Samstagmorgen bin ich sehr früh aufgestanden!
Da es ziemlich kühl war, nahm ich meine lange Unterwäsche aus dem Schrank, zog mich leise an, nahm meinen Helm und meine Lederjacke, schlich mich leise in die Garage, schob mein Motorrad hinaus und fuhr los.
Plötzlich begann es strömend zu regnen. Regen, der gemischt mit Schnee war und einem Wind mit bis zu 75 km/h.
Also fuhr ich wieder in die Garage, stellte das Radio an und hörte, dass das Wetter den ganzen Tag so schlecht bleiben sollte.
So ging ich zurück ins Haus, zog mich leise wieder aus und legte mich wieder ins Bett. Dann kuschelte ich mich von hinten an den Rücken meiner Frau, diesmal jedoch mit anderen Gedanken, und sagte leise: "Das Wetter draußen ist furchtbar!"
Ganz verschlafen antwortete sie: "Ob du es glaubst oder nicht, aber bei diesem scheiss Wetter ist mein Mann mit dem Motorrad unterwegs."
Beim Abendessen wurde der kleine Hans ersucht, das Tischgebet zu
sprechen.
"Aber ich kann nicht beten",
antwortete er.
"Bete ganz einfach für deine Familie, Freunde und Nachbarn, die Armen usw." sagte sein Vater.
"Okay" sagte der Bub.
"Lieber Gott,......Danke für unsere Besucher und ihre Kinder, die alle meine Zuckerln und das Eis aufge-
-gessen haben. Segne sie, damit sie nie wieder kommen.
Vergib auch dem Sohn unseres
Nachbarn, der meiner Schwester die Kleider weggenommen hat und mit ihr im Bett einen Ringkampf
gemacht hat.
Zu den nächsten Weihnachten,
schicke bitte Kleider für alle diese armen nackten Frauen auf dem
Computer meines Vaters. Und sorge dafür, dass der Obdachlose eine
Unterkunft erhält, der immer dann Mamas Zimmer benutzt, wenn Papa in der Arbeit ist. AMEN.