Ich hatte nie richtig verstanden, warum Sexbedürfnisse von Männern und Frauen so unterschiedlich sind. All diese Geschichten von Mars und Venus.... Und ich hatte auch nie verstanden, warum Männer mit dem Kopf und Frauen mit dem Herz denken. Letzte Woche sind meine Frau und ich ins Bett gegangen. Wir fingen an, uns unter der Decke anzufassen, zu streicheln... Ich war schon sehr heiß und ich dachte, das beruht auf Gegenseitigkeit, da die ganze Sache eindeutig sexuell orientiert war. Aber genau in dem Moment sagte sie mir: "Hör zu, ich hab jetzt keine Lust, Liebe zu machen, ich hab nur Lust, dass du mich fest in deinen Armen nimmst, mmh?" Ich antwortete: "WAAAAS?" Sie sagte mir dann die Zauberworte: "Du kannst einfach mit den emotionellen Bedürfnissen einer Frau nicht umgehen". Am Ende hab' ich kapituliert und resigniert: Ich hatte in dieser Nacht keinen Sex, und so bin ich eingeschlafen. Am nächsten Tag gingen meine Frau und ich in ein Einkaufszentrum bummeln. Ich sah sie an, als sie 3 schöne, aber teure, Kleider anprobierte. Da sie sich nicht entscheiden konnte, sagte ich ihr, sie solle alle 3 nehmen. Sie konnte ihren eigenen Ohren nicht trauen, und so von meinen verständnisvollen Worten motiviert sagte sie weiter, sie würde natürlich aufgrund der neuen Kleider ein Paar neue Schuhe brauchen, die leider 200 Euro kosteten. Dazu habe ich gesagt, ich fände es richtig. Danach sind wir am Juwelier vorbeigelaufen. Sie wollte hinein und kam mit einer Armkette mit Diamanten heraus. Wenn Ihr sie gesehen hättet... Sie war total begeistert! Sie glaubte wahrscheinlich, ich wäre plötzlich verrückt geworden, aber das war ihr eigentlich egal. Ich glaub', ich hab ihr ganzes philosophisches Schema kaputt gemacht, als ich ihr wieder "Ja" sagte. Jetzt war sie fast sexuell erregt. Leute, ihr Gesicht war unglaublich, das hättet Ihr sehen müssen. Genau in dem Moment sagte sie mir mit ihrem schönsten Lächeln "Gehen wir zur Kasse zahlen!" Es war so schwierig, nicht anfangen zu lachen, als ich ihr sagte: "Nein, Schatz, ich glaub, ich hab jetzt keine Lust, die ganzen Sachen zu kaufen." Ihr Gesicht wurde kreidebleich, wirklich, und noch mehr, als ich noch dazu sagte: "Ich hab jetzt nur Lust, dass du mich umarmst." Als sie vor Wut und Hass fast platzte, kam natürlich das letzte Meisterstück: "Du kannst mit den finanziellen Bedürfnissen eines Mannes einfach nicht umgehen." "Ich glaube, ich werde bis 2025 keinen Sex mehr haben..."

Dies ist ein Auszug aus einem amerikanischem Buch "Disorder in the Court". Es sind Sätze die tatsächlich so vor Gericht gefallen sind, Wort für Wort, aufgenommen und veröffentlicht von Gerichtsreportern. Das ganze ist aus dem amerikanischen übersetzt: F: Wann ist ihr Geburtstag? A: 15. Juli F: Welches Jahr? A: Jedes Jahr. __________ F: Diese Amnesie, betrifft sie ihr gesamtes Erinnerungsvermögen? A: Ja. F: Auf welche Art greift sie in ihr Erinnerungsvermögen? A: Ich vergesse. F: Sie vergessen. Können sie uns ein Bespiel geben von etwas das sie vergessen haben? __________ F: Wie alt ist ihr Sohn, der bei ihnen lebt? A: 38 oder 35, ich verwechsle das immer. F: Wie lange lebt er schon bei ihnen? A: 45 Jahre. __________ F: Was war das erste das ihr Mann an jenem Morgen fragte als sie aufwachten? A: Er sagte: "Wo bin ich Cathy?" F: Warum hat sie das verärgert? A: Mein Name ist Susan. __________ F: Nun Doktor, ist es nicht so, dass wenn man im Schlaf stirbt, man es erst beim aufwachen bemerkt? __________ F: Ihr jüngster Sohn, der 25-jährige, wie alt ist er? __________ F: Waren sie anwesend als das Bild von ihnen gemacht wurde? __________ F: Die Empfängnis des Kindes war also am 8. August? A: Ja F: Und was haben sie zu dieser Zeit gemacht? __________ F: Wie wurde ihre erste Ehe beendet? A: Durch den Tod. F: Und durch wessen Tod wurde sie beendet? __________ F: Können sie die Person beschreiben? A: Er war etwa mittelgroß und hatte einen Bart. F: War es ein Mann oder eine Frau? __________ F: Ist ihr Erscheinen hier heute morgen begründet auf der Vorladung die ich ihrem Anwalt zugesandt habe? A: Nein, so ziehe ich mich an wenn ich zur Arbeit