Celeste Roberges Werk "The Weight of Grief" wirkt, als hätte diese Person nicht nur viel im Kopf, sondern auch eine ganze Last im Bauch. Der Körper besteht aus Stahl und ist mit echten Steinen gefüllt – als sichtbares Bild dafür, wie schwer Gefühle werden können, wenn Trauer sich festsetzt.
Es ist buchstäblich ein steiniger Weg, den man da vor sich sieht, und genau das macht die Idee so stark: Emotionen, die man sonst nicht anfassen kann, bekommen Gewicht, Form und Härte. Und ja – „ein Herz aus Stein“ bekommt hier plötzlich eine ganz neue Bedeutung.
Das Faszinierende ist, dass das Ganze trotz der Schwere nicht einfach düster wirkt, sondern beeindruckend schön. Man schaut hin und spürt sofort: Manche Lasten trägt man nicht nur im Herzen, sondern im ganzen Körper.
Der Tanz im Regen.
Es war einer dieser warmen Sommertage, die in einem plötzlichen, heftigen Regenschauer endeten. Wir standen auf der Straße, klatschnass, die Haare tropfend und die Kleidung klebend. Ich wollte nur ins Trockene, aber er hielt meine Hand fest und zog mich zurück in den Regen. "Tanz mit mir", sagte er lächelnd.
Ich zögerte. Wir standen mitten auf der Straße, es war doch nur Regen. Aber als er mich drehte und wir uns langsam im Kreis bewegten, vergaß ich, warum ich überhaupt fliehen wollte. Die Welt schien still zu stehen. während wir im Regen tanzten, als gäbe es keinen Morgen.
In diesem Moment wurde mir klar, dass Liebe nicht nur aus den sonnigen Tagen besteht. Manchmal ist es das Tanzen im Regen, das die schönsten Erinnerungen schafft.