Gestern war ich beim Zahnarzt, obwohl ich eigentlich Angst vor Zahnärzten habe. Auch, wenn ich 28 bin. -
Da ich den Zahnarzt gewechselt und somit zum ersten Mal bei diesem Arzt war, musste ich vorme ankreuzen, ob ich unter Angst leide oder nicht. Somit wussten sie also, was meine Bedenken angeht. Ich war etwas am Zittern, habe mich aber tapfer geschlagen und gut mitgemacht. Der Arzt war stets bemüht, mich abzulenken. -
Als wir fertig waren, wollte ich die Praxis verlassen, als er mich nochmal zurückruft. Ich drehe mich um, er kommt mir entgegen und drückt mir etwas in die Hand. Es war zwar eher als kleiner Witz gemeint, es hat mich aber zum Lächeln gebracht und ihn auch. -
Einen Button mit der Aufschrift: "Medaille für Mut und Tapferkeit beim Zahnart".
Ein Wunder gegen jede Wahrscheinlichkeit: Jeanna Gieses Sieg über die Tollwut
Im Jahr 2004 schrieb die 15-jährige Jeanna Giese aus Wisconsin Medizingeschichte – als erster Mensch, der eine Tollwutinfektion ohne Impfung überlebte.
Ein einziger Biss einer Fledermaus – und Jeanna stand vor einer Diagnose, die bis dahin als sicheres Todesurteil galt: Tollwut gilt als nahezu 100 % tödlich, sobald Symptome auftreten.
Doch was dann geschah, war außergewöhnlich. Mit unglaublichem Mut und einem experimentellen Behandlungsansatz – dem sogenannten Milwaukee-Protokoll – entschieden sich die Ärzte zu einem radikalen Schritt: Jeanna wurde in ein künstliches Koma versetzt, um ihr Gehirn zu schützen und ihrem Immunsystem Zeit zum Kampf zu geben.
Nach 76 Tagen im Krankenhaus, gefolgt von einer langen, intensiven Reha, gelang das Undenkbare: Jeanna überlebte. Nicht nur das – sie fand ins Leben zurück, schloss ein Studium ab, wurde Mutter von drei Kindern und wurde weltweit zum Symbol für Hoffnung, Stärke und medizinischen Fortschritt.
???? Ihre Geschichte zeigt: Wo Leben ist, ist auch Hoffnung. Auch wenn die Chancen noch so gering erscheinen.
Als ein alter Feldherr spürte, dass sein Leben sich dem Ende neigte, rief er seinen treuen Diener zu sich und trug ihm drei letzte Wünsche auf: Erstens, so sagte er, sollten nach seinem Tod ausschließlich die besten Ärzte des Reiches seinen Sarg tragen.
Zweitens solle man während des Trauerzugs seine Reichtümer – Gold, Edelsteine, Kostbarkeiten – auf dem Weg verstreuen.
Und drittens: Aus seinem Sarg sollten seine leeren Hände herausragen, für alle sichtbar.
Der Diener war verwundert und fragte leise: "Was bedeuten diese ungewöhnlichen Bitten?"
Der Feldherr sah ihn an – müde, aber mit klarem Blick – und antwortete: "Ich will, dass die besten Ärzte meinen Sarg tragen, um der Welt zu zeigen: Selbst das größte Wissen, selbst die beste Medizin vermag den Tod nicht aufzuhalten. Ich will, dass mein Gold zu Boden fällt – damit die Menschen erkennen, dass all unser Besitz, all unser Streben nach Reichtum, am Ende hier zurückbleibt. Und ich will, dass meine Hände leer aus dem Sarg ragen, damit alle sehen: Selbst ein mächtiger Mann, Herrscher über ein ganzes Reich, geht mit leeren Händen. Ich nehme nichts mit.: Dann schwieg er. Und sein Diener begriff. Das Leben ist zu kurz, um es Dingen zu widmen, die keinen bleibenden Wert haben.
Zu kurz, um nur dem Geld oder dem Ansehen hinterherzujagen.
Denn was am Ende wirklich zählt, sind nicht Titel, Besitz oder Macht –
sondern Liebe, Erinnerungen, Gnade…
und die Spuren, die wir im Herzen anderer hinterlassen. Denn niemand von uns hat die Garantie, dass es ein Morgen geben wird.