gehe. __________ F: Doktor, wie viele Autopsien haben sie an Toten vorgenommen? A: Alle meine Autopsien nehme ich an Toten vor. __________ F: Alle deine Antworten müssen mündlich sein, OK? Auf welche Schule bist du gegangen? A: Mündlich __________ F: Erinnern sie sich an den Zeitpunkt der Autopsie? A: Die Autopsie begann gegen 8:30 Uhr. F: Mr. Denningten war zu diesem Zeitpunkt Tod? A: Nein, er saß auf dem Tisch und wunderte sich warum ich ihn autopsiere. __________ F: Sind sie qualifiziert eine Urin-Probe abzugeben? A: Mündlich __________ F: Doktor, bevor sie mit der Autopsie anfingen, haben sie da den Puls gemessen? A: Nein. F: Haben sie den Blutdruck gemessen? A: Nein. F: Haben Sie die Atmung geprüft? A: Nein. F: Ist es also möglich, dass der Patien noch am Leben war als sie ihn autopsierten? A: Nein. F: Wie können sie so sicher sein Doktor? A: Weil sein Gehirn in einem Glas auf meinem Tisch stand. F: Hätte der Patient trotzdem noch am Leben sein können? A: Ja, es ist möglich, dass er noch am Leben war und irgendwo als Anwalt praktizierte. (diese Antwort hat dem Arzt 3.000 Dollar Strafe wegen Ehrbeleidigungeingebracht. Er hat sie wortlos, aber mit Genugtuung bezahlt…)

Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen “Bitte, einen Augenblick noch!” Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde. Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hüte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer – keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer – kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war. “Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?” sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zu der alten Dame, um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto. Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft. “Es sei nicht Rede wert” antwortete ich ihr, “Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!” “Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann.” erwiderte sie. Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte, gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten. “Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg,” gab ich zu bedenken. “Oh, ich habe nichts dagegen“, sagte sie. “Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.” “Ein Hospiz?” schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an. “Ich hinterlasse keine Familie” fuhr sie mit sanfter Stimme fort. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.” Ich schaltete das Taxameter aus. “Welchen Weg soll ich nehmen?” fragte ich. Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch “ein junges, wildes Paar” waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, das früher “ein angesagter Schuppen” zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen. An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren? “Ich bin müde” sagte die alte Dame plötzlich. “Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren” Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt. Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben. Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz. “Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?” fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte. “Nichts”, sagte ich. “Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen”, antwortete sie. “Es gibt noch andere Passagiere” erwiderte ich mit einem Lächeln. Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich. “Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke” sagte sie mit glasigen Augen zu mir. Ich drückte ihre Hand, und ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens. Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen – völlig versunken in meinen Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre? Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich, dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe. In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter. Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen. Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben – und nicht sofort hupen – dann sehen wir sie auch.

