Eine wohlhabende alte Dame geht auf eine Fotosafari in Afrika. Damit sie nicht allein ist, nimmt sie ihren treuen Dackel mit. Eines Tages jagt der Dackel einigen Schmetterlingen nach und verläuft sich. Während er ziellos herumwandert, entdeckt er, daß ein Leopard auf ihn zurast, offensichtlich hungrig. "Au weia", denkt der Dackel, "jetzt gibt's Ärger!" Da sieht er ganz in der Nähe auf dem Boden einige Knochen liegen. Schnell setzt er sich daneben und beginnt auf den Knochen zu kauen, mit dem Rücken zum nahenden Leopard. Gerade als der zum Sprung ansetzt, sagt der Dackel laut: "Mann, das war ein leckerer Leopard. Ich frage mich, ob's hier noch mehr davon gibt." Der Leopard hört das und bremst sofort ab, bekommt's mit der Angst und schleicht sich in den Busch. "Puh", sagt er zu sich, "das war knapp. Fast hätte mich der Dackel erwischt." Ein Affe hat den Vorfall von einem Baum in der Nähe beobachtet und überlegt, wie er ihn zu seinem Vorteil nutzen kann, indem er den Dackel beim Leoparden verpfeift. Und schon zieht er los. Der Dackel hat aber gesehen, wie der Affe dem Leoparden folgt und denkt sich, daß da was im Busch ist. Kurz danach holt der Affe den Leoparden ein, verrät den Dackel und schmeichelt sich damit beim Leoparden ein. Der ist stinksauer, weil ihn der Dackel veräppelt hat, und sagt: "Komm, Affe, spring auf meinen Rücken, ich zeig dir, wie's so einem Mistköter ergeht." Nun sieht der Dackel, daß der Leopard mit dem Affen auf dem Rücken zurückkommt, und er überlegt, was er bloß machen soll. Aber anstatt wegzurennen, setzt sich der Dackel wieder hin und wendet dem Angreifer den Rücken zu, als hätte er ihn noch nicht gesehen. Gerade als der Leopard nahe genug ist, hört er, wie der Dackel sagt: "Wo bleibt der verfluchte Affe? Ich habe ihn schon vor einer halben Stunde losgeschickt, mir noch einen Leoparden zu holen...."

Schnittwunde am Finger – was tun? Anleitung für die Frau: 1. „Aua” denken 2. Den Finger in den Mund stecken, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft 3. Mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung nehmen, es über die Wunde kleben und weiter machen. Anleitung für den Mann: 1. Schreien 2. Die Hand weit von sich strecken und ungläubig drauf starren 3. In die andere Richtung sehen, weil man kein Blut sehen kann und um Hilfe rufen 4. Den Teppich dabei voller Blut tropfen 5. Erstmal hinsetzen, weil einem auf einmal so komisch wird und dabei eine Blutspur wie bei einer Schnitzel- -jagd hinterlassen 6. Der Frau, die zu Hilfe kommt, mit schmerzverzerrter Stimme erklären, man habe sich beinahe die Hand amputiert 7. Das angebotene Pflaster zurück- -weisen, weil es für die riesige Wunde viel zu klein ist 8. Im Gesundheitsbuch nachschlagen, wieviel Blutverlust ein durchschnit- -tlicher Erwachsener überleben kann, während man in der Apotheke große Pflaster kaufen lässt 9. Das Pflaster aufkleben lassen und dabei heldenhaft tapfer aussehen 10. Bei der Frau zum Abendessen ein großes Steak bestellen, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen 11. Vorsichtshalber die Füße hochlegen, während sie das Steak brät 12. Nach Bier verlangen, um was gegen die Schmerzen zu tun 13. Während sie zur Tankstelle fährt, um das Bier zu kaufen, das Pflaster anheben, um zu sehen, ob es noch blutet 14. An der Wunde rumdrücken, bis sie wieder blutet 15. Vorwürfe machen, sie hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt 16. Ein Wimmern unterdrücken, während sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues drauf- -klebt 17. Wegen der Verletzung die Verabredung zum Tennis mit ihr absagen 18. In der Nacht immer wieder nachschauen, ob es vielleicht eine Blutvergiftung ist 19. Am nächsten Tag zwei Stunden frei nehmen, um zum Arzt zu gehen und sicherzustellen, dass es keine Blutvergiftung ist 20. Von der Sekretärin die Hand bandagieren lassen und ihr Mitgefühl genießen 21. Abends am Stammtisch erzählen, dass die Kleinigkeit nun wirklich nicht der Rede wert ist!

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