Ich hätte keine Angst vor Spinnen, wenn ich mit ihnen sprechen könnte:
Ich: "Oh, hey. Tut mir leid, aber diese Dusche ist gerade besetzt."
Spinne: "Sorry, habe dich nicht gesehen."
Ich: "Keine Ursache,
alles klar soweit?"
Spinne: "Alles okay, ich schaue mir nur die Badewanne an."
Ich: "Klar, mach ruhig. Pass aber auf, dass du nicht in den Wasserstrahl kommst und ich dich aus Versehen runterspüle."
Spinne: "Danke dir! Ich werde vorsichtig sein."
Ich: "Okay, ich bin fertig. Darf ich mal kurz vorbei?"
Spinne: "Selbstverständlich, ich gehe gleich zur Seite. Einen Moment bitte."
Ich: "Vielen Dank. Wünsche dir noch einen schönen Abend.
Und komm doch bitte nicht in mein Schlafzimmer."
Spinne: "Würde ich nie tun, ist ja schließlich dein Zimmer. Tschüss."
Da die Mutter ihren Sohn aus dem Haus wirft, nachdem er sich zu seiner Homosexualität bekennt, verfasst der Opa einen Brief:
Liebe Greta,
ich bin mir bewusst, dass ein
Computer geschriebener Brier sehr unpersönlich ist, aber ich rege mich gerade so auf, dass ich nicht mal mehr eine leserliche Handschrift auf das Papier bringe.
Warum? Das kann ich dir sagen: Ich bin abgrundtief von dir als meine Tochter enttäuscht. Du hast recht, dass jemand "Schande in unsere Familie" gebracht hat, aber ich denke, wir sind unterschiedlicher Meinung, wen wir dabei meinen.
Dass du Markus rausgeworfen hast, weil er dir sagte, dass er homosexuell ist, ist die wahre Abscheulichkeit hier. Eine Mutter, die ihr Kind ablehnt st das, was "gegen die Natur" geht.
Das einzig intelligente, was ich in deinem Brief gelesen habe war, dass du "deinen Sohn nicht dazu erzogen hast, schwul zu sein." Natürlich hast du das nicht, da er so geboren wurde. Er hat sich genauso wenig ausgesucht, wie Linkshänder zu sein.
Doch du hast eine Wahl getroffen. Die Wahl, verletzend, engstirnig und zurückgeblieben zu sein.
Hiermit sage ich dir Lebewohl. Ich habe jetzt einen fabulösen (wie es die Schwulen sagen) Enkel groß zu ziehen und ich habe keine Zeit für solch eine herzlose Tochter.
Wenn du dein Herz wiederfindest, gib uns Bescheid.
Dein Vater
Ich hatte nie richtig verstanden, warum Sexbedürfnisse von Männern und Frauen so unterschiedlich sind. All diese Geschichten von Mars und Venus.... Und ich hatte auch nie verstanden, warum Männer mit dem Kopf und Frauen mit dem Herz denken.
Letzte Woche sind meine Frau und ich ins Bett gegangen.
Wir fingen an, uns unter der Decke anzufassen, zu streicheln... Ich war schon sehr heiß und ich dachte, das beruht auf Gegenseitigkeit, da die ganze Sache eindeutig sexuell orientiert war. Aber genau in dem Moment sagte sie mir:
"Hör zu, ich hab jetzt keine Lust, Liebe zu machen, ich hab nur Lust, dass du mich fest in deinen Armen nimmst, mmh?"
Ich antwortete: "WAAAAS?"
Sie sagte mir dann die Zauberworte:
"Du kannst einfach mit den
emotionellen Bedürfnissen einer Frau nicht umgehen".
Am Ende hab' ich kapituliert und resigniert: Ich hatte in dieser Nacht keinen Sex, und so bin ich
eingeschlafen. Am nächsten Tag gingen meine Frau und ich in ein Einkaufszentrum bummeln. Ich sah sie an, als sie 3 schöne, aber teure, Kleider anprobierte. Da sie sich nicht entscheiden konnte, sagte ich ihr, sie solle alle 3 nehmen. Sie konnte ihren eigenen Ohren nicht trauen, und so von meinen verständnisvollen Worten motiviert sagte sie weiter, sie würde natürlich aufgrund der neuen Kleider ein Paar neue Schuhe brauchen, die leider 200 Euro kosteten. Dazu habe ich gesagt, ich fände es richtig.
