Wir fanden ihn am Rand einer vielbefahrenen Straße – ein Schatten seiner selbst.
Abgemagert bis auf die Rippen, stumpfes Fell, leere Augen.
Er lief nicht weg, als wir anhielten.
Er stand einfach nur da – als hätte er längst aufgegeben.
Sein Körper war schwach, aber seine Seele… hing noch an einem hauchdünnen Faden.
Wir wickelten ihn in eine Decke und nahmen ihn mit nach Hause.
Der Tierarzt bestätigte, was wir befürchtet hatten: schwere Mangelernährung, Austrocknung, wahrscheinlich war er schon lange allein unterwegs.
Es tat weh, ihn so zu sehen.
Die ersten Tage waren still.
Er bewegte sich kaum, fraß nur wenig.
Aber wir blieben bei ihm – fütterten ihn mit der Hand, hielten ihn warm, flüsterten ihm leise Worte der Zuneigung zu.
Und langsam… kam etwas zurück.
Woche für Woche kehrte Leben in seine Augen zurück.
Zum ersten Mal wedelte sein Schwanz.
Er begann, uns zu folgen, legte den Kopf auf unsere Füße – auf der Suche nach Nähe.
Nach zwei Monaten fing er an zu spielen.
Zuerst vorsichtig – ein zaghaftes Hüpfen, ein leises Bellen.
Und heute?
Heute rennt er mit Freude durch den Garten, beansprucht das Sofa als seinen Thron und begrüßt uns jeden Morgen mit leuchtenden Augen und einem glücklichen Herzen.
Er ist klug, sanft und voller Liebe.
Eine wunderschöne Seele, die einfach nur eine Chance gebraucht hat.
Wir werden wohl nie verstehen, wie jemand einem so kostbaren Wesen so etwas antun konnte.
Aber wir sind dankbar – jeden einzelnen Tag –, dass wir ihn gefunden haben.
Oder vielleicht… hat er uns gefunden.
Er ist nicht nur unser Hund.
Er ist Familie.
Wir fuhren von Maryland nach North Carolina, um Ethel zu adoptieren – eine fünfjährige gestromte Dogge. Auf den Bildern sah sie so glücklich aus, doch die Realität war eine ganz andere.
Mein erster Gedanke war, wie dünn sie war. Ihre schlaffen Zitzen erzählten die traurige Geschichte ihrer Vergangenheit als Zuchthündin in einer Welpenfabrik. Wir näherten uns ihr mit Leckerlis in der Hand, doch schon nach wenigen Schritten kauerte sie sich gegen den Zaun, zitterte und begann einen unheimlichen, klagenden Gesang.
Ihre Pflegemutter erklärte uns, dass Ethel immer „sang“, wenn sie Angst hatte. Also bewegte ich mich langsam, vermied direkten Blickkontakt und streckte vorsichtig meine Hand aus, damit sie daran schnuppern konnte. Sie roch kurz daran, schnappte sich das Leckerli und wich dann mit weit aufgerissenen Augen zurück – weiter singend.
Dann erfuhren wir ihre Geschichte: Ethel wurde in einer Welpenmühle gehalten. Als diese geschlossen wurde, kam sie zu einem Mann, der sie misshandelte, draußen anband und seine anderen Hunde auf sie losließ. Irgendwann zog er einfach weg – und ließ sie angebunden zurück. Nachbarn versorgten sie mit Futter, bis schließlich die Behörden eingriffen.
Auf dem Heimweg war Ethel zunächst unsicher, ob sie in unser Auto steigen sollte. Doch nach einigem Zögern sprang sie schließlich in den Kofferraum unseres Explorers und legte sich hin.
Zuhause entspannte sie sich schnell – bis zur Schlafenszeit. Ethel hatte noch nie eine Treppe gesehen. Zitternd und „singend“ weigerte sie sich, nach oben zu kommen. Michael lockte sie mit Leckerlis, doch sobald sie aufgegessen waren, rannte sie panisch zurück auf ihr Sofa. Ich entschied mich, die Nacht bei ihr auf der Couch zu schlafen, damit sie nicht alleine war.
Mit der Zeit gewöhnte sie sich ein. Die böse Treppe wurde bezwungen, das Sofa gehörte nun offiziell ihr, genauso wie eine Ecke unseres Schlafzimmers – und unser Herz. Sie entdeckte die Freude am Eichhörnchenjagen, Herumtollen mit anderen Hunden und dem Probieren von Menschenessen.
