Linie 13. Montag morgen, 8:07 Uhr
"Fahrscheine bitte!"
Neben mir sitzt eine alte kleine Dame - bestimmt schon über 80 Jahre.
Und während ich in meiner Tasche nach meinem Ticket krame, sitzt sie regungslos da.
"Werte Frau, Ihren Fahrschein bitte!"
Die alte Dame schaut den Kontrolleur an. Sie lächelt.
"Ich habe keinen. Ich fahre gerade zu
meinen beiden Engelchen nach Mülheim.
Schauen sie, ich könnte ihnen jetzt sagen, dass, der Fahrscheinautomat viel zu
kompliziert ist.
Oder vorgeben, ich sei verwirrt. Oder einfach sagen, ich leide an Demenz. Wahrscheinlich würden sie mir glauben. Die Wahrheit ist aber, dass wir Ende des Monats haben. Das Geld hat schlicht nicht ausgereicht für ein Ticket. Da ich die Kleinen aber unbedingt sehen wollte, bin ich das Risiko eingegangen."
Der Kontrolleur ist sichtlich überrascht, ihm fehlen die Worte. "Mir ging es in meinem Leben schon weitaus schlechter", führt die Dame fort, "aber gelogen habe ich nie. Junger Mann, schreiben sie mich ruhig auf."
Sie hält ihm ihren Personalausweis hin. Der Kontrolleur schaut jedoch nicht auf den Ausweis. Er blickt der Dame in die Augen. Holt tief Luft. Und dreht sich um.
Er geht zum Ticketautomaten und öffnet sein eigenes Portmonee. Nach ein paar Sekunden kommt er wieder zurück.
"Ich habe ihnen ein Ticket gekauft - es gilt für vier Fahrten. Damit können sie ihre Enkel diese Woche zweimal sehen."
Die alte Dame Sprachlos … eine gute Geste ist Real in der Welt.
Zwischenbericht aus Brüssel
Knaller des Jahres ist für mich heute schon meine Chefin, Parlamentspräsidentin Roberta Metsola, militante Abtreibungsgegnerin aus dem Geldwäscheparadies Malta (bekannt durch „goldene Pässe" & ermordete Journalistinnen).
Nach Bekanntwerden des Korruptionsskandals „Katargate" versprach Roberta Metaxa umfassende Reformen zum „Schutz" des Europäischen Parlaments vor "Korruption, Interessenskonflikten und Vetternwirtschaft".
Um das Vertrauen der europäischen Bürger zurückzugewinnen, beschloss Roberta Motorola sodann, in einer ersten Amtshandlung ihren Schwager, den Malteser Matthiew Tabone (aus Malta), als Kabinettschef einzustellen (Grundgehalt: 20.000 € / Monat). Immerhin keinen Vetter. Smiley!
Als die Personalie öffentlich wurde und Kritik einsetzte, reagierte die Alte total verständnisvoll und ließ ihren Sprecher patzig fragen, ob sie ihrer Schwester vielleicht die Scheidung empfehlen sollte.
Schlussendlich bekam irgendeine spanische Adelige den Job. Und wird damit Nachfolgerin von Alessandro Chiocchetti, der rechten Hand der rechten Hand der sizilianischen Mafia, dessen (regularienwidrige) Berufung Metsola erst im September in umständlichen Hinterzimmer-Deals (sogar mit den Linken) durchgesetzt hatte.
Europa nicht den Leyen überlassen!