Ein junges Ehepaar kommt zum
Kaplan. Wir sind jetzt schon 6 Jahre verheiratet, und es will sich einfach kein Nachwuchs einstellen.
Wir haben schon viel versucht und auch die besten Ärzte konnten uns nicht helfen. sagen sie.
Darauf meint der Kaplan: Dann bitten sie doch Gott um Hilfe. Fahren sie zum Beispiel nach Lourdes, und
zünden sie dort eine Kerze an.
Diesen Ratschlag beherzigen die beiden Eheleute, doch wenig später wird der Kaplan versetzt, und er
kommt nicht mehr dazu, die beiden zu besuchen.
Ein paar Jahre später ist der Kaplan zufällig wieder in der Gegend und besucht das Ehepaar. Nachdem er an der Tür geklingelt hat, macht ihm ein kleiner Junge auf.
Na, meint der Kaplan zu sich, mit Gott kann man immer rechnen. Er fragt den kleinen Jungen: Hast du eigentlich noch Geschwister?
Und der Junge antwortet: Ja, meine Schwester Sabine ist sechs Jahre alt, mein kleiner Bruder Jan ist fünf Jahre alt, Silvia und Silke sind vier Jahre, Stefan ist drei Jahre; Helena und Iris sind zwei Jahre und Niko ist 1 Jahr alt.
- Und wo sind deine Eltern? - Die sind nach Lourdes gefahren, die
wollen da eine Kerze auspusten.
Das Telefon läutet und die Hausfrau meldet sich:
"Ja bitte ?"
"Guten Tag Frau Müller, hier spricht Dr. Braun vom Sankt Agnes
Laboratorium. Wir haben gestern die Blutprobe Ihres Gatten von Ihrem Hausarzt erhalten und haben jetzt insofern ein Problem, als wir
gleichzeitig eine Blutprobe von einem anderen Herrn Müller erhalten haben und wir jetzt nicht mehr wissen,
welches die Blutprobe Ihres Gatten ist. Das eine Untersuchungsergebnis ist sehr schlecht, das andere
ebenfalls !"
"Was meinen Sie damit ?" fragt Frau Müller, sichtlich nervös.
"Nun, das eine Testergebnis ergab ein positives Resultat für Alzheimer und der andere Test ein positives Ergebnis für Aids. Wir können Ihnen aber leider nicht sagen, welches
Testergebnis zu Ihrem Gatten gehört!"
"Ja, kann man denn den Test nicht nochmals machen ?" fragte Frau Müller.
"Ja, das könnte man prinzipiell schon machen, aber die Krankenkasse ist nicht bereit, diesen sehr teuren Test zweimal zu bezahlen!"
"Um Gottes Willen, was soll ich denn jetzt nur machen?"
"Der Chefarzt der Kasse empfiehlt Ihnen, Ihren Mann irgendwo, mitten in der Stadt auszusetzen!"
"Ja und ??"
"Falls er sich ein Taxi nimmt und wieder nach Hause findet, sollten Sie nicht mehr mit ihm schlafen."
„Die Rechnung der Tochter und die Gegenrechnung der Mutter“
Eines Abends, als die Mutter gerade das Abendessen kochte, kam ihre elfjährige Tochter in die Küche, mit einem Zettel in der Hand.
Sie überreichte ihrer Mutter den Zettel mit einem seltsamen, amtlich
anmutenden Gesichtsausdruck, die sich daraufhin die Hände an ihrer Schürze abwischte, den Zettel
entgegennahm und zu lesen begann:
„Liebe Mama:
Für das Jäten des Blumenbeetes: 2 Euro
Für das Aufräumen meines Zimmers: 8 Euro
Weil ich Milch holen gegangen bin: 1 Euro
Weil ich drei Nachmittage auf meinen kleinen Bruder aufgepasst habe: 12 Euro
Weil ich zwei Einser in der Schule geschrieben habe: 8 Euro
Weil ich jeden Tag den Müll
rausbringe: 3 Euro
Insgesamt: 34 Euro.
Ich bitte um baldige Auszahlung!“
Die Mutter blickte ihre Tochter sanft an. Es kamen ihr unzählige
Erinnerungen ins Gedächtnis.
Dann nahm sie einen Stift, und begann auf einen anderen Zettel zu schreiben:
„Ich habe Dich neun Monate lang unter meinem Herzen getragen: 0 Euro
Für alle durchwachten Nächte, die ich an Deinem Bett verbracht habe: 0 Euro
Für das viele Im-Arm-halten und
Trösten: 0 Euro
Für das Trocknen Deiner Tränen: 0 Euro
Für alles, was ich Dir Tag für Tag
beigebracht habe: 0 Euro
Für jedes Frühstück, Mittagessen, Abendessen, für alle Schulbrote und alles, was ich dir zubereitet habe: 0 Euro
Für mein Leben, dessen Zeit ich Dir jeden Tag zur Verfügung stelle: 0 Euro
Insgesamt: 0 Euro
Gerne und mit Liebe und
Güte geschenkt!“
Als sie fertig war, gab die Mutter mit einem Lächeln und ohne Worte den Zettel ihrer Tochter in die Hand. Das Kind las es und zwei große Tränen liefen aus ihren Augen.
