Karneval.
Wenn Polizisten sich betrinken, Elfen arg nach Weinbrand stinken, Engel laut und ruppig fluchen, schöne Prinzen Hexen suchen.
Wenn Omas hübsch und knackig sind, der Sträfling ist ein Waisenkind, der Arzt nicht den Patient vermisst, die Fee ein wahres Luder ist.
Wenn das Pferd im Hausflur steht, der Geist am Tag spazieren geht, der Cowboy mit dem Fahrrad fährt, der Richter sich von Bier ernährt.
Wenn der Bettler ist ein Reicher, und der Scheich ein armer Schleicher, Nonnen machen laut Krawall, ...dann ist wieder Karneval.
Ein Schalke-Scout entdeckt in Bagdad einen 17-jährigen irakischen Fußballgott und kann den jungen Mann überreden, mit nach Deutschland zu kommen. Der neue Spieler übertrifft alle Erwartungen und schießt im entscheidenden Spiel das entscheidende Tor. Überglücklich ruft er seine Mutter an: "Mama, was für ein herrlicher Tag! Ich habe den Sieg geholt!" "Wunderbar, dass es dir so gut geht...", antwortet die Mutter sarkastisch, "lass dir erzählen, wie unser Tag aussah! Dein Vater wurde auf offener Straße angeschossen, deine Schwester und ich wurden fast vergewaltigt und dein kleiner Bruder ist jetzt Mitglied einer Straßengang!" "Wie entsetzlich!", jammert der Fußballer, "wie furchtbar! Das tut mir so leid..." "Es tut dir leid!?", fährt die Mutter aufgebracht dazwischen. "Es ist doch deine Schuld, dass wir jetzt in Gelsenkirchen wohnen !!!