Ein junger Soldat kommt zum ersten Mal nach Afghanistan! Kaum im Lager angekommen nimmt ihn der Hauptfeldwebel zur Seite und macht mit Ihm eine Runde durch das Lager, damit er sich zurecht findet! Er zeigt im den SAN-Bereich, Inst-Platz, Kantine, Unterkünfte etc. Plötzlich bleibt er vor einem großen Zelt stehen!
" Wie Ihnen sicher aufgefallen ist, haben wir keine Frauen im Lager."
" Jawohl Herr Hauptfeldwebel"
" Natürlich haben wir auch dafür eine Lösung!"
Er öffnet das Zelt und der Soldat sieht ein Kamel! Er denkt, oh ne so weit wird es nicht kommen.!! Die Zeit vergeht und nach 4 Wochen fragt der Soldat dann doch: " Herr Hauptfeldwebel, das mit dem Kamel, wann ist das denn mal frei?"
Der Hauptfeld schaut in seinen Kalender und sagt: " Nächsten Donnerstag"
Der Soldat zählt die Stunden dahin, endlich ist es soweit! Er rennt zum Zelt, macht es auf und steht vor dem Kamel! Viel zu hoch! Er rennt durch das Lager und findet eine Leiter!
Wieder zurück zum Kamel, Leiter aufstellen hoch und Hose runter!
Als er gerade anfangen will, hört er die Stimme vom Hauptfeld, der sagt: " Warum machen Sie es nicht wie die anderen Soldaten, setzen sich drauf und reiten ins nächste Dorf"
Da sind Weiber
„Die Rechnung der Tochter und die
Gegenrechnung der Mutter“
Eines Abends, als die Mutter gerade das Abendessen kochte, kam ihre elfjährige Tochter in die Küche, mit einem Zettel in der Hand.
Sie überreichte ihrer Mutter den Zettel mit einem seltsamen, amtlich anmutenden Gesichtsausdruck, die sich daraufhin die Hände an ihrer Schürze abwischte, den Zettel entgegennahm und zu lesen begann:
„Liebe Mama:
Für das Jäten des Blumenbeetes: 2 Euro
Für das Aufräumen meines Zimmers: 8 Euro
Weil ich Milch holen gegangen bin: 1 Euro
Weil ich drei Nachmittage auf meinen kleinen Bruder aufgepasst habe: 12 Euro
Weil ich zwei Einser in der Schule geschrieben habe: 8 Euro
Weil ich jeden Tag den Müll rausbringe: 3 Euro
Insgesamt: 34 Euro.
Ich bitte um baldige Auszahlung!“
Die Mutter blickte ihre Tochter sanft an.
Es kamen ihr unzählige Erinnerungen ins Gedächtnis.
Dann nahm sie einen Stift, und begann auf einen anderen Zettel zu schreiben:
„Ich habe Dich neun Monate lang unter meinem Herzen getragen: 0 Euro
Für alle durchwachten Nächte, die ich an Deinem Bett verbracht habe: 0 Euro
Für das viele Im-Arm-halten und Trösten: 0 Euro
Für das Trocknen Deiner Tränen: 0 Euro
Für alles, was ich Dir Tag für Tag beigebracht habe: 0 Euro
Für jedes Frühstück, Mittagessen, Abendessen, für alle Schulbrote und alles, was ich dir zubereitet habe: 0 Euro
Für mein Leben, dessen Zeit ich Dir jeden Tag zur Verfügung stelle: 0 Euro
Insgesamt: 0 Euro
Gerne und mit Liebe und Güte geschenkt!“
Als sie fertig war, gab die Mutter mit einem Lächeln und ohne Worte den Zettel ihrer Tochter in die Hand. Das Kind las es und zwei große Tränen liefen aus ihren Augen.
Dann drückte sie den Zettel an ihr Herz und schrieb im Anschluss auf ihre eigene Rechnung: MEHR ALS BEZAHLT.