Heute ist sie eine wahre Freude in unserem Leben, und wir lieben sie über alles. ♥
Schon mal von Gertrude Ederle gehört? Sie war nicht nur gut – sie war außergewöhnlich und sprengte alle Erwartungen. Stellen Sie sich das vor: Es ist der 6. August 1926, und die eisigen Gewässer des Ärmelkanals warten darauf, einen weiteren Herausforderer zu verschlingen. Aber Gertrude war nicht irgendeine Schwimmerin. Mit 17 Weltrekorden und drei olympischen Medaillen in ihrer Karriere war sie bereit, das zu schaffen, was viele für eine Frau als unmöglich hielten.
Mit Fett eingerieben, um sich vor Unterkühlung zu schützen, tauchte sie in das 16 Grad kalte Wasser und wusste genau, dass die Chancen gegen sie standen. Die Londoner Buchmacher gaben ihr nur geringe Chancen, aber Gertrude wusste es besser. „Wenn mir jemand sagt, dass ich etwas nicht tun kann, dann tue ich es“, sagte sie einmal.
Mehr als 14 Stunden lang kämpfte sie gegen heftige Winde, hohe Wellen und unaufhörlichen Regen, wobei sie sich im Rhythmus von „Let Me Call You Sweetheart“ bewegte. Als die Nacht hereinbrach, erreichte sie die Küste von Kingsdown, England, und brach den bisherigen Rekord um fast zwei Stunden.
Es dauerte 24 Jahre, bis ein Mann Gertrudes unglaublichen Rekord brach. Sie war nicht nur gut – sie war legendär.
Ein Philosophie-Professor stand vor seiner Klasse und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: einen sehr großen Blumentopf und drei geschlossene Kisten.
Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus Golfbälle hervor, die er in den
Blumentopf füllte.
Er fragte die Studenten, ob der Topf voll sei. Sie bejahten es.
Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt
Kieselsteine. Diese schüttete er zu den Golfbällen in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Daraufhin hat dann der Professor die dritte Kiste geöffnet. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er dann
ebenfalls in den Topf zu dem
Golfball-Kiesel-Gemisch.
Logischerweise füllte der Sand die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten
antworteten einstimmig "ja".
Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
"Nun", sagte der Professor, als das Lachen nachließ, "ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.
Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben
würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre."
Er fügte fort: "Die Kieselsteine
symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten."
"Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", schloss der Professor fort, "hat es weder Platz für die
Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in
Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die
Golfbälle, die Dinge, die wirklich
wichtig sind. Setzen Sie Ihre
Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.
Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen."
"Sie sind ein Arschloch!"
Für alle unter Euch, die ab und an einen schlechten Tag haben, und ihre Laune an jemandem
auslassen müssen!!! Laßt Eure Laune nicht an jemandem aus, den Ihr kennt, sondern an jemandem, den Ihr NICHT kennt!!!
Ich saß an meinem Schreibtisch und mir fiel ein, daß ich ein Telefonat führen mußte. Ich fand die Nummer und wählte sie.
Ein Mann ging dran und sagte nett: "Hallo?"
Ich sagte höflich: "Hier spricht Patrick Hanifin, könnte ich bitte mit Robin Carter sprechen?"
Plötzlich wurde der Hörer aufgeknallt! Ich konnte nicht fassen, daß jemand so unhöflich sein konnte. Ich machte Robins korrekte Nummer ausfindig und rief sie an. Sie hatte die beiden letzten Ziffern vertauscht. Nachdem ich mein Gespräch mit Robin beendet hatte, sah ich, daß die falsche Nummer immer noch auf meinem Schreibtisch lag. Ich beschoß, nochmals anzurufen. Als die gleiche Person wieder dran ging, schrie ich "Sie sind ein
Arschloch!" und legte auf.
Neben die Telefonnummer schrieb ich das Wort "Arschloch" und legte sie in meine
Schreibtischschublade. Alle paar Wochen, wenn ich Rechnungen zahlen mußte oder einen wirklich schlechten Tag hatte, rief ich ihn an. Er nahm ab, ich schrie: "Sie sind ein Arschloch!" und es ging mir gleich viel besser.
Gegen Ende des Jahres führte die Telefongesellschaft ein
Nummernerkennungssystem ein. Das war eine echte Enttäuschung für mich, ich konnte das Arschloch nicht mehr anrufen.
Eines Tages hatte ich eine Idee. Ich wählte seine Nummer, dann hörte ich seine Stimme "Hallo."
Ich erfand einen Namen. "Hallo, hier ist der Kundendienst der
Telefongesellschaft und ich möchte Sie nur fragen, ob Sie mit unserem Nummernerkennungssystem vertraut sind."
Er sagte "Nein!" und ich knallte den Hörer auf.
Dann rief ich schnell nochmals an und sagte: "Weil Sie ein Arschloch sind!".
Ich nehme mir die Zeit, Euch diese Geschichte zu erzählen, weil Ihr etwas dagegen tun könnt, wenn Ihr irgendwann genervt seid: wählt einfach die Nummer 055 555-5555.
