Ein Mann will mit dem Zug in den Sommerurlaub fahren. Da niemand auf seinen Papagei aufpassen will, entschließt er sich dazu, den Papagei mitzunehmen. Mit dem Papagei auf der Schulter sitzend kommt er zum Fahrkartenschalter und will eine Karte nach Ravenna lösen.
Der Schalterbeamte weist ihn jedoch darauf hin, dass er auch für den
Papagei eine Fahrkarte lösen muss.
"Das Geld spar ich mir!" denkt sich der Mann, geht aufs WC, steckt sich den Papagei in die Hose und löst dann eine Fahrkarte für sich.
Im Zugabteil macht er es sich dann bequem und schläft auch kurz danach ein, vergisst jedoch darauf, dass sich der Papagei noch immer in seiner Hose befindet. Bei der nächsten
Station steigt eine Nonne in den Zug und nimmt leise im Abteil des Mannes Platz. Nach einiger Zeit bemerkt die Nonne Bewegungen in der Hose des Mannes und sie hört eine Stimme: "Das ist aber warm hier drin!"
Die Nonne denkt sich: "Der Mann redet im Schlaf!"
In der Hose wird es immer wilder und eine Stimme krächzt: "Mein Gott, dass ist wirklich heiß hier!"
Jetzt wo auch noch der liebe Gott angesprochen wird, ist die Nonne etwas beunruhigt und beobachtet das Geschehen genau. Da sieht sie, wie sich der Reißverschluss an der Hose des Mannes langsam öffnet und der Papagei dann den Kopf durch den Hosenschlitz steckt. Er schaut zuerst nach links und nach rechts und dann der Nonne direkt in die Augen und sagt: "Kuckuck!"
Die Nonne ist ganz außer sich, springt auf schüttelt den Mann und sagt zu ihm: "Lieber Mann! Ich bin eine Frau Gottes und habe vielleicht nicht viel Ahnung von so was, aber ich glaube ihnen ist gerade ein Ei geplatzt!
Ein Wiener Obdachloser durchstöbert auf seiner täglichen Suche nach
Nahrung die Wiener Mülltonnen.
Dabei stößt er in einem Kübel auf einen zerbrochenen Spiegel und
weicht erschrocken zurück: "Jössas, a Leich!"
Er rennt zur nächsten Polizeistation und meldet: "I hob a Leich gfund'n, im dritt'n Mistkübl beim Stefansplotz, schaut's eich des o!"
Die Polizei fährt sofort zum besagten Mistkübel, ein Beamter öffnet die Tonne, schaut in den Spiegel,
erbleicht und sagt: "Mei Gott, des is jo ana vo uns!"
Besagter Polizist nimmt den Spiegel als Beweismittel mit, vergisst ihn aber in seiner Uniform. Abends dann daheim durchwühlt seine Tochter die Jacke nach einer kleinen
Taschengeldaufbesserung - und
findet den Spiegel und ruft:
"Mama, Mama, da Papa hot a
Freindin!" Die Mutter eilt herbei und sieht sich den Spiegel an: "A so a hässliche Sau!"