Claudia und Bernd waren auf eine Karnevalsparty eingeladen. Da Claudia abends jedoch starke Kopfschmerzen bekam, bat sie Bernd, alleine zu gehen und legte sich ins Bett. Nach einer Stunde wachte sie ohne Kopfschmerzen auf und beschloss, doch noch zur Party zu gehen. Da Bernd ihr Kostüm nicht kannte, stellte sie sich vor, dass es lustig sein könnte, ihn ohne sein Wissen zu beobachten. Auf der Party angekommen entdeckte Claudia ihren lieben Bernd sofort. Er ließ keine Gelegenheit aus, mit den attraktivsten Frauen zu tanzen, sie anzufassen und zu küssen. Claudia schlängelte sich zu ihm und machte ihn ziemlich eindeutig an. Bernd ging sofort darauf ein. Sie ließ ihn gewähren, denn sie war ja schließlich seine Freundin. Schließlich flüsterte er ihr ein eindeutiges Angebot ins Ohr. Schmunzelnd stimmte Claudia zu und so verzogen sich die beiden in den Garten hinter einer Tanne und hatten irren Sex miteinander. Kurz vor der der Demaskierung um Mitternacht verabschiedete Claudia sich, ging nach Hause und entsorgte das Kostüm. Gespannt wie ein Flitzebogen wartete sie im Bett auf Bernd. Als Bernd nach Hause kam, fragte Claudia ihn, wie die Party gewesen sei. Er antwortete: ”Ach, nichts Besonderes. Du weißt ja, wenn du nicht dabei bist, kann ich mich sowieso nicht richtig vergnügen”. ”Hast du viel getanzt?” fragte Claudia etwas giftig. ”Nein, kein einziges mal. Als ich angekommen bin, habe ich Peter, Thomas und einige andere Kumpels getroffen. Wir haben uns ins Hinterzimmer zurückgezogen und den ganzen Abend Skat gespielt. Aber du wirst nicht glauben, was dem Typen passiert ist, dem ich mein Kostüm ausgeliehen habe...”

Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen “Bitte, einen Augenblick noch!” Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde. Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hüte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer – keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer – kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war. “Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?” sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zu der alten Dame, um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto. Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft. “Es sei nicht Rede wert” antwortete ich ihr, “Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!” “Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann.” erwiderte sie. Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte, gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten. “Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg,” gab ich zu bedenken. “Oh, ich habe nichts dagegen“, sagte sie. “Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.” “Ein Hospiz?” schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an. “Ich hinterlasse keine Familie” fuhr sie mit sanfter Stimme fort. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.” Ich schaltete das Taxameter aus. “Welchen Weg soll ich nehmen?” fragte ich. Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch “ein junges, wildes Paar” waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, das früher “ein angesagter Schuppen” zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen. An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren? “Ich bin müde” sagte die alte Dame plötzlich. “Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren” Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt. Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben. Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz. “Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?” fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte. “Nichts”, sagte ich. “Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen”, antwortete sie. “Es gibt noch andere Passagiere” erwiderte ich mit einem Lächeln. Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich. “Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke” sagte sie mit glasigen Augen zu mir. Ich drückte ihre Hand, und ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens. Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen – völlig versunken in meinen Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre? Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich, dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe. In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter. Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen. Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben – und nicht sofort hupen – dann sehen wir sie auch.

In den 60er Jahren wollte ein Flugzeughersteller einen Jet bauen, der Mach 4 erreichen sollte. Nach vielen Jahren war der Jet dann endlich fertig und ein Testpilot hob für den Erstflug ab. Alle bestaunten das Flugzeug und es erreichte Mach 1...Mach 2...Mach 3...Mach 3,5...und da rissen plötzlich die Tragflächen ab und das Flugzeug stürzte ab. Die Ingenieure gingen zurück zu ihren Zeichentischen und verbrachten Monate damit, alles nochmal durchzugehen und zu verbessern. Als der Erstflug der verbesserten Version anstand waren alle sehr aufgeregt. Doch das Ergebnis war vernichtend: Wieder rissen die Flügel ab und das Flugzeug stürzte ab. Die Ingenieure gingen durch 7 Iterationen und waren kurz davor aufzugeben, als sie beschlossen Bob anzurufen. Bob war ein Ingenieur im Ruhestand, dem der Ruf vorauseilte, alle technischen Probleme lösen zu können. Bob kam also in die Firma und ließ sich alle Zahlen, Diagramme und Zeichnungen geben und nahm sie mit nach Hause, um sie sich in Ruhe anzuschauen. Am nächsten Tag rief er in der Firma an und sagte, er habe die Lösung für das Problem gefunden: "Bohrt vertikale Löcher durch die Tragfläche genau da, wo sie in den Rumpf übergeht." Zunächst wunderte sich jeder sehr: Warum soll man Löcher in einen Flügel bohren, der immer abreißt? Bob aber bestand darauf, dass es funktioniert und so bohrten sie die Löcher. Später am Tag testeten sie den Jet und er erreicht Mach 4 ohne Probleme. Der Test wurde damit für erfolgreich abgeschlossen erklärt. Die ganzen Ingenieure liefen zu Bob und gratulierten ihm zu seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, Lösungen für technische Probleme zu finden. Einer der Ingenieure fragte ihn dann: "Wie bist Du auf die Idee gekommen, Löcher in die Tragflächen zu bohren?" Bob antwortete: "Also, ich will es Dir erzählen: Ich war auf der Toilette und plötzlich kam es mir - Toilettenpapier reißt nie an der Perforation."