Danach sind wir am Juwelier
vorbeigelaufen. Sie wollte hinein und kam mit einer Armkette mit Diamanten heraus. Wenn Ihr sie gesehen hättet...
Sie war total begeistert! Sie glaubte wahrscheinlich, ich wäre plötzlich verrückt geworden, aber das war ihr eigentlich egal. Ich glaub', ich hab ihr ganzes philosophisches Schema kaputt gemacht, als ich ihr wieder "Ja" sagte. Jetzt war sie fast sexuell erregt. Leute, ihr Gesicht war unglaublich, das hättet Ihr sehen müssen. Genau in dem Moment sagte sie mir mit ihrem schönsten Lächeln "Gehen wir zur Kasse zahlen!"
Es war so schwierig, nicht anfangen zu lachen, als ich ihr sagte:
"Nein, Schatz, ich glaub, ich hab jetzt keine Lust, die ganzen Sachen zu kaufen."
Ihr Gesicht wurde kreidebleich, wirklich, und noch mehr, als ich noch dazu sagte:
"Ich hab jetzt nur Lust, dass du mich umarmst."
Als sie vor Wut und Hass fast platzte, kam natürlich das letzte Meisterstück:
"Du kannst mit den finanziellen Bedürfnissen eines Mannes einfach nicht umgehen."
"Ich glaube, ich werde bis 2025 keinen Sex mehr haben..."
Kommt ein Mann Samstag
nachmittags in Hamburg am
Hauptbahnhof an und will sich ein Taxi nehmen.
Er geht zum Taxistand und fragt den Fahrer, wieviel eine Fahrt nach Wedel kostet.
"50 Euro", sagt der Taxifahrer.
Sagt der Mann, "ich hab aber nur 40 Euro, kannst du mich trotzdem nach Wedel fahren?"
"Nee, sagt der Taxifahrer, die Fahrt nach Wedel kostet 50 Euro."
"Na gut", sagt der Mann, "dann fahr mich eben so weit, wie die 40 Euro reichen".
Der Taxifahrer fährt los bis Rissen (für Ortsunkundige: kurz vor Wedel) und sagt, "Sorry, die 40 Euro sind jetzt alle, raus."
Sagt der Mann, "Guck mal, es regnet und es sind doch nur noch ein paar Kilometer bis Wedel, kannst du nicht einfach ne Ausnahme machen?" - "Nee, raus!"
Eine Woche später, wieder Hamburger Hauptbahnhof. Wieder kommt der Mann an und braucht ein Taxi.
Diesmal stehen acht Taxis am
Taxistand und im letzten sitzt der Taxifahrer von letzter Woche. Der Mann geht zum 1. Taxi und fragt:
"Was kostet die Fahrt nach Wedel?" "50 Euro." "Okay, hier hast du 100 Euro. 50 Euro, wenn du mich nach Wedel fährst und 50 Euro, wenn du mir einen bläst."
Der Taxifahrer wird rot und brüllt "Mach bloß, dass du davon kommst, du Schwein."
Der Mann geht zum zweiten Taxi, und fragt wieder das gleiche. "Was kostet die Fahrt nach Wedel?" "50 Euro." "Okay, hier hast du 100 Euro. 50 Euro, wenn du mich nach Wedel fährst und 50 Euro, wenn du mir einen bläst."
Der Taxifahrer reagiert genau wie der erste.
So geht das die ganze Reihe durch, bis der Mann zum letzten Taxifahrer kommt (dem von letzter Woche).
Wieder:
"Was kostet die Fahrt nach Wedel?" "50 Euro, weißt du doch noch von letzter Woche." "Gut", sagt der Mann, "hier hast Du 100 Euro. 50 Euro, wenn du mich nach Wedel fährst, und 50 Euro, wenn du jetzt im Vorbeifahren allen Kollegen zuwinkst..."
Ein Mann geht mit einem Affen in eine Bar. Während der Mann sein Bier trinkt, tobt der Affe in der Bar herum und verschluckt die schwarze 8 des Billiardspiels.
