In Rio de Janeiro hat ein dreijähriges Mädchen mit einer kleinen Szene unzählige Herzen weich gemacht. Leticia bemerkte, dass ihr geretteter Welpe Francisco dunkle Flecken um die Augen hat. Und statt lange nachzudenken, schnappte sie sich heimlich das Make-up ihrer Mama und malte sich dieselben Punkte ins Gesicht, nur um genauso auszusehen wie er.
Als ihre Mutter das entdeckte, filmte sie den Moment. Das Video verbreitete sich in kürzester Zeit überall. Viele schrieben, sie habe einfach nur versucht, ihrem besten Freund näher zu sein. Und genau das war es auch: keine Show, kein Trend, nur kindliche Liebe, so ehrlich und pur, dass man automatisch lächeln muss.
Kommt eine Lehrerin mit der ersten Schulklasse an die Pferderennbahn. Nach einer gewissen Zeit meldet sich der kleine Egon: „Frau Lehrerin, ich muss auf die Toilette." Darauf die Lehrerin: „Dann geh doch, ich habe euch doch gezeigt, wo das WC ist." -„Ja, aber ich komme doch nicht an das Pipibecken heran." Die Lehrerin schnappt sich den kleinen Egon, und alle Jungs gehen mit. Die Lehrerin steht am Urinal, hebt die Schüler hoch und stellt sie wieder hin; so geht das insgesamt fünfzehnmal. Beim sechzehnten hebt sie, wartet -und auf einmal sieht sie herunter: „Sag mal, bist du in meiner Klasse?" „Nein, Frau Lehrerin, ich bin hier Jockey."
Mitten im Horror der Belagerung von Leningrad gehörte eine der unerwartetsten Überlebensgeschichten nicht einem Soldaten, sondern Bela – einem Nilpferd aus dem Stadtzoo.
Als ihr Becken trocken blieb, begann ihre Haut aufzureißen und sich zu schälen. Und genau da zeigte sich, was Loyalität wirklich bedeutet: Ihre Pflegerin Jevdokija Daschina gab nicht auf. Tag für Tag schleppte sie ein Fass mit rund 40 Litern Wasser aus der eiskalten, zugefrorenen Newa heran und rieb Belas Haut mit Kampferöl ein – während draußen Bomben fielen und im Alltag alles knapper wurde, sogar das Brot.
Dank dieser Fürsorge erholte sich Bela. Und wenn die Angriffe begannen, fand sie Schutz, indem sie unter Wasser blieb.
In einer Stadt, die hungerte und zerbrach, wurde die Verbindung zwischen einer Frau und ihrem Nilpferd zu einem stillen Symbol: dafür, dass Menschlichkeit nicht verschwindet, nur weil die Welt grausam wird.