Seit fast 20 Jahren macht ein Mann in Los Angeles etwas, wovor die meisten zurückschrecken: Mohamed Bzeek nimmt Pflegekinder auf, die sonst niemand nehmen will. Schwer krank. Oft unheilbar. Babys, die schon bei ihrer Geburt kämpfen müssen – und die viel zu oft schon aufgegeben wurden, bevor sie überhaupt eine Chance hatten.
Er und seine Frau Dawn haben daraus ihre Lebensaufgabe gemacht. Als sie 2015 starb, dachten viele, das wäre das Ende. Dass er aufhört, Abstand braucht, trauert. Aber Mohamed blieb. Er blieb bei den Kindern, die niemanden hatten.
Er hielt Babys fest, wenn Krämpfe kamen. Er schlief auf Krankenhausstühlen. Er lernte jede kleine Eigenheit: welche Geräusche beruhigen, wovor sie Angst haben, was ihnen für einen Moment Frieden gibt. Nicht weil es leicht war – sondern weil er wusste, dass manche von ihnen nicht lange genug leben würden, damit sich jemand anderes überhaupt an sie erinnert.
Viele stellen sich Liebe groß und laut vor, als etwas, das man sehen und feiern kann. Seine Liebe ist das Gegenteil: leise, zuverlässig, unbeirrbar. Sie besteht nicht aus Worten, sondern aus Dasein.
Und genau darin liegt die Botschaft: Mitgefühl wird nicht daran gemessen, wie lange jemand lebt, sondern daran, ob jemand da ist. Die Welt verändert sich jedes Mal, wenn ein Mensch entscheidet, dass kein Kind seine schwersten Tage allein durchstehen muss.
„Es will ja keiner mehr arbeiten."
Ne ihr dummen Bastarde, es will einfach nur keiner mehr einstellen. Nach der elften Absage innerhalb von nichtmal zwei Monaten habe ich halt einfach absolut kein Interesse daran, euch noch mal in den Arsch zu kriechen für 13,80€ die Stunde. Überall hört man, dass es ja an Arbeitskräften mangelt und, dass man ja total einfach auch einen Job in der Gastro bekommen könnte. Ne, nix da, die wollen einfach nur den nächsten Lohnsklaven, der jeden Tag der Woche um fünf Uhr morgens aufsteht um den gottverdammten Rentner, die unbedingt ihr 6:30 Uhr Frühstück im Restaurant brauchen, ihre dreckigen Croissants mit Kaffee anzureichen. Gleichzeitig nur herablassende Kommentare und nen Gehalt, mit dem man sich vielleicht mit ganz viel Fantasie den monatlichen Döner leisten kann.