Sagt der Barkeeper:
"Haben Sie gesehen, was der Affe gemacht hat?"
Mann: "Nein, was denn?"
Barkeeper: "Er hat die schwarze 8 gefressen."
Mann: "Blöder Affe! Er nervt mich schon andauernd. Alles muss er fressen."
Der Mann geht wieder. Nach zwei Wochen kommen der Mann und der Affe wieder.
Der Affe tollt wieder herum, setzt sich auf den Tresen, schnappt sich ne Erdnuss, steckt sie sich in den Arsch, zieht sie wieder raus und frisst sie.
Barkeeper: "Haben Sie gesehen, was der Affe gemacht hat?"
Mann: "Nein, was denn?"
Barkeeper: "Er hat sich 'ne Erdnuss erst in den Arsch und dann in den Mund gesteckt."
Mann: "Jaja, seit der Billiardkugel misst er alles ganz genau aus."
Angela Merkel wurde bei einem Verkehrsunfall überfahren und kommt direkt in den Himmel. Dort trifft sie den Engel Gabriel.
Der Engel spricht Angela Merkel:
"Wir werden dir die Wahl geben: Einen Tag wirst du in der Hölle sein und einen Tag im Himmel. Danach kannst du auswählen, wohin du willst."
Gabriel bringt Angela Merkel in den Fahrstuhl und sie fahren bis zur Hölle.
Merkel geht rein und sieht all ihre Freunde. Sie begrüßen sie, spielen Golf, sitzen am Schwimmbad, im Restaurant, die Leute essen, trinken, hören Musik, spielen Karten und auch der Satan sitzt und lacht mit ihnen, abends Tanzerei, man amüsiert sich.
Am nächsten Tag kommt Gabriel und sie gehen ins Paradies.
Dort sieht Merkel Menschen, wie sie auf weißen Wolken sitzen, Musik hören, alles ist ruhig und gemütlich.
Einen Tag später kommt Gabriel und fragt:
"Hast du Dich entschlossen?"
Angela Merkel sagt:
"Ja. Obwohl es im Paradies
angenehm ist, will ich in die Hölle, dort tut sich was."
Gabriel nimmt sie wieder mit nach unten, klopft an die Tür und in einer Sekunde ziehen zwei Hände Angela Merkel rein.
Sie steht mitten in der Wüste, es ist quälend heiß, ihre Freunde tragen zerrissene Kleidung und sammeln Mist.
Der Satan kommt, gibt ihr eine Tüte und sagt, sie solle ebenfalls Mist sammeln.
Angela Merkel frage völlig verwirrt:
"Was ist mit dem Golfplatz,
mit dem Restaurant, mit dem
Schwimmbad, mit der Musik
passiert?"
Antwortet der Satan:
"Gestern war vor der Wahl - heute ist nach der Wahl."
Dies ist ein Auszug aus einem
amerikanischem Buch "Disorder in the Court". Es sind Sätze die tatsächlich so vor Gericht gefallen sind, Wort für Wort, aufgenommen und veröffentlicht von
Gerichtsreportern. Das ganze ist aus dem amerikanischen übersetzt:
F: Wann ist ihr Geburtstag?
A: 15. Juli
F: Welches Jahr?
A: Jedes Jahr.
__________
F: Diese Amnesie, betrifft sie ihr gesamtes Erinnerungsvermögen?
A: Ja.
F: Auf welche Art greift sie in ihr Erinnerungsvermögen?
A: Ich vergesse.
F: Sie vergessen. Können sie uns ein Bespiel geben von etwas das sie vergessen haben?
__________
F: Wie alt ist ihr Sohn, der bei ihnen lebt?
A: 38 oder 35, ich verwechsle das immer.
F: Wie lange lebt er schon bei ihnen?
A: 45 Jahre.
__________
F: Was war das erste das ihr Mann an jenem Morgen fragte als sie aufwachten?
A: Er sagte: "Wo bin ich Cathy?"
F: Warum hat sie das verärgert?
A: Mein Name ist Susan.
__________
F: Nun Doktor, ist es nicht so, dass wenn man im Schlaf stirbt, man es erst beim aufwachen bemerkt?
