Hinter Gittern – und keiner sieht ihn.
Seit sechs Monaten wartet Bernie, ein fünfjähriger Hund im Tierheim von Hempstead, New York, auf sein Zuhause.
Jeden Tag sitzt er still hinter den Zwingerstäben – und versteht nicht, warum ihn niemand auswählt.
Andere Hunde gehen nach Hause. Bernie bleibt.
Dabei ist er ein wahres Juwel: verspielt, voller Energie, liebt Spaziergänge und hartes Kauspielzeug.
Als er ankam, war er abgemagert und verloren – doch mit Liebe und Geduld wurde er zu einem selbstbewussten, fröhlichen Hund.
Jetzt wartet er nur noch auf eines: eine Familie, die ihn sieht.
Er träumt von einem Zuhause mit älteren Kindern oder Erwachsenen, die ihm Liebe, Bewegung und Vertrauen schenken.
Ein etwa fünf Monate altes Elefantenbaby, das in Tamil Nadu (Indien) von seiner Mutter und der Herde getrennt wurde, konnte dank engagierter Parkmitarbeiter wieder mit seiner Familie vereint werden. Das kleine Tier irrte verstört umher, auf der verzweifelten Suche nach seiner Mutter.
Mit Hilfe von Drohnen lokalisierten Wildhüter die Herde – etwa vier Kilometer entfernt. Um den menschlichen Geruch zu überdecken, badeten sie das Jungtier zunächst und bedeckten es anschließend mit Schlamm. Danach wurde es vorsichtig mit einem Lastwagen dorthin gebracht, wo seine Familie sich befand.
Normalerweise bleiben Elefantenherden in der Nähe, wenn ein Kalb vermisst wird. Doch in Regionen, in denen Mensch und Tier in engem Konflikt stehen, ist es manchmal die traurige Pflicht der Leitkuh, die Sicherheit der gesamten Herde dem Einzelnen vorzuziehen.
Einige Tage später machten Ranger eine rührende Entdeckung: Die Elefantenmutter und ihr Kalb lagen friedlich beieinander – Seite an Seite, im Schatten schlummernd. Ein stilles Happy End für eine kleine große Seele.
Nachdem sich der Guadalupe River nach der verheerenden Flut am 4. Juli in Texas zurückgezogen hatte, kehrte ein brauner Pitbull namens Hulk an die Überreste des Hauses seiner Familie zurück – das zum Teil vom Wasser fortgerissen worden war.
Dort, auf einer zerbrochenen Bodendiele, saß er still – schnupperte in die Luft, als würde er hoffen, vertraute Stimmen zu hören.
Einen ganzen Tag lang rührte er sich nicht von der Stelle.
Erst Nachbarn und Freunde, die ihn bemerkten, alarmierten schließlich Kerrville Pets Alive, ein lokales Tierheim mit Herz.
Das Team kam – und fand Hulk unverletzt, aber unbeirrbar wartend.
Er wich nicht von seiner Position.
Er wartete – nicht auf Futter, nicht aus Angst, sondern mit Hoffnung im Blick.
Auf seine Menschen.
Auf seine Familie.