Ein Mann kommt aufs Polizeirevier.
"Herr Wachtmeister, man hat mir
mein Fahrrad gestohlen", sagt er.
"War es denn noch in Ordnung?",
will der Polizist wissen.
"Nein, nicht ganz", sagt der Mann.
"Schon ziemlich als und klapprig,
aber es konnte noch fahren."
"Hatte es noch eine Klingel?"
"Nein, die war schon ab."
"Und das Licht und die Bremsen -
hat beides funktioniert?", fragt
der Polizist.
"Nein, nicht mehr richtig", sagt
der Mann.
Der Polizist lächelt ihn an.
"Wunderbar, das macht dann
50 Euro Strafe!"
Liebe Autofahrerinnen und Autofahrer – besonders jene, die mit Pferdetransporten nicht vertraut sind:
Wenn ihr auf der Straße einen Anhänger mit Pferden seht, dann denkt bitte daran: Der große Abstand, den wir zum Vordermann lassen, ist kein Zeichen von "langsam fahren", sondern pure Notwendigkeit. Nur so können wir rechtzeitig und sanft bremsen.
Im Anhänger stehen Tiere, die jede Kurve und jedes Abbremsen mit ihrem ganzen Körper ausgleichen müssen. Ein ruckartiger Stopp oder eine scharfe Kurve kann sie schwer verletzen – im schlimmsten Fall kippt der ganze Anhänger um.
Das Foto zeigt es deutlich: Eine Stute steht eng gedrängt, ihr Fohlen direkt unter ihr. Sie versucht, so ruhig wie möglich zu bleiben, um ihr Junges zu schützen. Aber sicher ist sie nur dann, wenn wir am Steuer vorausschauend fahren dürfen.
Darum meine Bitte: Habt Geduld, haltet Abstand und gebt uns Raum. Die meisten meinen es nicht böse – sie wissen einfach nicht, wie heikel jede Fahrt für die Tiere ist.