__________
F: Ihr jüngster Sohn, der 25-jährige, wie alt ist er?
__________
F: Waren sie anwesend als das Bild von ihnen gemacht wurde?
__________
F: Die Empfängnis des Kindes war also am 8. August?
A: Ja
F: Und was haben sie zu dieser Zeit gemacht?
__________
F: Wie wurde ihre erste Ehe beendet?
A: Durch den Tod.
F: Und durch wessen Tod wurde sie beendet?
__________
F: Können sie die Person
beschreiben?
A: Er war etwa mittelgroß und hatte einen Bart.
F: War es ein Mann oder eine Frau?
__________
F: Ist ihr Erscheinen hier heute morgen begründet auf der Vorladung die ich ihrem Anwalt zugesandt habe?
A: Nein, so ziehe ich mich an wenn ich zur Arbeit gehe.
__________
F: Doktor, wie viele Autopsien haben sie an Toten vorgenommen?
A: Alle meine Autopsien nehme ich an Toten vor.
__________
F: Alle deine Antworten müssen mündlich sein, OK? Auf welche Schule bist du gegangen?
A: Mündlich
__________
F: Erinnern sie sich an den Zeitpunkt der Autopsie?
A: Die Autopsie begann gegen 8:30 Uhr.
F: Mr. Denningten war zu diesem Zeitpunkt Tod?
A: Nein, er saß auf dem Tisch und wunderte sich warum ich ihn
autopsiere.
__________
F: Sind sie qualifiziert eine
Urin-Probe abzugeben?
A: Mündlich
__________
F: Doktor, bevor sie mit der Autopsie anfingen, haben sie da den Puls gemessen?
A: Nein.
F: Haben sie den Blutdruck
gemessen?
A: Nein.
F: Haben Sie die Atmung geprüft?
A: Nein.
F: Ist es also möglich, dass der Patien noch am Leben war als sie ihn autopsierten?
A: Nein.
F: Wie können sie so sicher sein Doktor?
A: Weil sein Gehirn in einem Glas auf meinem Tisch stand.
F: Hätte der Patient trotzdem noch am Leben sein können?
A: Ja, es ist möglich, dass er noch am Leben war und irgendwo als Anwalt praktizierte.
(diese Antwort hat dem Arzt
3.000 Dollar Strafe wegen
Ehrbeleidigungeingebracht.
Er hat sie wortlos,
aber mit Genugtuung bezahlt…)
Martin wacht morgens mit einem furchtbaren Kater auf. Er zwingt sich, die Augen zu öffnen und blickt zuerst auf eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem
Nachttischchen. Er setzt sich auf und schaut sich um.
Auf einem Stuhl ist seine gesamte Kleidung, schön zusammengefaltet. Er sieht, dass im Schlafzimmer alles sauber und ordentlich
aufgeräumt ist. Und so sieht es in der ganzen Wohnung aus. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Tisch:
"Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh 'raus, um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!"
Also geht er in die Küche und
tatsächlich - da steht ein fertig gemachtes Frühstück und die
Morgenzeitung liegt auf dem Tisch. Außerdem sitzt da sein Sohn und isst. Martin fragt ihn:
"Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?"
Sein Sohn sagt:
"Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heimgekommen, total besoffen und eigentlich schon halb bewusstlos. Du hast ein paar Möbel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein Auge ausgestochen, als Du gegen einen Türgriff gelaufen bist."
Verwirrt fragt Martin weiter:
"Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt, meine Klamotten sauber zusammengelegt und das Frühstück auf dem Tisch?"
"Ach das!", antwortet ihm sein Sohn,
"Mama hat Dich ins Schlafzimmer geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte, Dir die Hose auszuziehen, hast Du gesagt: 'Hände weg, Fräulein, ich bin glücklich verheiratet!'"
Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer
Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür.
Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen “Bitte, einen Augenblick noch!”
Durch die Tür hörte ich, dass
offensichtlich etwas über den
Hausboden geschleift wurde.
Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen
bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hüte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung
spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer – keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer – kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war.
“Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?” sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zu der alten Dame, um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto.
Sie bedankte sich für meine
Hilfsbereitschaft.
“Es sei nicht Rede wert” antwortete ich ihr, “Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!”
“Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann.” erwiderte sie.
Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte, gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die
Innenstadt fahren könnten.
“Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg,” gab ich zu bedenken.
“Oh, ich habe nichts dagegen“, sagte sie. “Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.”
“Ein Hospiz?” schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke
Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den
Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.
“Ich hinterlasse keine Familie” fuhr sie mit sanfter Stimme fort. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.”
Ich schaltete das Taxameter aus. “Welchen Weg soll ich nehmen?” fragte ich.
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den
unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch “ein junges, wildes Paar” waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, das früher “ein angesagter Schuppen” zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein
geschwungen.
An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren?
“Ich bin müde” sagte die alte Dame plötzlich. “Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren”
Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten.
Sie schienen sehr besorgt.
Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.
Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz.
“Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?” fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte.
“Nichts”, sagte ich.
“Sie müssen doch ihren
Lebensunterhalt verdienen”,
antwortete sie.
“Es gibt noch andere Passagiere” erwiderte ich mit einem Lächeln.
Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.
“Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke” sagte sie mit glasigen Augen zu mir.
Ich drückte ihre Hand, und ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens.
Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen – völlig versunken in meinen
Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?
Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich, dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe.
In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter.
Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen.
Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben – und nicht sofort hupen – dann sehen wir sie auch.
Claudia und Bernd waren auf eine Karnevalsparty eingeladen.
Da Claudia abends jedoch starke
Kopfschmerzen bekam, bat sie Bernd, alleine zu gehen und legte sich ins Bett.
Nach einer Stunde wachte sie ohne Kopfschmerzen auf und beschloss, doch noch zur Party zu gehen. Da Bernd ihr Kostüm nicht kannte, stellte sie sich vor, dass es lustig sein könnte, ihn ohne sein Wissen zu beobachten.
Auf der Party angekommen entdeckte Claudia ihren lieben Bernd sofort. Er ließ keine Gelegenheit aus, mit den attraktivsten Frauen zu tanzen, sie anzufassen und zu küssen. Claudia schlängelte sich zu ihm und machte ihn ziemlich eindeutig an. Bernd ging sofort darauf ein. Sie ließ ihn gewähren, denn sie war ja schließlich seine Freundin. Schließlich flüsterte er ihr ein
eindeutiges Angebot ins Ohr.
Schmunzelnd stimmte Claudia zu und so verzogen sich die beiden in den Garten hinter einer Tanne und hatten irren Sex miteinander.
Kurz vor der der Demaskierung um Mitternacht verabschiedete Claudia sich, ging nach Hause und entsorgte das Kostüm. Gespannt wie ein Flitzebogen wartete sie im Bett auf Bernd.
Als Bernd nach Hause kam, fragte Claudia ihn, wie die Party gewesen sei. Er antwortete: ”Ach, nichts Besonderes. Du weißt ja, wenn du nicht dabei bist, kann ich mich sowieso nicht richtig vergnügen”.
”Hast du viel getanzt?” fragte Claudia etwas giftig.
”Nein, kein einziges mal. Als ich angekommen bin, habe ich Peter, Thomas und einige andere Kumpels getroffen. Wir haben uns ins
Hinterzimmer zurückgezogen und den ganzen Abend Skat gespielt.
Aber du wirst nicht glauben, was dem Typen passiert ist, dem ich mein Kostüm ausgeliehen habe...”
Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer
Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür.
Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen “Bitte, einen Augenblick noch!”
Durch die Tür hörte ich, dass
offensichtlich etwas über den
Hausboden geschleift wurde.
Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen
bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hüte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung
spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer – keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer – kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war.
“Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?” sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zu der alten Dame, um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto.
Sie bedankte sich für meine
Hilfsbereitschaft.
“Es sei nicht Rede wert” antwortete ich ihr, “Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!”
“Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann.” erwiderte sie.
Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte, gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die
Innenstadt fahren könnten.
“Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg,” gab ich zu bedenken.
“Oh, ich habe nichts dagegen“, sagte sie. “Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.”
“Ein Hospiz?” schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke
Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den
Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.
“Ich hinterlasse keine Familie” fuhr sie mit sanfter Stimme fort. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.”
