Bitte mitnehmen! Liebe zukünftige Besitzer dieser Lampe,
ich heiße Brigitte (die Lampe, nicht ich - ich heiße Martina, die Lampe heißt Brigitte, weil meine Mutter sie 1987 so getauft hat, lange Geschichte).
Brigitte funktioniert! Sie leuchtet! Sie steht stabil (meistens)! Der Schirm hat einen kleinen Fleck - aber das macht sie charmant. Wie eine alte Dame mit einer Brosche.
WAS SIE WISSEN SOLLTEN:
Der Schalter ist hinten. Nicht vorne. Nicht der Kabelschalter. Der Schalter AM FUSS. Ich habe 20 Jahre gebraucht um das zu
Glühbirne: E27. Normale. Nicht LED, die sieht komisch aus in diesem Schirm. Vertrauen Sie mir. Ich habe es ausprobiert.
Das Kabel ist etwas verdreht. Lassen Sie es verdreht. Wenn Sie es gerade biegen wollen, fängt es an zu zischen. Nicht fragen.
Brigitte hat in 3 Wohnzimmern gelebt, 1 Schlafzimmer, und kurz in einem Kinderzimmer (bis der Kleine dagegen geworfen hat - Kinder und Lampen sind keine Freunde).
WARUM ICH SIE RAUSSTELLE:
Ich ziehe in ein Pflegeheim. Kleines Zimmer. Brigitte passt nicht. Meine Kinder wollen sie nicht ("Mama, das Ding ist so alt"). Mein Sohn hat die Tochter gefragt. Die Enkelin hat gesagt "lol no Oma." Das war das letzte Wort.
Also: Nehmen Sie Brigitte mit. Behandeln Sie sie gut. Sie hat schöne Jahre mit mir gehabt. Ich hoffe sie bekommt noch schöne Jahre mit Ihnen. Wenn Sie sie nicht wollen, ist das auch okay. Dann kommt sie in die nächste Runde Sperrmüll. Aber ich hoffe, Sie wollen sie.
Curry-Kurt - Imbiss seit 1987 -
Currywurst: 4,50€ Die beste in der Stadt. (Laut uns. Fragen Sie nicht die anderen Imbisse.)
Currywurst mit Pommes: 6,50€ Mehr Pommes als Sie brauchen. Weniger als Sie wollen.
Currywurst SCHARF: 4,90€ Wenn Sie sagen "extra scharf", meinen wir extra scharf. Nicht beschwerden danach. Sie wurden gewarnt.
Pommes: 3,00€ Frisch aus der Fritteuse. Ja, die Fritteuse ist von 1987. Läuft noch. Wie ich.
Mayo oder Ketchup: Inklusive
Beides zusammen: Auch inklusive, aber wir schauen Sie komisch an.
Getränke: Cola, Fanta, Wasser aus dem Kühlschrank der nicht immer kühlt. Manchmal kalt, manchmal "kühl". Uberraschung.
HINWEISE:
Sitzplätze: 3. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst.
Besteck: Plastik. Die Umwelt tut uns leid, aber Holzgabeln zerbrechen in der Wurst. "Haben Sie auch Salat?" - Sehe ich aus wie ein Salatmann? Nein. Currywurst.
Montag-Samstag: 11-21 Uhr
Sonntag: Geschlossen. Auch Kurt braucht Pause.
Im Belgrader Zoo erinnert heute ein kleines Denkmal an eine große Heldin: die Deutsche Schäferhündin Gabi.
In der Nacht des 22. Juni 1987 entkam ein Jaguar aus seinem Gehege und schlich sich Richtung Stadt. Doch bevor das Tier fliehen konnte, stellte sich ihm Gabi mutig in den Weg.
Sie kämpfte – allein, verletzt, aber entschlossen – und hielt den Jaguar so lange auf, bis Hilfe kam.
Schwer verwundet wurde sie gefunden, doch sie überlebte. Wochenlang pflegte das Zoo-Team sie gesund, und bald war klar:
Gabi war mehr als nur ein Wachhund – sie war ein Symbol für Mut und Treue.
An genau der Stelle, an der sie einst den Jaguar stoppte, steht heute ihr Denkmal –
zur Erinnerung an eine Hündin, die einer ganzen Stadt gezeigt hat, was wahre Tapferkeit bedeutet.
Im Jahr 1987 kehrte der 74-jährige Rikschafahrer Bai Fangli in seine Heimatstadt zurück, um sich von seinem schweren Beruf zurückzuziehen. Dort sah er Kinder auf den Feldern arbeiten, weil sie zu arm waren, um sich die Schulgebühren leisten zu können.
Bai kehrte nach Tianjin zurück und nahm seine Arbeit als Rikschafahrer wieder auf, wobei er eine bescheidene Unterkunft in der Nähe des Bahnhofs sicherte. Er stand den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung, konsumierte einfache Mahlzeiten und trug abgetragene, gebrauchte Kleidung, die er gefunden hatte. Jeden Cent, den er durch harte Arbeit verdiente, investierte er in die Unterstützung von bedürftigen Kindern, damit diese eine Bildung erhalten konnten.
Im Jahr 2001 fuhr er seine Rikscha zur Tianjin YaoHua Mittelschule, um seine letzte Geldspende zu überreichen. Fast 90 Jahre alt, sagte er den Schülern, dass er nicht mehr arbeiten könne. Alle Schüler und Lehrer waren zu Tränen gerührt.
Insgesamt spendete Bai 350.000 Yuan, um mehr als 300 armen Schülern zu helfen, ihre Ausbildung fortzusetzen. Im Jahr 2005 verstarb Bai und hinterließ ein inspirierendes Vermächtnis.
Wenn ein Rikschafahrer, der gebrauchte Kleidung trug und keine Bildung hatte, 300 Kinder unterstützen kann, um zur Schule zu gehen, stellen Sie sich vor, was Sie und ich mit den Ressourcen, die wir haben, tun können, um positive Veränderungen in unserer Welt zu bewirken!