vor, das Ameisen mit einem Solidaritätszuschlag auf deren Einkommensteuer belegte. Dieser Gesetzesvorschlag wurde von allen Parteien bejubelt oder zumindest begrüßt. Endlich bekommt jetzt die Grille ihren gerechten Anteil am Bruttosozialprodukt und kann am gesellschaftlichen Wohlstand teilhaben. Die in Medienkreisen und bei Kulturschaffenden unbeliebten Ameisen müssen nun härter arbeiten, um ihre Sondersteuern bezahlen zu können, aber mit dem neuen Gesetz hat die Regierung Handlungskompetenz gezeigt und die Opposition konnte ihr soziales Gewissen beweisen. Die Medien, oft als vierte Macht im Staate gepriesen, haften wie immer vordemonstriert, dass sie ihr Wächteramt überparteilich und unparteiisch ausüben.

Ich habe ne Diät gemacht.... War nicht schön.... Aber damit es für irgendwas gut ist, habe ich es aufgeschrieben 7:00 Uhr - Mache mir Frühstück. Während die Fritteuse heiß wird fällt mir ein... Ich mach Diät. Stelle die Fritteuse ab und esse eine Banane. Im Internet steht schwarzer Kaffee hat pro Tasse nur 1 Kalorie, super! 7:30 Uhr - Habe 22 Tassen Kaffee getrunken und bin nun sicher, ich kann Tote Menschen sehen. Koffein ist Teufelszeug, ich esse noch eine Banane. 8:00 Uhr - Erscheine im Büro. 8:15 Uhr - Thorsten aus der Buchhaltung fragt warum mein Hemd voller Remoulade ist? Ich erkläre ihm das Banane pur nicht schmeckt. Bestätige das ich eine Diät mache.... Thorsten sagt ich muss viel trinken. 8:17 Uhr - schicke den Praktikanten los Um 4 Kisten Wasser zu kaufen, brauche für 5 Flaschen 9 min. Thorsten erscheint erneut und überreicht mir einen Briefbeschwerer, als Motivation sagt er... Es ist ein im Acrylblock eingegossenes Ferrero Küsschen! Ich trinke noch etwas Wasser. Die Toten Menschen verschwinden nach und nach. 8:45 Uhr - Ich muss Pipi! 9:00 Uhr - Ich muss Pipi! 9:05 Uhr - Ich muss Pipi! 9:07 Uhr - Ich muss Pipi! 9:12 Uhr - Thorsten kommt mit den Quartalszahlen. Ich werfe einen kurzen Blick darauf, nicke entschlossen und muss dann Pipi! 9:30 Uhr - Frühstückspause: werfe einen langen Blick auf meine mobile Fritteuse in der Schreibtischschublade.... lache dann grimmig. Nach 25 Minuten grimmigen Lachens erscheint ein Kollege und fragt warum ich weine?! Ich will aus der Haut fahren, habe einen unaufschiebbaren Termin... Ich muss Pipi! 10:00 Uhr - Zeit für einen Snack. Geht ein Schokoriegel?! Nein, natürlich nicht. Ich esse noch eine Banane. Thorsten erscheint erneut und erinnert mich an das Meeting um 11:00 Uhr. Ich esse noch eine Banane! Thorsten meint ich pack das schon... ICH ESSE NOCH EINE BANANE! Thorsten sagt ich soll Stark sein, gesunder Geist, gesunder Körper und so... Ich nicke... Und esse noch eine Banane. Thorsten sieht mir zu, ich sehe ihm beim zusehen zu und esse noch eine Banane. 10:30 Uhr - Sitze auf der Toilette und habe entsetzliche Verstopfung. Pipi geht aber ausgezeichnet! 10:55 Uhr - Verlege das Meeting auf die Toilette. 11:00 Uhr - Meeting beginnt pünktlich. Soweit ich das hinter der Klotür hören kann sind alle da. Bei Tagesordnung Punkt 3 löst sich die Verstopfung wie von Zauberhand. Übertöne die Geräuschkulisse durch einen lautstarken Vortrag. Klo sieht aus wie nach einem Terror Anschlag. 11:40 Uhr - Surfe im Netz, unser Firmenklo ist bereits auf YouTube 12:00 Uhr - Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. "Was für eine Scheiße" 13:00 Uhr - "Ich muss was essen!"... Der Betriebsrat meint die Mitarbeiter Toilette muss vielleicht abgerissen werden, Bananen scheiden also aus! 14:45 Uhr - Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. "so ein alberner Dreck, wen soll das motivieren?" Rieche am Tischkalender. Stinkt blöd, immerhin ist der Tag zur Hälfte rum. 15:00 Uhr - Ich fühle mich nicht gut. 16:00 Uhr - Der Assistenzarzt meint die Narkose nach gar nichts schmeckt, ich jetzt aber trotzdem die Maske aufsetzen und einatmen müsse. Ich frage ob ich es bis 17:00 Uhr zurück ins Büro schaffe?! Er äußert milde bedenken da zuerst die Bauchdecke geöffnet und der Acrylblock entfernt werden muss. Am nächsten morgen, 7:00 Uhr - Visite: der Chefarzt meint der Acrylblock wäre völlig unkompliziert zu entfernen gewesen aber der Tischkalender hätte sich ziemlich verkeilt. Werde noch 3 Wochen hier bleiben müssen. Schonkost... Verliere in 3 Wochen 23 Kilo. 21 Januar- Bin zuhause, schlank wie ein Reh.

