Morgends in der Schule 8:30 Uhr, Michael betritt das Klassenzimmer.
Die Lehrerin: "Michael, wo kommst Du jetzt her? Der Unterricht beginnt um 8:00 Uhr."
Michael: "Ja wissen Sie Frau Lehrerin, auf meinem Schulweg durch die
Felder ist links vom Weg eine Koppel und rechts vom Weg eine Koppel und rechts in der Koppel ist ein
Schwarzer Hengst und links in der Koppel eine weiße und eine braune Stute. Plötzlich springt der Hengst über die Absperrung und f*ckt die weiße Stute."
Die Lehrerin läuft rot an: "Michael, sowas sagt man nicht, die anderen Kinder wissen noch nicht soviel über das Leben, das heißt 'überrascht' die weiße Stute."
Nächster Tag 8:20 Uhr und Michael ist immer noch nicht da.
8:35 Uhr: Michael erscheint.
Die Lehrerin: "Michael, was war heute wieder los?"
Michael:"Ja wissen Sie Frau Lehrerin, auf meinem Schulweg durch die
Felder ist links vom Weg eine Koppel und rechts vom Weg eine Koppel und rechts in der Koppel ist ein
Schwarzer Hengst und links in der Koppel eine weiße und eine braune Stute. Plötzlich springt der Hengst über die Absperrung und f*ckt die weiße Stute."
Die Lehrerin wieder errötend:
"Michael, ich habe Dir doch gesagt, die anderen Kinder wissen noch nicht soviel über das Leben; das heißt
'überrascht' die weiße Stute. Morgen kommt der Schulrat, dass Du mir ja pünktlich bist.
Am nächsten Tag 8:30 Uhr: Michael immer noch nicht da. 8:40 Uhr:
Michael erscheint.Lehrerin: "Michael setzt Dich bitte gleich hin."
Der Schulrat: "Moment, wo kommst Du jetzt erst her? Hier geht es um 8:00 Uhr los!"
Michael: "Ja wissen Sie Herr Schulrat, auf meinem Schulweg durch die
Felder ist links vom Weg eine Koppel und rechts vom Weg eine Koppel und rechts in der Koppel ist ein
Schwarzer Hengst und links in der Koppel eine weiße und eine braune Stute."
Die Lehrerin wir leichenblass!
Michael weitet: "Plötzlich springt der Hengst über die Absperrung und überrascht die weiße Stute."
Die Lehrerin setzt sich mit einem zufriedenen Lächeln und Michael platzt raus: "Weil heute hat er die braune Stute gef*ckt!
"Ey, mach mal schneller, ich hab`s eilig Du fette Sau!"
Ich, der ich gerade die über die
piepsende Glasplatte gezogenen Waren aus dem Discounter in meinen Einkaufswagen räume, halte inne und schaue hoch:
"Meinen Sie mich?"
"Ich sehe vor mir sonst niemanden der fett ist!"
"Frage, ist das ihre Frau da neben ihnen?"
"Ja, und???"
"Nun ja, also, ich meine, wegen ihres liebreizenden Äusseren haben Sie die aber auch nicht geheiratet."
Die Frau meldet sich zu Wort:
"Paffen fie auf waf fie fagen!"
Wääh? Mit einem Anflug von zu
unterdrückendem Lachen hake ich nach: "Tut mir leid, das habe ich jetzt nicht verstanden?"
"Sie sollen aufpassen, was sie sagen, meint meine Frau!"
"Also mit Verlaub, mich fette Sau nennen - aber die Gattin sieht im
Gesicht aus wie eine Ente auf Kokain und hat Fprachfierigkeiten?"
"Bei meiner Frau ist das eine
Krankheit!"
"T`ürlich. Wie nennt man die,
Botoxismus im Endstadium?"
"Auf jeden Fall nicht Fresssucht, Dumpfbacke!"
Auf einmal meldet sich ein älterer Herr hinter dem Entenmann - NACH dem er (wohl bedingt durch meine Aussage über den entengleichen Charme der lifpelnden Dame) einige Schritte vorging um mal einen Blick zu wagen:
"Also ich muss der fetten Sau da vorne recht geben, sieht schon ein wenig nach Ente aus. Und das mit der Dumpfbacke passt jetzt aber auch eher auf ihre Frau, passt das!"
"Halt Du alter Sack die Fresse, du wärst doch froh überhaupt noch was vor die Flinte zu kriegen!"
"Sorry, aber so was wie ihre Frau kriege ich noch allemal vor die Flinte, ohne zu bezahlen".
Zwischenzeitlich sah man der
Kassiererin ein gewisses Amüsement an. Wenn Sie hätte gedurft, Sie hätte die Füße hoch gelegt und sich eine Kippe angezündet.
"WAS IST DENN LOS DA VORNE, MEINE FRESSE!!!!????"
Schallte es von ganz hinten.
"Halten Sie sich da raus", rief der Entenmann zurück - und danach zu mir:
"So, nun komm, fette Sau, mach mal voran jetzt!"
"Also im Gegensatz zum Gesicht ihrer Frau ist mein Bauch wenigstens echt und nur mit natürlichen Zutaten geformt. Daf muffte mal gefagt
ferden!"
"Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr, aufhööööören, bitte...",
schluchzte eine Dame, die an zweiter Position hinter dem Entenmann stand.
"Sie müssen gerade lachen, sehen ja selbst aus wie so ein verunglücktes Nilpferd!!!"
Aber anstatt beleidigt zu sein, lachte die Dame nur noch lauter. Dann hörte man wie aus dem Nichts ein lautes "Michaaaaeeeehhheeel?" von der Nebenkasse. Der Entenmann wurde nach dem Anblick der Absenderin seines Namens gleich 3 R`s auf
einmal: Ruhig, Rot, Räuspernd.
Auch alle anderen Kunden schauten rüber. Zu einer Dame... die nach
meiner Definition zu jenen Frauen gehörte, deren wohlgeformter,
üppiger Körper ein Anlass wäre, auf der Stelle auf die Knie zu sinken um der Evolution zu danken das ich ein Mann bin...
"....also, lieber Michael...", fuhr dieses anmutig weich-dralle Geschöpf fort, "....wenn Dich dicke Menschen so stören, warum eigentlich bekomme ich jedes zweite Wochenende 300 Euro von Dir - weil du mal was Hand-
-festes brauchst? Und weil dir Deine klapperdürre Ehefrau - die Du liebevoll Watschel-Onka nennst - auf die Nüsse geht? Hmm, Michael?"
Ein Moment der absoluten Stille... der Supermarkt glich akustisch einer Beerdigung. Unterbrochen wurde diese andächtige Stille von folgendem Satz: "Du dummef Fwein, ich habf gewufft, du Dreckffau, verpiff dich auf meinem Leben, Arfloff!"
Nun lagen gefühlt 12 Kunden an 2 Kassen inklusive Kassiererinnen kurz vor dem Zusammenbruch vor lauter Lachen - und ich musste
aufpassen mich nicht einzunässen. Michael verließ fluchtartig den Laden, seine Frau watschelte hinterher.
Ich hörte durch das Gelächter noch hindurch, wie die Dame der Neben-
-kasse zu ihrer irritierten Begleiterin sagte: "Ist mein Nachbar, näher kenne ich den nicht, aber echt, der geht mir schon seit Jahren auf die Nerven!"