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Wisst ihr noch, als ihr auf dem Trampolin hingefallen seid und eure Freunde weitergesprungen sind, damit ihr nicht aufstehen konntet? So fühlt sich Erwachsensein an.
Depression ist nicht einfach traurig sein. Sie ist auch nicht schlafen können. Nicht aufstehen können. Sich nicht kümmern können. Sie ist auch Briefe nicht öffnen können. Nicht Ordnung halten können. Sich nicht um sich kümmern können. Depression ist nicht "Geh doch mal raus“.
Heutiger Plan: Aufstehen und für mich da sein. Das machen, auf das ich Lust habe. Mich um mich und sonst um nichts kümmern.
Älterwerden ist schon sexy, man stöhnt viel mehr. Nicht unbedingt beim Sex, aber zum Beispiel beim Aufstehen.
Frauen gähnen nach dem Aufstehen, Männer haben einen Ständer. Zufall? Ich glaub nicht!
Heutige Aufgaben: 1. Aufstehen 2. Kaffee kochen 3. Kaffee trinken 4. Mehr Kaffee kochen
Depression bedeutet nicht immer einen Zusammenbruch, oder zu weinen. Depression bedeuten auch Aufstehen, auf Arbeit gehen, Späße machen, Lachen... Einfach zu funktionieren und sich nichts anmerken zu lassen. Depression hat viele Gesichter. Hört zu und seid da.
So sehe ich aus, wenn ich mit dem Wissen ins Bett gehe, dass ich am nächsten Tag aufstehen und zur Arbeit gehen muss, die ich hasse, damit ich mir ein Privatleben gönnen kann, das ich nicht habe, weil ich zur Arbeit gehe, die ich hasse.
Ich wollte heute aufstehen und die Welt erobern. Bin dann aber doch bei Kaffee und jammern geblieben.
Je älter ein Mensch wird und je selbstkritischer er ist, desto weniger Lust hat er, sich auf einen Streit einzulassen. Er oder sie möchte einfach aufstehen, alles Gute wünschen und sich verabschieden.
Aufstehen, sich ein "Ausser-Betrieb-Schild" um den Hals hängen und alle fragen mit "Techniker ist informiert" beantworten. Das ist mein Plan.
Der Wecker klingelt. - Ich liege da. - Der Körper sagt: "Aufstehen!" - Die Seele sagt: "Wofür?"
Warum ich morgens nicht joggen gehe: - Bett passt nicht durch den Türrahmen - möchte keine Leiche(n) finden - hab Angst, dass mich die Müllabfuhr mitnimmt - Kaffee schwappt ständig aus der Tasse - bin froh wenn ich nach dem Aufstehen weiß wo ich bin und wie ich heiße.
So langsam sollte ich wirklich mal aufstehen... - Alles klar, möge das Tageswerk beginnen, wääh! - Aber verglichen mit der Größe des Universums ist mein Tageswerk klein und unbedeutend. Aus kosmologischer Sicht sind all meine Mühen irrelevant...
Ich hasse es, wenn ich mit den Worten "Aufstehen, die Sonne scheint!" aufgeweckt werde. Was soll ich machen? Photosynthese?
Menschen, die um 5 Uhr aufstehen und joggen gehen, bevor sie zur Arbeit fahren? Ich schaffe es kaum, meinen Pullover morgens richtig herum anzuziehen. Respekt - aber auch: Warum?!
Mein Home Office-Outfit? Business oben, Pyjama unten. Bereit für alles – ausser aufstehen.
Was für ein Privileg ist es eigentlich, satt ins Bett zu gehen. Müde zu sein, aber dennoch aufstehen zu können. Menschen zu haben, die man vermissen kann. Wir haben so viel, wofür wir dankbar sein können.
Früh aufstehen ist kein Problem... Wenn der Kaffee intravenös verabreicht wird.
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