Matthew DeMeritt wurde ohne Beine geboren – und doch half er 1981 dabei, eine der berühmtesten Filmfiguren aller Zeiten zum Leben zu erwecken: E.T.
Während die meisten Bewegungen des kleinen Außerirdischen von Puppen oder Stuntdarstellern übernommen wurden, war es Matthew, der dem Charakter in den Ganzkörperszenen seine unverwechselbare, leicht unbeholfene Gangart verlieh – laufend auf seinen Händen.
Er bekam die Rolle eher zufällig: Bei einer Physiotherapie in Kalifornien suchte Spielbergs Team nach jemandem mit genau seinen Fähigkeiten. Sie filmten ihn, wie er sich auf den Händen fortbewegte – und entschieden spontan: Er ist perfekt für E.T.
Am Set trug Matthew einen etwa 1,20 Meter hohen Gummianzug. Er sah durch kleine Öffnungen in der Brust, während der E.T.-Kopf über seinem eigenen befestigt war. In besonders schwierigen Szenen, wie der ikonischen Bier-Szene, fiel er mehrfach zu Boden – stets unter Spielbergs wachsamen Augen.
"Spielberg kam zu mir und fragte: Alles in Ordnung? Glaubst du, du könntest einfach geradeaus in den Schrank laufen – und voll aufs Gesicht fallen?‘", erinnerte sich Matthew lachend.
Heute gilt er als wahrscheinlich letzter lebender Darsteller, der den originalen E.T.-Anzug getragen hat. Lange Zeit blieb sein Beitrag unbeachtet – bis Jubiläumsaufführungen und Fan-Retrospektiven ihn wieder ins Licht rückten.
Seine Geschichte ist mehr als nur eine Film-Anekdote – sie ist ein Beweis dafür, dass Kreativität, Mut und Zufall manchmal zusammenkommen, um Magie zu erschaffen, die Generationen bewegt.
173 Tage lang wartete Max.
Jeden Tag sah er Menschen an seinem Zwinger vorbeigehen – sie blieben bei den jüngeren, lauteren, kleineren Hunden stehen.
Max war ruhig. Erwachsen. Übersehen.
Am Anfang gab er sich Mühe – wedelte mit dem Schwanz, setzte sich gerade hin, hoffte.
Doch mit jedem Tag wurde sein Blick leerer, sein Schwanz stiller. Schließlich rollte er sich in seine Decke, beobachtete leise – und wartete weiter.
Dann, an Tag 173, geschah das Unerwartete.
Eine Frau kam herein – ruhig, behutsam. Sie hetzte nicht, sie suchte nicht.
Sie blieb vor Max stehen, ging in die Hocke und sagte leise:
„Du hast lange genug gewartet, oder?“
Mehr brauchte es nicht.
Keine großen Worte. Nur Güte.
Als sich die Tür öffnete, folgte Max ihr – zögernd, aber voller Hoffnung.
Im Auto legte sie sanft die Hand auf seinen Kopf.
Und zum ersten Mal seit Monaten wedelte er wieder – wirklich.
Max wurde nicht einfach adoptiert.
Er wurde gesehen.
Er wurde gewählt.
Er fand sein Zuhause.
Ich fand sie unter einem Baum – zitternd, mager, ihren fünf neugeborenen Welpen Schutz bietend, nur mit ihrem eigenen Körper.
Sie knurrte nicht. Sie sah mich nur an – mit diesen müden, stillen Augen, die sagten:
„Ich tue alles für sie.“
Und vielleicht auch: „Bitte… hilf uns.“
Ich flüsterte: „Alles ist gut.“
Sie senkte den Kopf – das war genug.
Ich nahm sie mit nach Hause, schenkte ihnen Wärme und Sicherheit.
Sie schenkte mir Vertrauen – und etwas Tieferes.
Heute, ein paar Wochen später, ist sie stark, ihre Welpen sind lebendig und gesund.
Und wenn sie mich jetzt ansieht, weiß ich genau, was sie sagt:
„Danke. Dass du mich gesehen hast.“