Die Ameise schuftete während des ganzen Sommers von morgens früh bis abends spät (derart, dass es von gewerkschaftlicher Seite als unsolidarisches Verhalten gerügt werden muss), baute ihr Haus und füllte ihre Tiefkühltruhe mit Früchten und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Grille machte sich über das Spießbürgertum der Ameise lustig und befand: „Die lebt doch am Leben vorbei!" Die Grille selber fand ihre Selbstverwirklichung mit Singen, Lachen und Tanzen. Den ganzen Sommer lang feierte sie Party. Als die Grille erkennen musste, dass jedes Fest und auch jeder Sommer mal ein Ende hat und sie zu frieren und hungern begann, berief sie Ende Oktober eine Pressekonferenz ein, in der sie zu wissen verlangte, ob es mit den Grundsätzen der Gerechtigkeit vereinbar sei, dass die Ameise ein großes beheiztes Haus hat und Nahrungsvorräte im Überfluss, während andere in der Kälte liften und hungerten. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen zeigte Bilder der fröstelnden Grille und in starkem Kontrast dazu Aufnahmen der Ameise in ihrem gemütlichen Heim vor einem Tisch voller Speisen. Führende Kommentatoren der Tagespresse zeigten sich schockiert über diesen hassen Gegensatz und fragten: „Wie ist es möglich, dass in einem so reichen Land so viel Armut zugelassen wird?" Der Fall erregte landesweite Aufmerksamkeit und bald schaltete sich NEID (Nationale Einheitsgewerkschaft der Insekten Deutschlands) ein, deren Funktionär in einer populären Talkshow darauf hinwies, dass die Grille das Opfer einer bisher schon immer latent vorhandenen Grünenfeindlichkeit geworden sei. Bekannte Persönlichkeiten der Popmusik gründeten die Initiative „Rock für Grün" und alle Welt war gerührt, als ein von der britischen Königin geadelter Popstar auf einem Konzert dieser Bewegung mit den eigens für diesen Anlass komponierte Song „It's Not So Easy Being Green" auftrat. Sowohl Vertreter der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien nutzten jeden öffentlichen Auftritt, um ihre Empathie und Solidarität öffentlich zu manifestieren, indem sie erklärten, alles Menschenmögliche zu tun, um der armen Grille zu ihrem gerechten Anteil am allgemeinen Wohlstand zu verhelfen. Sie zitierten aus Studien, die besagten, dass die Annen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Unsolidarisches Verhalten sei eine Schande für einen Rechtsstaat, und die hartherzige Ameise müsse endlich lernen zu teilen. Einkommensunterschiede seien eine schreiende Ungerechtigkeit. Die Regierung, der von Journalisten immer wieder vorgeworfen worden war, dass sie dieses brennende Problem aussitzen wolle, zeigte ihre Handlungsfähigkeit und legte dem Parlament ein „Gesetz zur wirtschaftlichen Gleichstellung grüner Insekten" vor, das Ameisen mit einem Solidaritätszuschlag auf deren Einkommensteuer belegte. Dieser Gesetzesvorschlag wurde von allen Parteien bejubelt oder zumindest begrüßt. Endlich bekommt jetzt die Grille ihren gerechten Anteil am Bruttosozialprodukt und kann am gesellschaftlichen Wohlstand teilhaben. Die in Medienkreisen und bei Kulturschaffenden unbeliebten Ameisen müssen nun härter arbeiten, um ihre Sondersteuern bezahlen zu können, aber mit dem neuen Gesetz hat die Regierung Handlungskompetenz gezeigt und die Opposition konnte ihr soziales Gewissen beweisen. Die Medien, oft als vierte Macht im Staate gepriesen, haften wie immer vordemonstriert, dass sie ihr Wächteramt überparteilich und unparteiisch ausüben.

