Rechtsanwalt Dr. Müller telefonierte mit der Klinik, um über den Erfolg der Operation, die am Vortag bei seiner Frau vorgenommen wurde, Auskunft zu erhalten.
Hallo, hier ist die Klinik, sagte eine Stimme.
Ja, bitte sehr?
Hier ist Herr Müller, ich möchte .....
In diesem Augenblick wurde Dr. Müller getrennt und mit dem Eigentümer einer Reparaturwerkstätte verbunden, der gerade mit einem Kunden wegen eines Motorrades telefonierte.
Hallo, hören Sie?
Sie können sie morgen abholen, alles in Ordnung!
Hat sie alles gut überstanden?
Ja gewiß. Aber es war eine sehr
anstrengende Arbeit.
Wieso?
Wir haben ein neues Hinterteil eingesetzt, das dauerte allein schon 1 Stunde.
Waaasss, ein nnneues Hinterteil???
Ja, das war unbedingt notwendig.
Das Loch war schon ganz ausgeleiert, denn Sie sind zu schnell auf ihr gefahren.
Wie ... meinen Sie das?
Sie brauchen gar nicht zu widersprechen. Die Abnutzung der inneren Wände zeigt ganz deutlich, daß Sie zu schnell auf ihr gefahren sind. Außerdem muß ich bemerken, daß Ihr Kolben nichts wert ist. Er ist zu alt und zu stark abgenutzt. Heute morgen haben wir einen neuen Kolben bei ihr ausprobiert, der länger und stärker ist als ihrer.
Das Resultat war verblüffend.
Sie hat den Kolbendruck ausgezeichnet ausgehalten. Wir haben sie belastet, wie wir konnten. Nach einer erneuten Schmierung haben wir zu dritt auf ihr gesessen, sie hielt aber auch das
ausgezeichnet aus. Zwar scheuerte sie teilweise mit dem Hinterteil, gab aber dann elastisch nach.
Ferner haben wir durch eine Gummi-
-dichtung die alte Öffnung verengt und dabei ausweichende Gase haben wir dadurch beseitigt, daß wir hinten ein Spezialauffanggerät mit Ventil eingebaut haben. Von hinten ging es also schon ganz gut. Morgen beginnen wir dann gleich mit.....
Herr Müller hörte aber nichts mehr, ihn hatte der S C H L A G getroffen!
Ein Angeklagter stand wegen Mordes vor Gericht. Es gab starke Beweise für seine Schuld, aber es wurde keine Leiche gefunden. Beim Schlusswort wusste sein Anwalt, dass die Chancen schlecht stehen.
"Meine Damen und Herren Geschworenen, ich habe eine Überraschung für Sie alle", sagte der Anwalt.
"In einer Minute wird die in diesem Prozess vermutlich tote Person durch diese Tür kommen."
Er drehte sich um und zeigte auf die Tür des Gerichtssaals. Die Geschworenen, etwas verblüfft, sahen alle gebannt auf die Tür. Eine Minute verging, nichts passiert.
Da sagt der Anwalt: "Jetzt haben Sie alle auf den Toten gewartet, richtig? Daher stelle ich fest, dass Sie in diesem Fall einen begründeten Zweifel daran haben, ob wirklich jemand getötet wurde, und bestehe darauf, dass Ihr Urteil nicht schuldig lauten wird."
Die Jury, eindeutig verwirrt, zog sich zurück, um zu beraten....
Nur wenige Minuten später kehrte die Jury zurück und verkündete ein Urteil über schuldig.
"Aber warum?" fragte der Anwalt.
"Sie hatten doch Zweifel. Ich habe gesehen, wie Sie alle auf die Tür starrten!"
Der Sprecher der Jury antwortete: "Oh ja, das hatten wir - aber ihr Mandant nicht."
Ein christliches Paar ist auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragischer Verkehrsunfall ihr Leben beendet. Als sie daraufhin in den Himmel kommen, fragen sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren kann. Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut.
Petrus denkt einen Moment nach, willigt dann ein und sagt dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten. Es vergehen danach fast 100 Jahre, bis Petrus sie wieder rufen lässt.
Die beiden werden dann in einer einfachen Zeremonie getraut.
Zuerst sind die beiden auch glücklich, aber mit der Zeit stirbt ihre Liebe.
Etwa 20 Jahre später sind sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollen.
Sie suchen Petrus auf und sagen:
"Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differenzen.
Gibt es eine Möglichkeit, uns scheiden zu lassen?"
"Nehmt ihr mich auf den Arm?", meint Petrus.
"Ich brauchte hundert Jahre, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt.
Einen Anwalt zu bekommen, wird mir nie gelingen!"