In Dänemark zeigt man auf wunderbare Weise, dass Nachhaltigkeit und Mitgefühl Hand in Hand gehen können.
Alte Stadtbusse, die einst durch die Straßen fuhren, werden jetzt zu mobilen Lebensmittelgeschäften umgebaut – speziell für ältere Menschen, die in ländlichen Gebieten leben und oft keinen einfachen Zugang zu frischen Lebensmitteln haben.
Diese Busse sind mit Rollstuhlrampen, Heizungen, Kühlschränken und Regalen voller regionaler Produkte ausgestattet. Sie bringen nicht nur Brot, Obst und Gemüse – sie bringen auch Nähe, Würde und ein Stück Lebensfreude.
Jeder Halt ist mehr als nur ein Einkauf: Er wird zu einem kleinen gesellschaftlichen Ereignis. Menschen kommen zusammen, plaudern, lachen, und für einen Moment verschwindet die Einsamkeit, die viele ältere Menschen kennen. Freiwillige helfen beim Tragen der Taschen oder leisten einfach Gesellschaft – eine Geste, die mehr bedeutet als tausend Worte.
Die Busse fahren auf festen Routen und werden von umweltfreundlichen Hybridmotoren angetrieben – ein Symbol für sozialen Fortschritt und ökologische Verantwortung zugleich. So wird aus alter Infrastruktur etwas Neues, Sinnvolles und Menschliches geschaffen.
Matthew DeMeritt wurde ohne Beine geboren – und doch half er 1981 dabei, eine der berühmtesten Filmfiguren aller Zeiten zum Leben zu erwecken: E.T.
Während die meisten Bewegungen des kleinen Außerirdischen von Puppen oder Stuntdarstellern übernommen wurden, war es Matthew, der dem Charakter in den Ganzkörperszenen seine unverwechselbare, leicht unbeholfene Gangart verlieh – laufend auf seinen Händen.
Er bekam die Rolle eher zufällig: Bei einer Physiotherapie in Kalifornien suchte Spielbergs Team nach jemandem mit genau seinen Fähigkeiten. Sie filmten ihn, wie er sich auf den Händen fortbewegte – und entschieden spontan: Er ist perfekt für E.T.
Am Set trug Matthew einen etwa 1,20 Meter hohen Gummianzug. Er sah durch kleine Öffnungen in der Brust, während der E.T.-Kopf über seinem eigenen befestigt war. In besonders schwierigen Szenen, wie der ikonischen Bier-Szene, fiel er mehrfach zu Boden – stets unter Spielbergs wachsamen Augen.
"Spielberg kam zu mir und fragte: Alles in Ordnung? Glaubst du, du könntest einfach geradeaus in den Schrank laufen – und voll aufs Gesicht fallen?‘", erinnerte sich Matthew lachend.
Heute gilt er als wahrscheinlich letzter lebender Darsteller, der den originalen E.T.-Anzug getragen hat. Lange Zeit blieb sein Beitrag unbeachtet – bis Jubiläumsaufführungen und Fan-Retrospektiven ihn wieder ins Licht rückten.
Seine Geschichte ist mehr als nur eine Film-Anekdote – sie ist ein Beweis dafür, dass Kreativität, Mut und Zufall manchmal zusammenkommen, um Magie zu erschaffen, die Generationen bewegt.