Fred und Johnny, zwei Kollegen, und ihre Frauen spielen Poker. Als Johnny ein paar Karten unter den Tisch fallen lässt und drunter kriecht, um sie aufzuheben, bemerkt er, dass Gloria, Freds Frau, überhaupt nichts unter ihrem Rock anhat. Zutiefst geschockt will er sich wieder aufrichten und schlägt mit dem Kopf gegen den Tisch. Hochrot taucht er auf und flieht in die Küche, um seinen Schock abzukühlen. Gloria folgt ihm unauffällig und fragt: „Hast du da unten vielleicht etwas gesehen, das dir gefallen hat?“ Erneut geschockt über diese Unverfrorenheit gerät Johnny ins Stammeln und bringt endlich vor: „Na ja, wenn du so fragst: Allerdings!“ „Für 500 Euro kannst du’s haben“, legt Gloria nach. Johnny erwägt blitzschnell alle finanziellen und moralischen Bedenken, gibt sich dann einen Ruck und willigt ein. „Aber wann und wo?“ „Du weißt doch, freitags geht Fred erst abends heim, du schon mittags. Also Freitag um zwei bei uns?“ Johnny ist baff. „Okay“, würgt er raus, „also Freitag um zwei.“ Am Freitag steht er pünktlich um zwei vor Glorias Wohnungstür. Er blättert seine 500 Euro hin und sie verschwinden im Schlafzimmer, um den Deal zu beenden. Hinterher sieht er zu, dass er fortkommt. Kurz nach sechs kommt Fred nach Hause und fragt: „Sag mal, Liebling, war Johnny heute hier?“ Bis ins Mark erschrocken stammelt Gloria: „Johnny? Ach ja, der war kurz da.“ „Und hat er dir 500 Euro gegeben?“ Gloria will ohnmächtig werden vor Schreck, setzt aber in letzter Sekunde noch ihr bestes Pokergesicht auf und sagt leichthin: „Nun ja … doch, er hat mir 500 Euro gegeben.“ „Na Gottseidank“, atmet Fred auf, während Gloria sich im Nu erholt, „ich fing schon an mir Sorgen zu machen. Du musst nämlich wissen, heute morgen kam er zu mir ins Büro und borgte sich 500 Euro aus. Heute Nachmittag, schwor er, würde er sie dir wieder vorbeibringen.“

----------------------------------------------------- Brief eines Bundeswehrrekruten an die Eltern: ----------------------------------------------------- Liebe Mutter, lieber Vater, mir gehts gut. Ich hoffe, Euch, Annemarie, Klaus, Karl, Willi, Sigrid, Peter und Hans auch. Sagt Karl und Willi, dass Beim-Heer-sein jede Landarbeit um Längen schlägt. Sie sollen sich schnell verpflichten, bevor alle Plätze voll sind. Zuerst war ich sehr unruhig, weil man bis fast bis um 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber nun gefällt mir das mit dem Lange-Ausschlafen. Sagt Karl und Willi, man muss nur sein Bett richten und ein paar Sachen vor dem Frühstück polieren. Keine Tiere füttern, kein Feuer machen, keinen Stall sauber machen oder Holz hacken... praktisch gar nichts. Die Männer müssen sich rasieren, aber das ist nicht so schlimm, es gibt nämlich warmes Wasser. Das Frühstück ist ein bisschen komisch, mit jeder Menge Saft, Getreide, Eier, aber dafür fehlt völlig Kartoffeln, Schinken, Steaks und das andere normale Zeug, aber sagt Karl und Willi, man kann immer neben irgendwelchen Städtern sitzen, die nur Kaffee trinken und das Essen von denen mit deinem eigenen hält dann bis zum Mittag, wenn es wieder was zuessen gibt. Es wundert mich nicht, dass die Jungs aus der Stadt nicht weit laufen können. Wir gehen viel auf 'Überlandmärsche', von denen der Vizeleutnant sagt, dass langes Laufen gut ist für die Abhärtung. Naja, wenn er das glaubt, als Rekrut kann ich da nichts dagegen sagen. Ein "Überlandmarsch" ist ungefähr so weit wie bei uns zum Postamt, aber wenn wir da sind, haben die Städter wunde Füße und wir fahren alle in LKWs zurück. Die Landschaft hier im Burgenland ist schön, aber fast ganz flach. Der Vizeleutnant ist wie unser Lehrer. Er nörgelt immer. Der Hauptmann ist wie der