Lest weiter, denn es kommt noch besser.
KAPITEL 2
Eine ältere Dame brauchte sehr lange, um aus ihrem Parkplatz am Einkaufszentrum herauszukommen. Ich dachte, sie würde es nie schaffen. Schließlich setzte sich ihr Wagen in Bewegung und bewegte sich langsam rückwärts aus der Parklücke. Ich fuhr ein wenig zurück, um ihr genug Platz zu lassen. Prima, dachte ich, endlich fährt sie raus. Dann kam plötzlich ein schwarzer BMW und raste in der falschen Richtung in ihre Parklücke.
Ich hupte und schrie "Das können Sie nicht machen, ich war zuerst da!"
Der Kerl stieg aus seinem BMW ohne mich zu beachten. Er ging auf das Einkaufszentrum zu, als ob er mich nicht hörte.
Ich dachte "Dieser Kerl ist ein
Arschloch, es gibt viele Arschlöcher auf dieser Welt."
Ich sah, daß er an der Heckscheibe seines Wagens ein Schild
"zu verkaufen" hatte. Ich schrieb mir die Nummer auf, dann suchte ich mir einen anderen Parkplatz.
Einige Tage später saß ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Ich hatte gerade den Hörer wieder aufgelegt, nachdem ich die Nummer 055 555-5555 angerufen und "Sie sind ein Arschloch" gebrüllt habe. (Es ist wirklich ganz leicht, ihn anzurufen, seit ich seine Nummer gespeichert habe.) Ich bemerkte die Telefonnummer des Kerls mit dem schwarzen BMW auf meinem Schreibtisch und dachte, es sei besser, auch ihn anzurufen.
Nach mehrmaligem Klingeln ging jemand ans Telefon und sagte: "Hallo".
Ich sagte: "Sind Sie der Mann, der seinen schwarzen BMW verkauft?"
"Ja, der bin ich."
"Können Sie mir sagen, wo ich ihn mir ansehen kann?"
"Ja, ich wohne in London in der 182 West Street. Es ist ein gelbes Haus und der Wagen parkt genau davor."
Ich fragte: "Wie ist Ihr Name?"
"Ich heiße Don Hansen."
"Wann kann ich Sie antreffen, Don?"
"Abends bin ich zu Hause."
"Hören Sie zu, Don, darf ich Ihnen etwas sagen?"
"Ja."
"Don, Sie sind ein Arschloch!" und ich knallte den Hörer auf.
Nachdem ich aufgelegt hatte, gab ich Don Hansens Nummer in meinen
Telefonspeicher ein. Eine Weile lief alles besser bei mir. Wenn ich jetzt ein Problem hatte, konnte ich zwei Arschlöcher anrufen. Nach einigen Monaten war es nicht mehr so schön, bei den Arschlöchern anzurufen und aufzulegen. Ich beschäftigte mich eingehend mit dem Problem und kam zu folgender Lösung: zuerst ließ ich mein Telefon Arschloch Nummer 1 anrufen.
Ein Mann hob ab und sagte freundlich "Hallo."
Ich schrie: "Sie sind ein Arschloch!" legte aber nicht auf.
Das Arschloch fragte: "Sind Sie noch dran?"
Ich sagte: "Ja."
Er sagte: "Unterlassen Sie Ihre Anrufe."
Ich sagte: "Nein."
Er sagte: "Wie heißt Du, Kumpel?"
Ich sagte: "Don Hansen."
Er sagte: "Wo wohnst Du?"
"182 West Street, London. Es ist ein gelbes Haus und mein schwarzer BMW steht davor."
"Ich komme gleich vorbei, Don. Du fängst am besten schon an zu beten."
Ich sagte: "Ja, ich habe wirklich Angst, Du Arschloch!" und legte auf.
Dann rief ich Arschloch Nummer 2 an Er ging ran "Hallo."
Ich sagte: "Hallo, Du Arschloch!"
Er sagte: "Wenn ich rauskriege, wer Du bist...."
"Was dann?"
"Trete ich Dir in den Arsch."
"Gut! Ich gebe Dir eine Chance, ich komme gleich vorbei,
Du Arschloch!" Ich legte auf.
Dann nahm ich den Hörer wieder ab und rief die Polizei an. Ich sagte, ich wohne in der 182 West Street, London, und würde meinen schwulen Geliebten umbringen, sobald ich nach Hause käme. Ich stieg in meinen Wagen und fuhr in die West Street, um die ganze Sache zu beobachten. Köstlich! Es war eine der größten Erfahrungen meines Lebens,
zuzusehen, wie sich die beiden Arschlöcher vermöbelten, bevor die Polizei sie festnahm!!!