Ein etwa fünf Monate altes Elefantenbaby, das in Tamil Nadu (Indien) von seiner Mutter und der Herde getrennt wurde, konnte dank engagierter Parkmitarbeiter wieder mit seiner Familie vereint werden. Das kleine Tier irrte verstört umher, auf der verzweifelten Suche nach seiner Mutter.
Mit Hilfe von Drohnen lokalisierten Wildhüter die Herde – etwa vier Kilometer entfernt. Um den menschlichen Geruch zu überdecken, badeten sie das Jungtier zunächst und bedeckten es anschließend mit Schlamm. Danach wurde es vorsichtig mit einem Lastwagen dorthin gebracht, wo seine Familie sich befand.
Normalerweise bleiben Elefantenherden in der Nähe, wenn ein Kalb vermisst wird. Doch in Regionen, in denen Mensch und Tier in engem Konflikt stehen, ist es manchmal die traurige Pflicht der Leitkuh, die Sicherheit der gesamten Herde dem Einzelnen vorzuziehen.
Einige Tage später machten Ranger eine rührende Entdeckung: Die Elefantenmutter und ihr Kalb lagen friedlich beieinander – Seite an Seite, im Schatten schlummernd. Ein stilles Happy End für eine kleine große Seele.
Sein Name ist "Chico" – der pelzige Held von Mexiko-Stadt. Jeden Morgen springt er mit seiner orangefarbenen Weste auf das Müllfahrzeug, bereit für seinen "Dienst". Er gehört zur städtischen Müllabfuhr – nicht offiziell, aber mit ganzem Herzen. Niemand weiß genau, woher er kam. Eines Tages tauchte er einfach auf – abgemagert, allein. Die Müllmänner gaben ihm Wasser, etwas zu essen… und dann einen Platz in ihrer Truppe. Seitdem fährt er jeden Tag mit – durch Sonne, Regen und Lärm der Stadt. Er bellt, wenn Menschen zu nah an das Fahrzeug treten, wartet geduldig, wenn die Arbeiter Mülltonnen entleeren, und begrüßt Kinder mit einem Schwanzwedeln. Für die Crew ist er mehr als nur ein Hund – er ist Familie. Und für die Stadt? Ein kleines Wunder auf vier Pfoten. Denn wahre Loyalität braucht keine Uniform. Nur ein großes Herz.
Im August 1942 brachen Marcelin und Francine Dumoulin, ein Ehepaar aus der Schweiz mit sieben Kindern, zu einem scheinbar gewöhnlichen Tag in den Bergen auf – sie wollten ihre Kühe weiden, wie sie es unzählige Male zuvor getan hatten. Doch diesmal kamen sie nie zurück. Trotz intensiver Suche blieben sie verschwunden. Ihre Kinder wurden getrennt, wuchsen bei Pflegefamilien auf, während das ganze Dorf Jahrzehnte lang mit der Ungewissheit lebte: Was war mit Marcelin und Francine geschehen?
Erst 75 Jahre später brachte das Schmelzen eines Gletschers die Wahrheit ans Licht. Ein Arbeiter entdeckte auf dem Eis in der Nähe eines Skilifts etwas Ungewöhnliches: alte Gegenstände, eine Glasflasche, ein Paar Schuhe – eines groß, das andere klein. Kurz darauf stieß man auf zwei gefrorene Körper, jahrzehntelang im Eis konserviert. Eine DNA-Analyse bestätigte schließlich das, woran niemand mehr zu hoffen wagte: Es waren Marcelin und Francine.
Vermutlich waren sie damals in eine Gletscherspalte gestürzt und wurden sofort vom Schnee begraben. Der Gletscher bewahrte ihre Körper all die Jahre, eingefroren in der Zeit – bis der Klimawandel das Eis zurückweichen ließ.