Bürgermeister. Majore und Oberste fahren viel in Autos und gucken komisch, aber sie lassen einen völlig in Ruhe. Und jetzt das Beste. Das wird Karl und Willi umbringen vor Lachen: Ich kriege Auszeichnungen für`s Schießen! Ich weiß nicht warum. Das Schwarze ist viel größer als ein Rattenkopf und bewegt sich nicht mal und es schießt auch nicht zurück, wie die Laubrunner Brüder mit dem Luftgewehr. Alles was du machen musst ist, dich bequem hinlegen und es treffen. Man muss nicht mal seine eigenen Patronen machen. Sie haben sie schon fertig in Kisten. Dann gibt's noch "Nahkampfausbildung". Du kannst mit den Städtern ringen. Aber ich muss sehr vorsichtig sein, die gehen leicht kaputt. Ist viel leichter als den Stier zu bändigen. Ich bin am besten darin, außer gegen den Voller Sepp, der hat genau am gleichen Tag angefangen wie ich, aber ich hab nur einmal gegen ihn gewonnen. Das wird daran liegen, dass ich mit meinen 65 Kilo nur 1,70 m bin und er mit seinen 2 Metern und 120 Kilos ist halt schwieriger. Vergesst nicht Karl und Willi schnell Bescheid zu sagen, bevor andere mitkriegen, wie das hier läuft und uns die Bude einrennen. Alles Liebe, Eure Tochter Maria

Eines Tages ging eine ältere Dame mit einer Tasche voller Geld in die Deutsche Bank. Am Schalter beharrte sie darauf einzig und allein mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bank zu sprechen, um ein Sparbuch zu eröffnen, verstehen Sie bitte...., es geht um sehr viel Geld. Nach vielem diskutieren liessen sie die Dame zum Vorstand der Kunde ist König. Der Vorstand fragte nach der Geldmenge, die die Dame einzahlen wolle. Sie sagte ihm, dass es sich um 10 Millionen handle. Sie leerte die Tasche vor ihm aus. Natürlich packte den Vorstand die Neugier nach der Herkunft des Geldes. Liebe Dame, mich überrascht es, dass sie so viel Geld bei sich haben, wie haben Sie das geschafft? Die ältere Dame antwortete ihm Ganz einfach. Ich wette. Wetten?, fragte der Vorstand Was für Wetten?. Die ältere Dame antwortete: Na ja, so alles mögliche. Zum Beispiel, wette ich mit Ihnen um 25.000, dass ihre Eier quadratisch sind! Der Bankvorstand brach daraufhin in lautes Gelächter aus und sagte: Das ist doch lächerlich! Auf diese Art und Weise können Sie doch niemals so viel verdienen. Nun ja, ich sagte bereits, dass ich auf diese Art und Weise mein Geld verdiene. Wären Sie bereit die Wette einzugehen? Selbstverständlich, antwortete dieser. Ich wette also um 25.000 , dass meine Eier nicht quadratisch sind. Die ältere Dame antwortete Abgemacht, aber da es hier um sehr viel Geld geht, könnte ich da Morgen um 10.00 Uhr mit meinem Anwalt vorbei schauen, damit wir einen Zeugen haben? Klar!, der Vorstand war einverstanden. Die Nacht drauf war der Vorstand schon sehr nervös und verbrachte viele Stunden damit, seine Eier genauestens zu überprüfen. Von der einen und der anderen Seite. Letzten Endes verhalf ihm ein total blödsinniger Test zur 100%igen Überzeugung. Er würde die Wette gewinnen, ganz sicher. Am nächsten Morgen, um 10.00 Uhr kam dann die alte Dame mit ihrem Anwalt zur Bank. Sie stellte beide Herren vor und wiederholte die Wette über 25.000. Der Vorstand akzeptierte die Wette erneut, dass seine Eier nicht quadratisch wären. Daraufhin bat ihn die alte Dame doch die Hose herunter zu lassen, um sich die Sache mal anzuschauen. Der Bankvorstand liess seine Hosen runter. Die ältere Dame näherte sich, guckte sich in aller Ruhe die Sache an und fragte dann vorsichtig an, ob sie sie denn berühren dürfe. Bedenken Sie bitte, dass es um sehr viel Geld geht. Na gut sagte der Vorstand überzeugt., 25.000 sind es wert und ich kann gut verstehen, dass sie da ganz sicher gehen wollen. Die ältere Dame näherte sich daraufhin weiter und wiegte die Kugeln der Begierde in ihrer Hand. Daraufhin bemerkte der Vorstand, dass der Anwalt angefangen hatte, seinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. Der Vorstand fragte daraufhin die Alte, Was ist denn mit ihrem Anwalt los? Diese antwortete: Nichts, ich habe lediglich mit ihm um 1.000.000 gewettet, dass ich heute um 10.00 Uhr die Eier des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank in der Hand halten würde

