Eine alte Frau betritt mit ernstem Gesicht die Praxis ihres Hausarztes und beschwert sich: "Mein Mann und ich hatten schon seit Jahren keinen Sex mehr.
Er hat einfach keine sexuellen Bedürfnisse mehr!"
Arzt: "Dann soll er doch mal Viagra
probieren!"
"Das würde er nie machen, der wehrt sich schon dagegen, wenn ich ihm bei Kopfweh eine Aspirin-Tablette anbiete!"
"Na gut dann probieren Sie folgendes: Sie zerreiben die Viagratablette und machen sie zu Pulver. Das Pulver leeren Sie Ihrem Mann einfach in den Tee hinein!"
Die Frau ist von dieser Idee begeistert, und folgt den Anweisungen des Arztes. Eine Woche später kommt sie allerdings erneut mit einem sehr ernsten Gesicht in die Praxis...
Arzt: "Na, was ist denn los? Hat es nicht geklappt?"
"Doch, es hat geklappt. Ich habe ihm aus der Viagratablette Pulver gemacht, und dieses in den Tee geleert. Ich habe noch nie so einen guten Sex erlebt!"
"Na, dann ist doch eh alles in bester Ordnung!"
"Naja, dafür haben wir jetzt in unserem Stammlokal, in das wir schon seit unserer Jugend gehen, Lokalverbot bekommen!"
Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche schlimme Kindheit ich hatte.
Ich hatte kein Handy und kein Internet.
Zur Schule und zurück musste ich zu Fuß. Ich wurde nicht tagtäglich mit dem Auto zur Schule gefahren und dort wieder abgeholt. Dies habe ich wohl nur mit viel Glück überlebt.
Zum Spielen stand uns kein zehnfach TÜV-geprüfter Spielplatz zur Verfügung, wo unter der Schaukel eine Gummidämm-
-matte war, damit wir uns auch ja nicht zu Tode stürzten, wenn wir zu blöd zum Schaukeln waren. Wir mussten im Feld spielen, zwischen Kühen, Stacheldrähten und Hecken, kletterten auf ungesicherte Bäume und wir liefen durch den Bach.
Und wenn wir dabei auf die Schnauze flogen, dann heilte das meist von selbst, ohne dass man uns in Sagrotan oder sonstwas badete und sofort wegen jedem Fliegenschiss zum Arzt schleppte oder die Lehrerin vor Gericht verklagte.
Wir waren so arm, wir konnten uns nicht mal eine Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leisten.
Geschweige denn einen Doppelnamen wie Jaime Pascal oder Kevin Micol oder Falco Nathan. Unsere Eltern mussten uns noch mit einem normalen Namen kennen. Das ging aber auch, denn sie sahen uns ja auch häufig genug, weil es keine Ganztagesbetreuung in der Schule gab und wir nicht nur zum Abend-
-essen und Schlafen zuhause waren.
Selbst die Ernährung ihrer Kinder mussten die Eltern noch selbst übernehmen. Da gab es haufenweise Mütter, die das historische Ritual des Kochens noch beherrschten und auch durchführten!
Dass wir das alles einigermaßen überstan-
-den haben, grenzt schon an ein Wunder.
Heute ist das alles zum Glück ja gar nicht mehr vorstellbar!
Aber wer so aufwächst, der muss auch zwangsläufig einen Schaden davontragen. Also habt Nachsicht mit mir. :)
Lesen und teilen ... wenn ihr möchtet.