Am Ende des Wirtschaftsjahres schickte das Finanzamt einen Steuerinspektor zur Prüfung in das lokale Krankenhaus. Während der Steuerinspektor die Ausgaben prüfte, wandte er sich dem Geschäftsführer des Krankenhauses zu und fragte: "Ich sehe hier, dass Sie eine Menge Verbandsmaterial einkaufen. Was tun Sie eigentlich mit den Resten, die zu klein sind um sie zu verwenden?" "Gute Frage", antwortete der Geschäftsführer. "Wir sammeln diese Reste und schicken sie an den Hersteller, und von Zeit zu Zeit schickt uns dieser dafür einen kostenlosen Karton mit Verbandsmaterial." "Oh", entgegnete der Inspektor, ein bisschen enttäuscht darüber, auf diese ungewöhnliche Frage eine Antwort zu erhalten. Er machte jedoch weiter in seiner penetranten Art. "Und was ist mit diesen Pflaster- -Einkäufen? Was machen Sie mit den Überbleibseln, nachdem ein Patient verpflastert wurde?" "Ah ja" erwiderte der Geschäftsführer, der begriff, dass der Inspektor ihn mit einer nicht zu beantwortenden Frage auf Glatteis führen wollte. "Wir sammeln die Reste und schicken sie zurück an den Pflasterhersteller, und von Zeit zu Zeit erhalten wir dafür einen kostenlosen Karton mit Pflastern." "Aha" sagte der Prüfer und dachte angestrengt darüber nach, wie er den "Ich weiß auf alles eine Antwort" -Geschäftsführer doch noch kriegen könnte und er fuhr fort. "Was machen Sie denn mit den ganzen Haut- und Organresten, die bei den Operationen anfallen?" "Nun, auch hier verschwenden wir nichts", antwortete der Geschäftsführer. "Wir heben alle diese kleinen Haut- und Fleischreste, Organteile und Gliedmaßen auf und senden sie ans Finanzamt, und einmal im Jahr schicken sie uns ein komplettes Arschloch!"

Das Christkind beim Finanzamt Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen, es war beim Finanzamt zu betteln und fleh'n. Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer, verlangt vom Christkind die Einkommenssteuer. Das Amt will noch wissen ob es angehen kann, dass das Christkind soviel verschenken kann. Das Finanzamt hat so nicht kapiert, wovon das Christkind dies finanziert. Das Christkind rief: "Die Zwerge stellen die Geschenke her", da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär. Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben, und die Erlöse wären anzugeben. "Ich verschenke das Spielzeug an Kinder", wollte das Christkind sich wehren, dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären. Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben, äre dieses jetzt besser zu sagen. "Meine Zwerge besorgen die Teile, und basteln die vielen Geschenke in Eile." Das Finanzamt fragte wie verwandelt, ob es sich um innergemeinschaftliche Erwerbe handelt. Oder kamen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz, von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz. "Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld." "Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt." "Aus allen Ländern kommen die Sachen, mit denen wir die Kinder glücklich machen." Dieses wäre ja wohl nicht geheuer, denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer. Das Finanzamt, von diesen Sachen keine Ahnung, meinte dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung. Mit diesen Sachen, welch ein Graus, fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus. Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein, und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

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