Regel Eins: Wenn Du in meiner Einfahrt hupen solltest, hast Du besser ein Päckchen abzugeben, denn Du wirst hier wohl sicherlich nichts und niemanden abholen. Regel Zwei: Du fasst meine Tochter nicht an, wenn ich in der Nähe bin. Du kannst sie ansehen, solange du auf nichts unterhalb ihres Halses schielst. Solltest Du Deine Hände oder Augen nicht vom Körper meiner Tochter lassen können, werde ich sie entfernen. Regel Drei: Es ist mir schon klar, dass es für Jungs in Deinem Alter modern ist die Hosen so locker zu tragen, dass sie von den Hüften zu fallen scheinen. Bitte nimm das nicht als Beleidigung, aber Du und Deine Freunde sind komplette Idioten. Aber weil ich fair und offen für so etwas sein will, schlage ich folgenden Kompromiss vor: Ich werde nichts sagen, wenn Du mit einer zehn Nummern zu großer Hose - aus der die Unterhose herausschaut - vor meiner Tür stehst. Um jedoch sicherzustellen, dass Deine Hose nicht wirklich herunterrutscht während Du mit meiner Tochter zusammen bist, werde ich sie mit meiner Elektro-Nagelpistole an Deiner Taille befestigen. Regel Vier: Ich bin mir sicher, dass man Dir kürzlich erklärt hat, dass Sex ohne Verhütung Dich töten kann. Machen wir's kurz: Kommt es zum Sex, bin ich die Verhütung und werde Dich töten. Regel Fünf: Um uns kennenzulernen, sollten wir eigentlich ein wenig über Sport, Politik oder das aktuelle Tagesgeschehen reden. Tue das nicht! Die einzige Information, die ich brauche ist die, wann ich meine Tochter sicher wieder zu Hause habe. Die richtige und einzige Aussage zu diesem Thema ist "früh". Regel Sechs: Ich habe keine Zweifel, dass Du sehr beliebt bist und viele Möglichkeiten hast, mit anderen Mädchen auszugehen. Das ist mir egal, solange es meiner Tochter recht ist. Andererseits: Fängst Du an , mit meinem kleinen Mädchen auszugehen, wirst Du Dich mit keiner Anderen treffen, bis sie mit Dir fertig ist. Bringst Du sie zum Weinen - bringe ich Dich zum Weinen! Regel Sieben: Während Du in meinem Flur stehst und auf meine Tochter wartest und mehr als eine Stunde vergeht: Nicht zappeln, seufzen oder nölen. Wenn Du pünktlich ins Kino wolltest, solltest Du kein Date verabreden. Meine Tochter schminkt sich gerade und dieser Vorgang kann länger dauern, als den Reichstag neu zu streichen. Aber anstatt hier sinnlos rumzustehen, kannst Du Dich auch nützlich machen - Ölwechsel an meinem Auto zum Beispiel. Regel Acht: Die folgenden Orte sind nicht für Verabredungen mit meiner Tochter geeignet: - Orte, an denen sich Sofas, Betten oder irgendetwas weicheres als Holzstühle befinden. - Orte, an denen keine Eltern, Polizisten oder Nonnen in Sichtweite sind. - Orte, an denen es dunkel ist. - Orte, an denen man tanzt, Händchen hält oder glücklich ist. - Orte an denen die Umgebungstemperatur warm genug ist, dass meine Tochter Shorts, Tank Tops, bauchfreie T-Shirts oder irgendetwas anderes als Overalls, Pullover und einen daunengefütterten Parka, dessen Reissverschluss bis zum Hals geschlossen ist, tragen will. - Filme mit einem stark romantischen oder sexuellen Thema sind zu vermeiden. Filme, die Kettensägen beinhalten, sind in Ordnung. - Eishockey-Spiele sind in