Ich habe ne Diät gemacht.... War nicht schön.... Aber damit es für irgendwas gut ist, habe ich es aufgeschrieben 7:00 Uhr - Mache mir Frühstück. Während die Fritteuse heiß wird fällt mir ein... Ich mach Diät. Stelle die Fritteuse ab und esse eine Banane. Im Internet steht schwarzer Kaffee hat pro Tasse nur 1 Kalorie, super! 7:30 Uhr - Habe 22 Tassen Kaffee getrunken und bin nun sicher, ich kann Tote Menschen sehen. Koffein ist Teufelszeug, ich esse noch eine Banane. 8:00 Uhr - Erscheine im Büro. 8:15 Uhr - Thorsten aus der Buchhaltung fragt warum mein Hemd voller Remoulade ist? Ich erkläre ihm das Banane pur nicht schmeckt. Bestätige das ich eine Diät mache.... Thorsten sagt ich muss viel trinken. 8:17 Uhr - schicke den Praktikanten los Um 4 Kisten Wasser zu kaufen, brauche für 5 Flaschen 9 min. Thorsten erscheint erneut und überreicht mir einen Briefbeschwerer, als Motivation sagt er... Es ist ein im Acrylblock eingegossenes Ferrero Küsschen! Ich trinke noch etwas Wasser. Die Toten Menschen verschwinden nach und nach. 8:45 Uhr - Ich muss Pipi! 9:00 Uhr - Ich muss Pipi! 9:05 Uhr - Ich muss Pipi! 9:07 Uhr - Ich muss Pipi! 9:12 Uhr - Thorsten kommt mit den Quartalszahlen. Ich werfe einen kurzen Blick darauf, nicke entschlossen und muss dann Pipi! 9:30 Uhr - Frühstückspause: werfe einen langen Blick auf meine mobile Fritteuse in der Schreibtischschublade.... lache dann grimmig. Nach 25 Minuten grimmigen Lachens erscheint ein Kollege und fragt warum ich weine?! Ich will aus der Haut fahren, habe einen unaufschiebbaren Termin... Ich muss Pipi! 10:00 Uhr - Zeit für einen Snack. Geht ein Schokoriegel?! Nein, natürlich nicht. Ich esse noch eine Banane. Thorsten erscheint erneut und erinnert mich an das Meeting um 11:00 Uhr. Ich esse noch eine Banane! Thorsten meint ich pack das schon... ICH ESSE NOCH EINE BANANE! Thorsten sagt ich soll Stark sein, gesunder Geist, gesunder Körper und so... Ich nicke... Und esse noch eine Banane. Thorsten sieht mir zu, ich sehe ihm beim zusehen zu und esse noch eine Banane. 10:30 Uhr - Sitze auf der Toilette und habe entsetzliche Verstopfung. Pipi geht aber ausgezeichnet! 10:55 Uhr - Verlege das Meeting auf die Toilette. 11:00 Uhr - Meeting beginnt pünktlich. Soweit ich das hinter der Klotür hören kann sind alle da. Bei Tagesordnung Punkt 3 löst sich die Verstopfung wie von Zauberhand. Übertöne die Geräuschkulisse durch einen lautstarken Vortrag. Klo sieht aus wie nach einem Terror Anschlag. 11:40 Uhr - Surfe im Netz, unser Firmenklo ist bereits auf YouTube 12:00 Uhr - Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. "Was für eine Scheiße" 13:00 Uhr - "Ich muss was essen!"... Der Betriebsrat meint die Mitarbeiter Toilette muss vielleicht abgerissen werden, Bananen scheiden also aus! 14:45 Uhr - Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. "so ein alberner Dreck, wen soll das motivieren?" Rieche am Tischkalender. Stinkt blöd, immerhin ist der Tag zur Hälfte rum. 15:00 Uhr - Ich fühle mich nicht gut. 16:00 Uhr - Der Assistenzarzt meint die Narkose nach gar nichts schmeckt, ich jetzt aber trotzdem die Maske aufsetzen und einatmen müsse. Ich frage ob ich es bis 17:00 Uhr zurück ins Büro schaffe?! Er äußert milde bedenken da zuerst die Bauchdecke geöffnet und der Acrylblock entfernt werden muss. Am nächsten morgen, 7:00 Uhr - Visite: der Chefarzt meint der Acrylblock wäre völlig unkompliziert zu entfernen gewesen aber der Tischkalender hätte sich ziemlich verkeilt. Werde noch 3 Wochen hier bleiben müssen. Schonkost... Verliere in 3 Wochen 23 Kilo. 21 Januar- Bin zuhause, schlank wie ein Reh.

