Mit Tränen in den Augen und Stolz im Herzen – so wurde Alix Idrache während seiner Abschlusszeremonie an der renommierten Militärakademie West Point fotografiert. Der junge Offizier, ursprünglich aus Haiti, schloss sein Studium gemeinsam mit über 950 Kameradinnen und Kameraden ab und wurde zum Second Lieutenant der US-Armee ernannt.
Doch für Idrache war dieser Moment mehr als ein militärischer Meilenstein. In einem bewegenden Beitrag auf Instagram erklärte er, warum dieser Tag so besonders für ihn war: Er dachte an seine Kindheit in Haiti, an eine Zeit, in der eine solche Zukunft unerreichbar schien. Er erinnerte sich an all jene, die vor ihm diesen Weg bereitet hatten. Und er spürte den Aufbruch in eine neue Zeit – mit dem Ziel, als Pilot zu dienen und Verantwortung zu übernehmen.
Heute sagt er voller Überzeugung: Es ist ihm eine Ehre, das amerikanische Leben mitzugestalten und zu schützen. Ein Beweis dafür, dass Herkunft nicht bestimmt, wie weit man gehen kann – sondern Mut, Hingabe und die Bereitschaft, zu führen.
Große Hilfsbereitschaft für das Kinderhospiz
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GERRESHEIM (hal) Der dreiste Diebstahl eines Spezialtransporters des Kinder- und Jugendhospizes Regenbogenland am dritten Adventswochenende direkt vor der Einrichtung an der Torfbruchstraße hat eine große Spendenaktion ausgelöst. „Bis vor den Festtagen waren bereits rund 60.000 Euro zusammengekommen. Das ist phantastisch und macht uns sprachlos, und wir können uns einfach nur immerzu bedanken", sagt Norbert Hüsson, Vorsitzender Förderverein Regenbogenland.
Der Verein selbst hatte noch gar nicht zu Spenden aufgerufen, da zurzeit noch nicht feststeht, was für ein neues Fahrzeug angeschafft werden soll und was dieses und der aufwendige Umbau dann kosten werden. „Das Hauptproblem wird die Umrüstung sei, denn der Kleintransporter wird eine Hebevorrichtung erhalten müssen, damit wir bis zu drei Rollis mit unseren Gästen transportieren können", sagt Hüsson. Denn das Fahrzeug wird von der Einrichtung genutzt, um lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen schöne Ausflüge zu ermöglichen.
Gleich auf mehreren Plattformen waren nach dem Diebstahl spontan Spendenaktionen für das Regenbogenland gestartet worden. Die Instagram-Seite „Duesselmeme" rief beispielsweise dazu auf und Hunderte Nutzer von der Seite ,,programm" haben inzwischen ihre Spendenbelege gepostet, sodass die Spendensumme mittlerweile die 60.000 Euro, die für ein neues Fahrzeug noch nicht ausreichen würde, weit überschritten haben dürfte. „Falls Geld überbleiben sollte, gibt es bei uns viele Bereiche und Projekte, wo dieses dringend benötigt wird", sagt Hüsson. Als Beispiel nennt er das Familien- und Trauerteam, das auf Spenden angewiesen sei.
Bereits vor einigen Jahren waren
Sitze aus dem Spezialtransporter geklaut worden. „Respekt und Achtung scheinen immer mehr abzunehmen. Deshalb freue ich mich besonders über diese tolle Gegenbewegung und die große Welle der Hilfsbereitschaft", sagt Hüsson. Damit habe man nicht gerechnet, da viele Menschen ihr Budget vor Weihnachten ausgeschöpft hätten.