Ordnung. - Altersheime sind besser. Regel Neun: Lüge mich nie an. Ich bin zwar scheinbar ein dickbäuchiger, glatzköpfiger, mittelalter, dummer Gruftie. Aber bei allem, was meine Tochter betrifft, bin ich der allwissende, gnadenlose Gott Deines Universums! Wenn ich Dich frage, wo und mit wem Du gerade unterwegs bist, hast Du genau eine Chance mir die Wahrheit zu erzählen. Die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Sowahr Dir Gott helfe! Ich habe eine Knarre, eine Schaufel und ein eigenes Grundstück. Unterschätze mich nicht! Regel Zehn: Fürchte Dich. Habe richtiggehend Angst vor mir! Ich verwechsle sehr leicht das Geräusch Deines Autos mit einem Kampfhubschrauber über dem Kundus. Wegen der Nebenwirkungen in meinen Medikamenten höre ich dann manchmal Stimmen, die mir befehlen, meine Waffe zu reinigen, während ich auf Dich und meine Tochter warte. Sobald Du in die Auffahrt eingebogen bist, steige die Hände sichtbar über dem Kopf aus, rufe mit lauter und klarer Stimme die Parole und dass Du meine Tochter sicher und pünktlich nach Hause gebracht hast. Dann steige wieder ein. Es gibt keinen Grund, noch hereinzukommen. Das getarnte Gesicht am Fenster ist meines...

Eine Frau schaltete in Craigslist New York (Anzeigenseite für alle möglichen Bedürfnisse) eine Anzeige mit der Suche um (Hei-)Rat. Die Antwort eines Bankers saß wohl so sehr, dass sie die Anzeige wieder löschte. Aber wie so oft vergisst das Internet nichts. Der nachfolgende Text ist frei aus dem Englischen übersetzt. Der Titel lautete: "Was muss ich tun um einen reichen Typen zu heiraten?" Ich möchte ehrlich sein, ich bin 25 Jahre alt. Ich bin sehr hübsch, habe Stil und guten Geschmack. Ich möchte einen Kerl mit 500.000 Dollar und mehr Jahresgehalt heiraten. Ich bin keineswegs gierig, mit einem Jahresgehalt von 1 Million Dollar gehört man lediglich zur Mittelklasse New Yorks. Meine Ansprüche sind nicht hoch. Gibt es hier jemanden mit einem solchen Gehalt? Seid ihr schon alle verheiratet? Was soll ich eurer Meinung nach machen, um eine reiche Person wie euch zu heiraten? Die bislang reichsten Männer mit denen ich ausgegangen bin, hatten nur ein Jahresgehalt von 250.000 Dollar, das scheint bisher mein Maximal-Limit zu sein. Um in eine anspruchsvolle Gegend wie Garden City (New York) zu ziehen, reichen 250.000 aber einfach nicht aus. Daher meine Fragen: 1. Wo treiben sich reiche Junggesellen rum? (bitte Namen und Adressen) 2. Welche Altersgruppe ist vielversprechend? 3. Warum sehen deren Ehefrauen eher durchschnittlich aus? 4. Wie sucht ihr eure Ehefrau aus und wer zählt nur als Freundin? (mein Ziel ist es gleich zu heiraten!) - Ms. Pretty Die philosophische Antwort folgte vom CEO von J.P. Morgan: Liebe Ms. Pretty, ich habe Ihren Beitrag mit großem Interesse gelesen. Ich nehme an, dass es viele Frauen gibt, die ähnliche Fragen wie Sie haben. Erlauben Sie mir die Situation als professioneller Investor zu analysieren. Mein jährliches Einkommen liegt weit über 500.000 Dollar, was also auf Ihre Anzeige zutreffen würde. Von meinem Standpunkt als Geschäftsmann wäre es eine schlechte Entscheidung Sie zu heiraten. Die Antwort ist sehr einfach, lassen Sie mich diese bitte ausführen. Grob betrachtet bezwecken Sie einen Austausch zwischen "Schönheit" und "Geld": Person A liefert die Schönheit, Person B bezahlt dafür... soweit so gut. Jedoch gibt es hier ein grundlegendes Problem: Ihre Schönheit wird irgendwann verblassen, mein Geld jedoch nicht. Jedenfalls nicht ohne triftigen Grund. Fakt ist, mein Einkommen wird aller Voraussicht nach jedes Jahr steigen, aber Sie können nicht jedes Jahr schöner werden. Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen bin ich eine Anlage mit steigendem Wert. Falls Ihre Schönheit Ihre einzige Anlage ist, wird dieser Wert mit der Zeit sinken. In einem Zeitraum von 10 Jahren wird dieser sogar noch schlechter sein. Im Fach-Jargon würde man diese Anlage als Abschreibung mit entsprechender Nutzungsdauer betrachten. Betrachten wir unser Date als "Trade", so würde man an der Wall Street jene Trades, die im Wert fallen, schnellstmöglich wieder verkaufen. Männer mit einem Einkommen über 500.000 Dollar sind keine Narren; wir würden Sie daten, aber nie heiraten. Ich würde Ihnen davon abraten, irgendwelche Tipps zu suchen, um einen reichen Mann zu heiraten. Davon abgesehen, versuchen Sie doch einfach selbst ein Einkommen von mehr als 500.000 Dollar anzustreben. Hier hätten Sie jedenfalls eine größere Chance auf Erfolg, als mit der Suche nach einem reichen Trottel. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Gezeichnet, J.P. Morgan CEO

Nach 21 Jahren Ehe hat sich meine Frau von mir gewünscht, dass ich nicht sie sondern mal eine andere zu einem Abendessen und ins Kino ausführe. Sie sagte: „Ich weiß mit Gewissheit, dass diese Dame wahnsinnig gerne Zeit mit dir verbringen würde!“ Die besagte Dame war meine Mutter, die seit 19 Jahren verwitwet war und welche ich aufgrund meines Jobs und meiner drei Kinder leider nur noch selten besuchte. Als ich sie anrief und fragte, ob sie mit mir Essen gehend und dann ins Kino wolle, fragte Sie zuerst: „Geht es dir gut?“ „Alles bestens“, antwortete ich. „Ich wollte lediglich mal wieder etwas Zeit mit dir verbringen.“ Sie dachte kurz darüber nach und entgegnete dann: „Das fände ich sehr schön!“ Also holte ich Sie am Freitag nach der Arbeit ab. Sie hatte sich in Schale geworfen und trug ihr bestes Kleid, das sie zuletzt an ihrem Hochzeitstag trug. Außerdem hatte sie sich die Haare machen lassen. Wir gingen in ein nettes kleines und bescheidenes Restaurant und setzten uns. Dann las ich ihr die Speisekarte vor, da sie inzwischen nur noch große Buchstaben erkennen konnte. Sie musste lächeln: „Früher habe ich dir aus der Karte vorgelesen!“ „Dann ist es ja wohl jetzt für mich an der Zeit, dir den Gefallen zu erwidern!“ sagte ich, ebenfalls mit einem Lächeln auf den Lippen. Wir sprachen während des Essens über vieles und genossen unser Gespräch so sehr, dass wir die Zeit vergaßen und den Film verpassten. Aber das störte uns nicht besonders, da der Abend auch so schon ein voller Erfolg war. „Und wie hat dir der Abend gefallen?“ fragte ich sie. „Großartig! Das sollten wir demnächst unbedingt wiederholen! Aber dann lade ich dich ein, einverstanden?“ „Sehr gerne! Ich freue mich schon darauf!“ Das waren die letzten Worte, die ich mit meiner Mutter wechseln konnte. Denn nur wenige Tage später erlag sie einem Herzinfarkt. Es geschah so plötzlich, dass ich nicht einmal mehr die Gelegenheit hatte, mich von ihr zu verabschieden. Später an diesem Tag erhielt ich einen Umschlag mit einem Brief von ihr, sowie eine Rechnung des Restaurants, in welchem wir gegessen hatten: „Ich habe diese Rechnung bereits im Voraus bezahlt, da ich nicht sicher bin, ob ich unser nächstes Essen noch erleben werde. Bezahlt wurde jedoch für zwei Personen. Sollte ich also nicht kommen können, dann nimm bitte deine Frau mit. Du wirst nie nachvollziehen können, wie viel mir dieser Abend bedeutet hat. Ich liebe dich, mein Sohn!“ Erst in dem Moment verstand ich, wie wichtig es ist, seinen Liebsten so oft wie möglich zu zeigen und zu sagen, dass man sie liebt. Denn nichts, und damit meine ich wirklich nichts, auf dieser Welt ist wichtiger als die Familie.

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