Ein Ehepaar besucht jedes Jahr eine Luftfahrtmesse, und jedes Jahr sagt der Mann zu seiner Frau: „Liebling, ich will mit dem Helikopter fliegen.“ Und jedes Mal antwortet seine Frau: „Ich weiß, Schatz, aber das kostet 50 Euro, und 50 Euro sind 50 Euro! “ Eines Tages sind die beiden wieder auf der Messe und der Mann sagt: „Liebling, ich bin 85 Jahre alt. Wenn ich jetzt nicht mit dem Helikopter fliege, werde ich vielleicht nie wieder die Gelegenheit dazu haben.“ Darauf sagt die Frau: „Schatz, das kostet 50 Euro, und 50 Euro sind 50 Euro!“ Zufällig bekommt der Hubschrauberpilot das Gespräch des Paares mit und sagt: „Ich mache Ihnen ein Angebot: Ich mache eine kleine Spritztour mit Ihnen und wenn Sie es schaffen, den ganzen Flug still zu sein, werde ich Ihnen nichts berechnen. Aber beim leisesten Ton, den Sie von sich geben, werden 50 Euro fällig.“ Das Ehepaar ist einverstanden und es geht los. Der Pilot legt die waghalsigsten Manöver hin, die er kennt, aber von seinen Passagieren hört er keinen Ton. Zum Schluss holt er nochmal alles aus seiner Maschine raus, aber trotzdem hört er kein Sterbenswort von seinen Fluggästen. Als sie wieder am Boden sind, dreht sich der Pilot zum Ehemann um und sagt: „Mein lieber Scholli, ich habe wirklich alles versucht, um Sie zum Kreischen zu bringen, aber Sie sind ganz ruhig geblieben. Ich bin beeindruckt!“ Der Mann sagt: „Um ehrlich zu sein, ich hätte fast was gesagt, als meine Frau rausgefallen ist, aber wissen Sie, 50 Euro sind 50 Euro!“

Ein junger Investmentbanker kauft sich seinen Traumwagen – einen nagel- -neuen Ferrari. Nachdem er die 450.000 Euro bezahlt hat, macht er eine erste Spritztour und hält an einer roten Ampel. Während er auf Grün wartet, hält ein dürrer Rentner auf einem gelben Moped neben ihm. Der alte Mann schaut sich den Ferrari an und fragt: „Was für einen Flitzer fährst du da, Söhnchen?“ Der junge Mann sagt: „Einen Ferrari. Kostet rund eine halbe Million Euro.“ „Hui, das ist ’ne Menge Zaster“, sagt der alte Mann beeindruckt und zupft mit seinen Daumen an seinen Hosenträgern. „Warum kostet der so viel?“ „Weil er bis zu 330 km/h fahren kann!“, sagt der Banker stolz. „Ob ich wohl einen Blick ins Innere werfen dürfte?“, fragt der Mopedfahrer. „Na sicher“, sagt der stolze Besitzer. Der alte Mann steckt seinen Kopf durch das Fenster und bestaunt die glänzenden Ledersitze und blinkenden Armaturen. Dann zieht er seinen Kopf zurück, setzt sich wieder auf sein Moped und sagt: „Ein mächtig schniekes Gefährt hast du da, aber ich bleib‘ lieber bei meinem treuen Moped.“ Kurz darauf springt die Ampel auf Grün und der Banker will dem alten Mann zeigen, was sein Wagen drauf hat: Er gibt Vollgas und in 30 Sekunden zeigt der Tacho 200 km/h an. Doch plötzlich sieht er einen gelben Punkt in seinem Rückspiegel, der immer näherkommt. Er bremst ab, um zu sehen, was es ist, und auf einmal – wusch! – überholt ihn etwas mit einem Affentempo. „Was zum Henker könnte schneller sein als mein Ferrari?“, fragt sich der junge Mann. Er tritt das Gaspedal durch und bringt den Ferrari auf 250 km/h. Da sieht er direkt vor ihm den alten Mann auf dem Moped. Erstaunt, dass ein Moped seinen Ferrari überholen kann, gibt er weiter Gas und überholt das Moped mit 300 km/h. Er lacht siegessicher, bis er in den Rück- -spiegel blickt und wieder den alten Mann sieht, der allmählich aufholt. Fassungslos gibt der Banker „Bodenblech“ und beschleunigt den Ferrari auf 330 km/h. Keine 10 Sekunden später sieht er, wie das Moped wieder aufholt. Der junge Mann gibt sich geschlagen und bremst langsam ab. Da scheppert das Moped von hinten in den Ferrari und demoliert das komplette Heck. Der junge Mann hält an, springt aus dem Auto und – er traut seinen Augen kaum – sieht, dass der alte Mann noch am Leben ist. Er rennt zu dem arg rampo- -nierten Senior und sagt: „Oh mein Gott! Kann ich irgendetwas für Sie tun?“ Der alte Mann haucht mit letzter Kraft: „Zieh … meine … Hosenträger … von … deinem … Seitenspiegel!“

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