Lidl Adventskalender Money Glitch? Liebe Finanz-Freake, ich möchte mit euch heute mal eine Idee teilen, die eventuall funktioniert könnte (noch nicht komplett getestet) und würde gerne eure Meinung dazu hören Bei Lidl gibt diese Favorina-Adventskalender. 272g Schokolade und mindestens 10€ Lidl-Einkaufsgutscheine drinnen (mit der Möglichkeit, dass es auch bis zu 500€ sein können, aber das spielt hier mal keine Rolle). Ich hab vor dem 1. Dezember einen gekauft für damals zum regulären Preis von 12,99€. Durch die 10€ Einkaufsgutschein habe also effektiv 2,99€ für den Kalender Schokolade bezahlt. So weit so langweilig. JEDOCH: Da wir mittlerweile schon den 11. Dezember haben und kein Mensch mehr Adventskalender kauft, waren die restlichen 16 Kalender, die mein Lidl um die Ecke noch hatte auf 5,37€ heruntergesetzt. Sprich, ich zahle 5,37€, bekomme 272q Schokolade und mindestens 10€ an Lidl-Gutscheinen. Oder anders gesagt, Lidi schenkt mir 4,63€ als Gutschein und die Schokolade pro Kalender. Was habe ich also gemacht? Alle 16 Kalender, die es noch gah gekauft für 16x5,37€ = 85,92€ und dafür 16x10€ = 160€ an Gutscheinen und 16x0,272kg = 4,4kg an Schokolade erhalten. Geiler Deal, Diabetes lässt grüßen. Da ich dort eh ständig einkaufe, werde ich die Gutscheine auch locker los Nun kam mir aber ein weiterer Gedanke, mit dem sich doch recht einfach die Gutscheine von selbst vermehren müssten! Der Einfachheit halber nehmen wir einen Preis von glatt 5€ pro Kalender an. Ich geben also 5€ aus und kaufe mir davon einen Kalender mit 10€ Einkaufsgutscheinen drinnen. Mit diesen 10€ Einkaufsgutscheine könnte ich mir nun 2 Kalender mit insgesamt 20€ an Einkaufsgutscheinen drinnen kaufen. Mit den 20€ an Gutscheinen kaufe ich mir 4 Kalender, die 40€ drinnen haben. Seht ihr wo das hinführt? Mit lediglich 5€ Anfangsinvestition müsste sich pro Runde die Menge an Lidl-Gutscheinen verdoppeln lassen. 5€, 10€, 20€, 40€, 80€, 160€, Vorausgesetzt es sind ausreichend Restbestände an Kalendern vorhanden, wäre man nach 18 Runden umtauschen bereits Lidl-Einkaufsgutschein-Millionär! (5€*2=1,3 Mio. € an Lidl-Gutscheinen). Und das bei 5€ Anfangsinvestition! Was meint ihr dazu? Denkfehler meinerseits oder Money Glitch? Einschränkungen Bisher habe ich noch nicht versucht mit den Lidl-Gutscheinen neue Kalender zu kaufen. Sollte aber problemlos klappen. Natürlich sind die Restbestände nicht endlos und eventuell wird man auch aus der ein oder anderen Filiale rausgeschmissen, wenn die kapieren v kapieren was abläuft. Vielleicht ist es den Mitarbeitern aber auch кар einfach egal. Bei mir haben sie sich gefreut, dass ich die restlichen 16 Stk. mitgenommen habe.

Der Christbaumständer Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten - entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer. Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied "O du fröhliche" erkennen. Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heilig- abend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu "O du fröhliche" spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen. Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden. Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er. Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur "Weihnachtsüberraschung". Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte. Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte er messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen! Endlich war Heiligabend. "Den Baum schmücke ich alleine", tönte Vater. So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen. "Die werden Augen machen", sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing. Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelshaar und Lametta dekorativ aufgehängt. Die Feier konnte beginnen. Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei. Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz. Jetzt kam Vaters großer Auftritt. Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann noch die Wunderkerzen. "Und jetzt kommt die große Überraschung", verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein. Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze "O du fröhliche". War das eine Freude! Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagte sie: "Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf." Mutter war stumm vor Staunen. Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnar- rendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunken- heit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen. Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an, als wollte "O du fröhliche" sich selbst überholen. Mutter rief mit überschnappender Stimme: "So tu doch etwas!" Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Gesch- windigkeit zu steigern. Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: "Wenn das Großvater noch erlebt hätte." Als erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt. Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah. Lametta und Engelshaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum. Vater gab das Kommando "Alles in Deckung!" Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte. Weihnachtskugeln, gefüllter Schoko- ladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander. Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich hinein: "Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!" Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14-18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein. Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken "Kirschwasser" und murmelte: "Wenn Großvater das noch erlebt hätte!" Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupf- akkord "O du fröhliche", bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab. Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille! Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: "Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!" Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: "Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen." Andreas meinte: "Du, Papi, das war echt stark! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?"

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