Sitzen zwei Männer an der Theke. Sieht der eine auf die Uhr und sagt ganz erschrocken:
"Oh-oh, nach 12. Das gibt wieder Ärger".
Der Andere ganz verständnislos:
"Wieso?".
"Na ja: - ich gehe jetzt gleich hier noch pinkeln damit ich zuhause nicht spülen muss.
Parke 50m vom Haus weg und gehe in Socken auf Zehen ins Haus.
Ich ziehe mich im Wohnzimmer aus, putze mir nicht die Zähne, schleiche im Dunkeln ins Schlafzimmer und kaum bin ich drinnen geht das Licht an und die Zankerei los: Säufer,
Hurenbock, ... , eine Woche Ehekrach vom Feinsten".
Sagt der andere: "Du machst das ja auch komplett falsch! Ich fahre mit quietschenden Reifen vor, gehe laut singend ins Bad, spüle zweimal damit's auch sauber ist, gurgle dass das Echo widerhallt, gehe falsch aber laut singend ins Schlafzimmer und rufe ganz laut: MANN! Geht's mir gut!
Ist hier vielleicht jemand der ein
bisschen Sex will?"
"Und ...? "
"Das einzige was ich höre ist:
Chrrrrr-Ssssss-Chrrrrr-Ssssss..."
Eva, die frisch getraute Braut, wünscht ihre Flitterwochen in der Nähe von Fürstenwalde zu verleben.
Da sie weiß, dass dort der Andrang sehr groß ist, reist sie einige Wochen vorher hin, um für sich und ihren Zukünftigen ein Zimmer zu suchen, welches ihrem
Geschmack entspricht.
Durch den Dorfschulzen geleitet, findet sie ein sehr schönes
Zweibettzimmer, mietet es und fährt wieder nach Hause. Daheim angekommen, fällt ihr ein, dass sie vergessen hat zu fragen, ob auch ein
Wasserklosett vorhanden ist.
Sie schreibt den Dorfschulzen einen Brief und bittet um Auskunft. Um sich nicht zu drollig
auszudrücken, deutet sie im Brief Wasserklosett mit "WC" an.
Der arme Dorfschulze zerbricht sich den Kopf, was "WC" zu bedeuten habe. Er rennt zum Pfarrer und erhält nach langem Hin und Her zu Antwort, dass mit "WC" die Waldkapelle gemeint sei.
Daraufhin schreibt der Dorfschulze folgenden Brief:
Sehr geehrte Frau Meyer!
"WC" ist vorhanden und liegt eine halbe Stunde vom Ort entfernt, inmitten eines herrlichen
Tannenwaldes.
Schon wegen seiner gesunden Lage sehr zu empfehlen. "WC" ist geöffnet mittwochs und
samstags. Es empfiehlt sich, eine Stunde vor Beginn sich dort einzufinden, da der Andrang sehr groß ist.
Doch kann Frau Meyer beruhigt sein, es sind etwa 60 Sitzplätze vorhanden. Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Freien statt. Sonntags empfiehlt sich der Besuch besonders, da dann die Sache mit Orgelbegleitung vor sich geht.
Wir werden uns erlauben, Ihnen, gnädigste Frau, den besten Platz zu sichern, inmitten duftender Tannen. Die Akustik ist besonders von Kennern bewundert worden, denn selbst der zarteste Ton ist in allen Ecken zu hören und verbreitet ein mehrfaches Echo.
Für Besucher, denen der Weg zu weit ist, haben wir Droschken bereitgestellt.