Die Menschen begegnen dir so, wie du es ihnen erlaubst.
Bist du arrogant, werden sie dir vorsichtig und auf Distanz begegnen – nie ganz sicher, woran sie bei dir sind. Damit hast du die Kontrolle, wen du in deine Nähe lässt und wen nicht.
Trägst du immer ein Lächeln, erwarten andere, dass du ihre Quelle der Freude bist. Doch wenn du einmal nicht lächelst, fragen sie unzählige Male nach dem Grund – ohne jemals zu versuchen, dir selbst ein Lächeln zu schenken.
Sprichst du ständig über Probleme, wirst du erleben, dass man dich mit den eigenen belastet. Deine bleiben unbeachtet.
Schenkst du zu viel Liebe und Aufmerksamkeit, wirst du schnell selbstverständlich. Wer jedoch zwischen den Zeilen lesen kann, weiß rechtzeitig, wann es Zeit ist, sich um sich selbst oder andere zu kümmern.
Und jene, die glauben, unersetzlich zu sein – sollten nicht vergessen: Friedhöfe sind voller Menschen, die sich für unersetzlich hielten.
Am Ende ist es die Balance, die zählt. Setze dich selbst an erste Stelle – deine Bedürfnisse, deine Zufriedenheit. Denn nur wer sich selbst achtet, kann gesund mit anderen umgehen.
Die Fähigkeit, alleine zu sein entspricht der Fähigkeit, zu lieben.
Es mag paradox erscheinen, doch dass ist es nicht. Es ist eine grundlegende Wahrheit. Nur jene, die alleine sein können, können lieben, können teilen, können zum tiefsten Kern einer Person durchdringen, ohne sie zu besitzen, ohne abhängig von ihr oder süchtig nach ihr zu werden.
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Sie erlauben anderen die volle Freiheit, denn sie wissen, wenn sie verlassen werden, sind sie genauso glücklich wie vorher. Ihre Freude kann nicht genommen werden, weil sie nicht von anderen stammt.