Zwei Männer treffen sich im Himmel.
"Woran bist du denn gestorben?"
"Ich bin erfroren. Und du?"
"Ach, ich bin an einem Herzanfall
gestorben!"
"Wie ist denn das passiert?"
"Ein Kumpel rief mich im Büro an
und sagte: Deine Frau betrügt dich!
Ich renne zum Auto rase heim, ins
Schlafzimmer, schau unters Bett, in
den Schrank, nichts! Runter in die
Küche, in den Keller - nichts.
Dann wurde mir übel, und ich
hatte einen Infarkt!"
"Du Idiot", sagte der andere,
"hättest du in der Küche in die
Tiefkühltruhe geguckt, könnten
wir beide noch leben...!"
Ein fünfjähriger Junge hatte Hunger. Ganz viel Hunger. Also griff er zum Telefon – und rief den Notruf. Manuel Beshara aus Sanford, Florida dachte, dass die Menschen, die in jeder Not helfen, ihm vielleicht auch eine Pizza bringen könnten. Für ihn war das ein Notfall: leerer Magen, großer Appetit, kindliche Hoffnung. Als die Polizei an der Haustür erschien, hätten sie ihn tadeln können – eine Predigt über den Missbrauch von Notrufnummern halten, wieder gehen. Doch sie taten etwas ganz anderes.
Sie sahen nicht den "Fehler". Sie sahen einen kleinen Jungen, der einfach nur hungrig war. Und naiv genug, zu glauben, dass Helfer wirklich bei allem helfen.
Also erklärten sie ihm ruhig, dass der Notruf für echte Notfälle sei… und dann verschwand einer der Polizisten leise.
Kurze Zeit später kam er zurück – mit einer heißen, großen Pizza nur für Manuel.
Denn manchmal braucht die Welt nicht mehr Erklärungen. Sondern mehr Mitgefühl. Mehr Menschen, die sich erinnern, wie es war, klein zu sein, hungrig… und voller Vertrauen. An diesem Tag haben die Beamten nicht nur ihren Dienst getan. Sie haben einem Kind gezeigt: Es gibt noch Güte in dieser Welt. Denn es ging nie nur um Pizza. Es ging darum, wie viel ein bisschen Menschlichkeit bewirken kann.