Das tragische Ende einer Telefonverbindung Rechtsanwalt Dr. Müller telefoniert mit der Klinik, um über den Erfolg der Unterleibsoperation, die am Vortag an seiner Frau vorgenommen wurde, Auskunft zu bekommen. “Hallo, ist dort die Klinik?” “Ja, bitte sehr?” “Hier ist Rechtsanwalt Dr. Müller, ich möchte ......” In diesem Augenblick wurde Dr. Müller versehentlich getrennt und mit dem Ingenieur Krause, der gerade mit seinem Kunden wegen eines reparierten Motorrades telefonierte, verbunden. “Hallo! Ja, sie können sie morgen abholen. Natürlich ist alles in Ordnung.” “Hat sie denn alles gut überstanden?” “Ja, gewiss, aber die Arbeit war sehr schwer. Wir haben ihr ein ganz neues Hinterteil eingebaut.” “Was? Ein Hinterteil? Was sie nicht sagen.” “Ja, das war aber auch unbedingt notwendig. Das Loch war schon ganz ausgeleiert! Sie sind einfach zu schnell auf ihr gefahren.” “Wie meinen sie?” “Ja, sie brauchen gar nicht zu widersprechen. Da gibt es keine Zweifel. Die Abnutzung der inneren Wände zeigen es ganz deutlich. Außerdem muß ich ihnen sagen, daß ihr Kolben nichts mehr wert ist. Er ist zu alt und zu abgenutzt. Heute früh habe ich an ihr einen neuen ausprobiert, der stärker und länger ist als ihrer. Das Resultat war überraschend. Sie hat den Kolbendruck ausgezeichnet ausgehalten. Wir haben sie belastet wie wir nur konnten. Nach einer erneuten Schmierung haben wir zu dritt auf ihr gesessen. Sie hat auch das tadellos ausgehalten. Zwar hat sie am Anfang etwas mit dem Hinterteil geschleudert, gab aber zuletzt elastisch nach. Daraufhin fing sie an, nach dem Experiment auszulaufen und wir haben ihr durch das Einlegen einer Gummidichtung die alte Öffnung etwas verengt. Die bei ihr austretenden Gase haben wir dadurch beseitigt, indem wir hinten ein Auffanggerät mit Ventil eingebaut haben. Von hinten kamen wir ganz gut rein. Jedenfalls besteht die Aussicht, daß sie sie noch ein paar Jährchen benutzen können. Abgesehen davon, sollte man aber.... Hallo, hören sie noch?” Leider hörte Dr.Müller nichts mehr. Ihn hatte gerade der Schlag getroffen.

Vor einiger Zeit verabredete eine deutsche Firma ein jährliches Wettrudern gegen eine japanische Firma. Das Rennen sollte mit einem Achter auf dem Rhein ausgetragen werden. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre Leistungsgrenze zu erreichen. Als der große Tag kam, waren beide Mannschaften topfit. Doch die Japaner gewannen mit einem Vorsprung von einem Kilometer das Wettrudern. Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr betroffen, und die Moral war auf dem Tiefpunkt. Das obere Management entschied, daß der Grund für die vernichtende Niederlage unbedingt ermittelt werden mußte. Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemaßnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, daß bei den Japanern acht Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im deutschen Team ein Mann ruderte und acht Mann steuerten. Das obere Management engagierte sofort eine Beratungsfirma, die eine Studie über die Struktur des deutschen Teams anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten kamen die Berater zu dem Schluß, daß zu viele Leute steuerten und zu wenig ruderten. Um einer weiteren Niederlage gegen die Japaner vorzubeugen, wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt fünf Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Außerdem wurde ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um dem Ruderer mehr Ansporn zu geben. "Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben." Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit einem Vorsprung von zwei Kilometern. Das obere Management entließ den Ruderer wegen schlechter Leistung, verkaufte das Ruderboot und stoppte alle Investitionen für ein neues Boot. Der Beratungsfirma wurde ein Lob ausgesprochen und das eingesparte Geld wurde dem oberen Management ausgezahlt.

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