Ich schaltete das Taxameter aus. “Welchen Weg soll ich nehmen?” fragte ich.
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den
unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch “ein junges, wildes Paar” waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, das früher “ein angesagter Schuppen” zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein
geschwungen.
An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren?
“Ich bin müde” sagte die alte Dame plötzlich. “Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren”
Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten.
Sie schienen sehr besorgt.
Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.
Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz.
“Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?” fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte.
“Nichts”, sagte ich.
“Sie müssen doch ihren
Lebensunterhalt verdienen”,
antwortete sie.
“Es gibt noch andere Passagiere” erwiderte ich mit einem Lächeln.
Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.
“Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke” sagte sie mit glasigen Augen zu mir.
Ich drückte ihre Hand, und ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens.
Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen – völlig versunken in meinen
Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?
Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich, dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe.
In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter.
Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen.
Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben – und nicht sofort hupen – dann sehen wir sie auch.
In den 60er Jahren wollte ein
Flugzeughersteller einen Jet bauen, der Mach 4 erreichen sollte. Nach vielen Jahren war der Jet dann endlich fertig und ein Testpilot hob für den Erstflug ab.
Alle bestaunten das Flugzeug und es erreichte Mach 1...Mach 2...Mach 3...Mach 3,5...und da rissen plötzlich die Tragflächen ab und das Flugzeug stürzte ab.
Die Ingenieure gingen zurück zu ihren Zeichentischen und verbrachten Monate damit, alles nochmal
durchzugehen und zu verbessern. Als der Erstflug der verbesserten Version anstand waren alle sehr aufgeregt.
Doch das Ergebnis war vernichtend: Wieder rissen die Flügel ab und das Flugzeug stürzte ab.
Die Ingenieure gingen durch 7
Iterationen und waren kurz davor aufzugeben, als sie beschlossen Bob anzurufen. Bob war ein Ingenieur im Ruhestand, dem der Ruf
vorauseilte, alle technischen
Probleme lösen zu können.
Bob kam also in die Firma und ließ sich alle Zahlen, Diagramme und Zeichnungen geben und nahm sie mit nach Hause, um sie sich in Ruhe anzuschauen. Am nächsten Tag rief er in der Firma an und sagte, er habe die Lösung für das Problem gefunden: "Bohrt vertikale Löcher durch die Tragfläche genau da, wo sie in den Rumpf übergeht."
Zunächst wunderte sich jeder sehr: Warum soll man Löcher in einen Flügel bohren, der immer abreißt? Bob aber bestand darauf, dass es funktioniert und so bohrten sie die Löcher. Später am Tag testeten sie den Jet und er erreicht Mach 4 ohne Probleme. Der Test wurde damit für erfolgreich abgeschlossen erklärt.
Die ganzen Ingenieure liefen zu Bob und gratulierten ihm zu seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, Lösungen für technische Probleme zu finden. Einer der Ingenieure fragte ihn dann: "Wie bist Du auf die Idee gekommen, Löcher in die Tragflächen zu bohren?"
Bob antwortete:
"Also, ich will es Dir erzählen: Ich war auf der Toilette und plötzlich kam es mir - Toilettenpapier reißt nie an der Perforation."
Ich hätte keine Angst vor Spinnen, wenn ich mit ihnen sprechen könnte:
Ich:
"Oh, hey. Tut mir leid, aber diese Dusche ist gerade besetzt."
Spinne:
"Sorry, habe dich nicht gesehen."
Ich:
"Keine Ursache, alles klar soweit?"
Spinne:
"Alles okay, ich schaue mir nur die Badewanne an."
Ich:
"Klar, mach ruhig. Pass aber auf, dass du nicht in den Wasserstrahl kommst und ich dich aus Versehen runterspüle."
Spinne:
"Danke dir! Ich werde vorsichtig sein."
Ich:
"Okay, ich bin fertig. Darf ich mal kurz vorbei?"
Spinne:
"Selbstverständlich, ich gehe gleich zur Seite. Einen Moment bitte."
Ich:
"Vielen Dank. Wünsche dir noch einen schönen Abend.
Und komm doch bitte nicht in mein Schlafzimmer."
Spinne:
"Würde ich nie tun, ist ja schließlich dein Zimmer. Tschüss."