Wer kennt so was nicht? Man berät einen Kunden und im Hintergrund irgendein Vollidiot der telefoniert mit lauter Stimme!
Nach einem anstrengenden Tag saß ein Pendler entspannt im Zug, schloss die Augen und versuchte einfach zu ruhen.
Als der Zug aus dem Bahnhof rollte, setzt sich eine junge Frau neben ihn.
Sie zog ihr Handy aus der Tasche und begann mit lauter Stimme zu sprechen:
"Hallo Schatz. Hier ist Sue. Ich bin jetzt im Zug."
"Ja, ich weiß, es ist der halb sieben und nicht der vier Uhr dreißig, wie ich eigentlich gesagt habe, aber ich hatte eine längere Sitzung".
"Nein, Schatz, nicht mit diesem Kevin aus der Buchhaltung. Es war mit dem Chef"."Nein, Schatz, du bist der einzige in meinem Leben".
"Ja, ich bin mir sicher; Hand auf mein Herz!"
Und so ging das Gespräch weiter.
Fünfzehn Minuten später redete sie noch lauter.
Als der Mann neben ihr nun endgültig genug hatte, beugte er sich zu ihr hinüber und sagte ins Telefon: "Sue, leg doch endlich den Hörer auf und komm wieder ins Bett."
Sue verwendet seitdem ihr Handy nie mehr in der Öffentlichkeit.
Herr und Frau Müller können keine Kinder bekommen. Deshalb beschließen sie, einen Ersatzvater bzw. Ersatzerzeuger zu bestellen, damit sie eine Familie gründen konnten.
Am Tag als der Ersatzvater erwartet wurde, küsste Herr Müller seine Frau zum Abschied und sagte: "Also ich gehe jetzt, der Ersatz-Mann müsste bald hier sein."
Es war eine halbe Stunde später, als zufällig ein Baby-Fotograf, der von Haus zu Haus zog, an der Tür klingelte, in der Hoffnung auf einen Auftrag. "Guten Morgen," grüßte er, "ich komme um..."
"Oh, sie brauchen nichts zu erklären," schnitt Frau Müller ihm aufgeregt das Wort ab, "ich habe Sie bereits erwartet."
"Wirklich", staunte der Fotograf," das ist ja großartig! Wussten Sie, dass Babies meine Spezialität sind?"
"Nun, das hatten mein Mann und ich erhofft. Bitte kommen Sie herein und nehmen Sie Platz."
Nach einer Weile fragte sie errötend: "Naja, wo sollen wir denn anfangen?"
"Überlassen Sie ruhig alles mir. Ich versuche es gewöhnlich zweimal in der Badewanne, einmal auf der Couch und vielleicht ein paar Mal auf dem Bett. Manchmal ist es auch auf dem Wohnzimmerteppich sehr reizvoll. Man kann sich dort nämlich so wunderbar ausbreiten."
"Badewanne, Wohnzimmerteppich...? Kein Wunder, dass es bei Klaus und mir nie geklappt hat."
"Nun ja Frau Müller, in meiner Branche sollte sich ein Mann immer Zeit nehmen. Ich könnte in 5 Minuten 'rein und 'raus sein, aber dann wären Sie mit Sicherheit enttäuscht."
"Das wusste ich nicht", sagte Frau Müller leise.
Darauf öffnete der Fotograf seine
Aktentasche und zog eine Mappe mit Baby-Fotos heraus. "Diese habe ich oben in einem Bus gemacht", erklärte er.
"Oh, mein Gott!" rief Frau Müller und griff an ihre Kehle.
"Und diese Zwillinge hier, gerieten wider Erwarten ganz toll - wenn sie bedenken, wie schwierig es war, mit deren Mutter zu arbeiten!"
"Sie war schwierig?" fragte Frau Müller.
"Ich fürchte ja, schließlich musste ich sie in den Park bringen, um diesen Auftrag ordentlich zu erledigen. Die Leute standen in Vierer und Fünferreihen, um einen Blick zu erhaschen."
"Vierer- und Fünferreihen?" japste Frau Müller, die Augen vor Erstaunen weit aufgerissen.
"Ja natürlich, und das für mehr als 3 Stunden. Die Mutter schrie und zeterte herum - ich konnte mich kaum konzentrie-
-ren. Und als es zu dämmern begann, musste ich mich mit meinen Schüssen beeilen. Als aber auch noch die Eichhörn-
-chen an meinem Equipment knabberten, musste ich eiligst alles einpacken."
Frau Müller lehnte sich nach vorne: "Sie meinen sie kauten an ihrem, ehm...
Equipment ???"
"Ja, Frau Müller, das stimmt. - Nun, wenn Sie bereit sind, will ich mein Dreibein aufstellen und wir können sofort mit der Arbeit beginnen."
"Dreibein ???" -
"Natürlich Frau Müller, ich benutze ein Dreibein, um mein Gerät darauf zu
platzieren. Es ist viel zu schwer um es länger in der Hand zu halten."
Daraufhin fiel Frau Müller in Ohnmacht...
Ein Mann hatte einen ziemlich heiteren Abend und steht am Morgen mit einem mächtigen Brummschädel auf. Er zieht die Gardienen auf und traut seinen Augen kaum.
Dort unten auf der Strasse steht neben dem Hydranten doch tatsächlich ein ausgewachsener Pinguin.
Der Mann denkt sich „Gestern hast Du aber wirklich übertrieben“, reibt sich noch mal die Augen und zwickt sich in die Backen, aber es hilft nichts, der Pinguin steht immer noch dort. Da er ein Tierfreund ist, zieht er sich an, geht nach unten und nimmt den Pinguin mit aufs Polizeirevier, um zu fragen, was er bloss mit dem Tier machen soll.
Der Polizeibeamte dort sagt ihm: „Tja guter Mann, ich weiss leider auch nicht, wohin mit dem Pinguin. Wieso gehen sie mit ihm nicht einfach mal in den Tierpark.“
Der Mann bedankt sich und zottelt mit dem Pinguin davon. Am anderen Tag begegnet der Polizist dem Mann zufällig in der Stadt und der hat den Pinguin immer noch bei sich.
Sagt der Polizist: „Sagen sie mal, habe ich ihnen nicht gesagt, dass sie mit dem Pinguin in den Tierpark gehen sollen?“
„Ja klar“, entgegnet der Mann, „da waren wir gestern ja auch, aber heute gehen wir ins Kino“.