8.00h: Mir ist langweilig. Ich poste in einem Hundeforum die Frage "Ist Frolic oder Pedigree das bessere Futter für meinen Hund ?" 8.05h: 47 Antworten. Man beschimpft mich wechselweise als Geizhalz, Idiot oder Tierquäler 8.10h: 37 VEGAN lebende BARFER und 53 Verfechter von Trockenfutter streiten sich in 246 Antworten um die einzig wahre Wahrheit der Hundeernährung. 8.15h: Die 37 vegan lebenden Barfer und 53 Verfechter von Trockenfutter haben sich darauf verständigt den Tierschutz und das Veterinäramt zu verständigen. Man soll mir den Hund wegnehmen. 10.00h: Vor meiner Haustür steht ein völlig erschöpfter Paketbote. Er überreicht mir ein 75kg schweres "Starterpaket" von Frolic 10.01h: 5 millitante Barfer erscheinen, schlagen den Paketboten zu Boden und versuchen so die Zustellung in letzter Sekunde zu verhindern. 10.05h: 75kg Frolic-Produkte fliegen durch die Gegend, 100 Dosen Nassfutter rollen über die Straße und blockieren den Verkehr 10.10h: Ein zweiter Paketbote versucht ein 10kg Probepaket Pedigree zuzustellen. 10.11h: Die 5 Barfer haben ihn kastriert. 10kg Pedigree liegen in meinem Vorgarten. 10.15h: 59 Krähen und 17 Elstern sind in meinem Vorgarten gelandet. Hitchcocks Vögel ist ein Scheißdreck dagegen! Sie stürzen sich auf das Frolic 10.20h: Der Paketbote kommt langsam wieder zu sich und stöhnt. Mein Hund versucht, die Krähen zu fangen. 10.30h: Die Polizei kommt. 10.31h: Die rabiaten Barfer flüchten 10.35h: Ich habe mich mit den Ordnungs- -hütern geeinigt. Wenn ich das Dosenfutter dem Tierheim spende und die Straße reinige, komme ich mit einer Bewährungs- -straf e davon. 10.45h: Die Krähen und Elstern haben das ganze Frolic gefressen. 10.50h: 2 Krankenwagen holen die verletzten Paketboten ab. 10.52h: Mein Hund hat Federn im Maul. 10.55h: Da meinem Hund die Frischkost so gut schmeckt, beschließe ich, ab morgen zu barfen. 11:00h: Ich sitze auf meinem Sofa, trinke einen Kaffee und mir ist langweilig... 12:00h: Und weil mir immer noch langweilig ist, schreibe ich im veganen Elternforum, dass ich als alleinerziehend er Vater mein Baby statt mit Nivea lieber mit einer Speckseite abreibe, weil die Haut dann schön glänzt.

Am ersten Tag nach seiner Scheidung, packte er traurig seine Sachen in Kartons, Kisten und Koffer. Am zweiten Tag kam die Umzugsfirma und holte seine Sachen ab. Am dritten Tag setzte er sich zum letzten Mal an seinen schönen Esszimmertisch, hörte sich sanfte Hintergrundmusik an und machte es sich mit einem Kilo Shrimps, einer Dose Kaviar, drei Dosen Sardinen und einer Flasche Schampus noch mal gemütlich. Als er fertig war, ging er in jedes einzelne Zimmer, tauchte halb angebissene Shrimps in Kaviar und stopfte sie zusammen mit einigen Sardinen in das Rohr der Gardinenstange. Dann säuberte er die Küche und ging aus dem Haus. Am vierten Tag kam seine Exfrau mit ihrem neuen Freund zurück, und alles war eine einzige Glückseligkeit. Dann fing das Haus langsam an zu stinken. Sie versuchten alles. Reinigen, wischen, lüften. Die Teppiche wurden dampfgereinigt. Sogar nach toten Nagetieren haben sie gesucht. Duft wurde versprüht, Lufterfrischer wurden überall aufgehängt. Der Kammerjäger legte Mausefallen aus. Behälter mit giftigem Zeug wurden aufgestellt, um irgendwelches Ungeziefer zu killen. Während dieser Zeit waren die beide in ein Hotel gezogen. Letzen Endes haben sie sogar den Teppichboden rausgerissen. Nichts hat funktioniert. Inzwischen blieben die Freunde weg und auch sonst kam kein Besuch mehr. Die Handwerker weigerten sich im Haus zu arbeiten und die Putzfrau hatte auch gekündigt. Schließlich hielten sie den Gestank nicht mehr aus und beschlossen das Haus zu verkaufen. Als sie nach einem Monat keinen Käufer fanden, halbierten sie den Preis, aber auch das half nicht. Sie fanden einfach keinen Käufer für das stinkende Haus. Inzwischen weigerten sich sogar die Makler und riefen schon gar nicht mehr zurück. Schließlich, wollten sie nicht noch länger auf einen Käufer warten, gingen zur Bank und nahmen einen Kredit auf, um eine neue Bleibe zu kaufen. Dann rief er seine Exfrau an und fragte, wie es denn so läuft. Sie erzählte ihm den Alptraum vom stinkenden Haus. Er hörte höflich zu und sagte dann, dass er sein altes Zuhause so schrecklich vermisse und bereit wäre das Haus für einen günstigen Preis zu übernehmen, wenn sie dagegen seine Unterhaltsver- -pflichtung reduziere. In der Annahme, dass er keine Ahnung hatte, wie schlimm der Gestank wirklich war, einigten sie sich bei einem Zehntel des Preises, was das Haus wirklich wert war. Sie bestand natürlich darauf alles sofort abzuwickeln. Er war einverstanden und innerhalb von zwei Stunden hatten sie den ganzen Papierkram beim Notar erledigt. Eine Woche später guckte er seiner Exfrau und ihrem Freund amüsiert zu, wie die Umzugsfirma ihre Sachen abholte und ins neue Haus brachte. Sogar die Gardinenstangen haben sie mitgenommen!

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