Ray und Jeni Bonell sind seit Jahrzehnten ein Paar – und Eltern von stolzen 16 Kindern, im Alter von etwa 4 bis 29 Jahren. Was für viele kaum vorstellbar ist, ist für sie gelebter Alltag – mit all seinen Höhen, Tiefen und jeder Menge Leben im Haus.
Ray, von Beruf Installateur, spricht offen über das liebevolle Durcheinander, das ihren Familienalltag bestimmt. Und auch Jeni, die früher eigentlich keine Kinder wollte, sagt heute mit Überzeugung: "Jedes einzelne unserer Kinder ist ein Geschenk – ganz eigen, ganz besonders."
Neun Söhne, sieben Töchter – und doch kein Kind wie das andere. Die Bonells machen klar: Hier geht es nicht um Zahlen, sondern um Persönlichkeiten. Um Individualität trotz großer Zahl. Um Liebe, die sich nicht teilt – sondern mit jedem Kind wächst.
Eine Familie, die zeigt: Was zählt, ist nicht, wie viele du hast, sondern wie du mit ihnen lebst.
Im August 1942 brachen Marcelin und Francine Dumoulin, ein Ehepaar aus der Schweiz mit sieben Kindern, zu einem scheinbar gewöhnlichen Tag in den Bergen auf – sie wollten ihre Kühe weiden, wie sie es unzählige Male zuvor getan hatten. Doch diesmal kamen sie nie zurück. Trotz intensiver Suche blieben sie verschwunden. Ihre Kinder wurden getrennt, wuchsen bei Pflegefamilien auf, während das ganze Dorf Jahrzehnte lang mit der Ungewissheit lebte: Was war mit Marcelin und Francine geschehen?
Erst 75 Jahre später brachte das Schmelzen eines Gletschers die Wahrheit ans Licht. Ein Arbeiter entdeckte auf dem Eis in der Nähe eines Skilifts etwas Ungewöhnliches: alte Gegenstände, eine Glasflasche, ein Paar Schuhe – eines groß, das andere klein. Kurz darauf stieß man auf zwei gefrorene Körper, jahrzehntelang im Eis konserviert. Eine DNA-Analyse bestätigte schließlich das, woran niemand mehr zu hoffen wagte: Es waren Marcelin und Francine.
Vermutlich waren sie damals in eine Gletscherspalte gestürzt und wurden sofort vom Schnee begraben. Der Gletscher bewahrte ihre Körper all die Jahre, eingefroren in der Zeit – bis der Klimawandel das Eis zurückweichen ließ.