Dann drückte sie den Zettel an ihr Herz und schrieb im Anschluss auf ihre eigene Rechnung: MEHR ALS BEZAHLT.
Die junge Frau hat einen neuen Lover und schleppt ihn zum ersten Mal mit auf ihre Bude. Ohne Umstände schlägt sie ihm vor, 69 zu machen.
"Was zum Teufel ist das denn?" fragt er. Da wird ihr schlagartig klar, dass der Typ wohl nicht einer der
Erfahrensten ist und sie ihn behutsam daran führen muss.
Also sagt sie erst mal nur: "Du legst deinen Kopf zwischen meine Beine und ich den meinen zwischen deine Beine."
Das versteht der Typ ohne Probleme - wenn er auch keinen blassen
Schimmer davon hat, wo das Ganze denn hinlaufen soll.
Als sie nun gerade in Position liegen, unterläuft der Lady ein grässliches Missgeschick: Ihrem Darm entweicht ein äußerst übel riechender Wind. - Der arme Kerl fängt an zu husten und schmeißt sich röchelnd auf die andere Seite des Bettes.
Sie bittet um Entschuldigung und schlägt vor, es noch einmal ....zu
versuchen.
Gesagt, getan.
Nur, wie das Unglück es so will,
wiederholt sich die pestilenzmäßige Katastrophe.
Der Typ läuft grün an, ihm wird völlig schwindelig, mit letzter Kraft richtet er sich auf und beginnt sich
anzuziehen.
Sie fragt: "Was ist los, warum willst du gehen?"
Darauf er: "Wenn du meinst, dass ich mir auch noch die restlichen 67 reinziehe, hast du dich aber schwer geschnitten."
Nach 21 Jahren Ehe hat sich meine Frau von mir gewünscht, dass ich nicht sie sondern mal eine andere zu einem Abendessen und ins Kino ausführe. Sie sagte:
„Ich weiß mit Gewissheit, dass diese Dame wahnsinnig gerne Zeit mit dir verbringen würde!“
Die besagte Dame war meine Mutter, die seit 19 Jahren verwitwet war und welche ich aufgrund meines Jobs und meiner drei Kinder leider nur noch selten besuchte.
Als ich sie anrief und fragte, ob sie mit mir Essen gehend und dann ins Kino wolle, fragte Sie zuerst: „Geht es dir gut?“
„Alles bestens“, antwortete ich. „Ich wollte lediglich mal wieder etwas Zeit mit dir verbringen.“
Sie dachte kurz darüber nach und entgegnete dann: „Das fände ich sehr schön!“
Also holte ich Sie am Freitag nach der Arbeit ab. Sie hatte sich in Schale geworfen und trug ihr bestes Kleid, das sie zuletzt an ihrem Hochzeitstag trug. Außerdem hatte sie sich die Haare machen lassen.
Wir gingen in ein nettes kleines und bescheidenes Restaurant und setzten uns. Dann las ich ihr die Speisekarte vor, da sie inzwischen nur noch große Buchstaben erkennen konnte.
Sie musste lächeln: „Früher habe ich dir aus der Karte vorgelesen!“ „Dann ist es ja wohl jetzt für mich an der Zeit, dir den Gefallen zu
erwidern!“ sagte ich, ebenfalls mit einem Lächeln auf den Lippen.
Wir sprachen während des Essens über vieles und genossen unser
Gespräch so sehr, dass wir die Zeit vergaßen und den Film verpassten. Aber das störte uns nicht besonders, da der Abend auch so schon ein voller Erfolg war.
„Und wie hat dir der Abend
gefallen?“ fragte ich sie.
„Großartig! Das sollten wir
demnächst unbedingt wiederholen! Aber dann lade ich dich ein,
einverstanden?“
„Sehr gerne! Ich freue mich schon darauf!“
Das waren die letzten Worte, die ich mit meiner Mutter wechseln konnte. Denn nur wenige Tage später erlag sie einem Herzinfarkt. Es geschah so plötzlich, dass ich nicht einmal mehr die Gelegenheit hatte, mich von ihr zu verabschieden.
Später an diesem Tag erhielt ich
einen Umschlag mit einem Brief von ihr, sowie eine Rechnung des
Restaurants, in welchem wir
gegessen hatten:
„Ich habe diese Rechnung bereits im Voraus bezahlt, da ich nicht sicher bin, ob ich unser nächstes Essen noch erleben werde. Bezahlt wurde jedoch für zwei Personen. Sollte ich also nicht kommen können, dann nimm bitte deine Frau mit. Du wirst nie nachvollziehen können, wie viel mir dieser Abend bedeutet hat.
Ich liebe dich, mein Sohn!“
Erst in dem Moment verstand ich, wie wichtig es ist, seinen Liebsten so oft wie möglich zu zeigen und zu sagen, dass man sie liebt. Denn nichts, und damit meine ich wirklich nichts, auf dieser Welt ist wichtiger als die Familie.