Karl und Claudia, beide verheiratet, aber nicht miteinander, sind auf einer Bergtour in einen schweren Schneesturm geraten. Sie konnten sich gerade noch in eine einsame Berghütte retten. Dorrt bereiten sie sich auf die Übernachtung vor.
Immerhin gibt es eine Kiste voll Decken, einen Schlafsack aber nur ein Bett. Karl weiß natürlich, was sich gehört und sagt:
"Ich nehme den Schlafsack und schlafe auf der Erde, Du kannst das bett nutzen."
Gerade hatte Karl den Reißverschluss seines Schlafsacke geschlossen, da ertönt es aus dem Bett:
"Karl, mir ist kalt!"
Karl kriecht aus dem Schlafsack, nimmt eine Decke und breitet sie über Claudia aus:
Dann mummelt er sich wieder in seinen Schlafsack und beginnt gerade einzuschlafen, da ertönt es wieder:
"Karl, mir ist immer noch kalt!"
Das gleiche Spiel: Karl wutzelt sich aus dem Schlafsack, breitet eine weitere Decke über Claudia aus und legt sich wieder schlafen.
Kaum hat er die Augen geschlossen, da sagt sie:
"Karl mir ist ja immer noch soooo kalt!"
Diesmal bleibt Karl, wo er ist, und antwortet:
"Claudia, ich habe da eine Idee.
Wir sind doch heute Nacht hier oben ganz alleine und niemand würde je erfahren, was geschehen ist! Wir könnten doch einfach so tun, als wären wir miteinander verheiratet!"
Claudia haucht entzückt:
"Oh jaaa, das wäre schön!!!"
Daraufhin brüllt Karl:
"Dann halte das Maul und hole dir deine scheiß Decke gefälligst selber!"
Ein alleinerziehender Vater, Luca Trapanese, adoptierte ein Mädchen mit Down-Syndrom, nachdem sie von 20 Familien abgelehnt worden war. Die kleine Alba wurde zuerst von ihrer leiblichen Mutter und dann von ihrem biologischen Vater abgelehnt. Danach fanden sich keine Pflegefamilien, die bereit waren, sie aufzunehmen. Ihr Leben änderte sich jedoch grundlegend, als Luca beschloss, ihr ein Zuhause zu geben.
Luca war bereits seit seiner Jugend in vielen sozialen Projekten in Italien engagiert. Als ihm mitgeteilt wurde, dass niemand Alba adoptieren wollte, entschied er sich dazu. Luca, der seit seinem 14. Lebensjahr ehrenamtlich mit Menschen mit Behinderungen arbeitet, fühlte sich in der Lage, die Herausforderungen der Adoption eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen anzunehmen.
„Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet und ich wusste, dass ich das Wissen und die Erfahrung habe, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ich bin überglücklich. Was sie mir bedeutet, kann man nicht in Worte fassen,“ erklärte Luca.