Das ist Nadia Nadim – ein Leben wie ein Roman, geschrieben mit Mut, Verlust und unerschütterlicher Entschlossenheit. Geboren in Afghanistan, verlor sie mit nur 11 Jahren ihren Vater – hingerichtet von den Taliban. Mit ihrer Familie floh sie versteckt im Laderaum eines LKWs nach Dänemark – ohne Sprache, ohne Sicherheit, aber mit einem unbeugsamen Willen. Heute? Über 200 Tore im Profifußball, 99 Länderspiele für Dänemark, ein abgeschlossenes Medizinstudium, Spezialisierung in rekonstruktiver Chirurgie, Beherrschung von 11 Sprachen – und ein Platz auf der Forbes-Liste der einflussreichsten Frauen im Sport. Eine Frau, die nicht nur Tore schießt, sondern Mauern durchbricht.
Vater geht mit Fritzchen einkaufen.
Sie kommen am Rathaus vorbei. "Papa,
was ist das da für ein Gebäude?"
"Das ist... äh... Dings... äh,
ich komm gerad nicht drauf."
"ΟΚ."
Kurz darauf kommen sie an der
Kirche vorbei."Papa, was ist das
denn für ein Haus?"
"Also das ist die Dings, äh, die...
na sag schon, die... wir fragen
nachher die Mama, ok?"
"Meinetwegen."
Sie gehen am Schwimmbad vorbei.
"Papa, da möchte ich auch rein,
was ist das denn?"
"Oh, da war ich schon sehr lange
nicht mehr, das war das... ähm...
tja... ich komm später drauf zurück."
"Du, Papa, soll ich dich
lieber nichts mehr fragen?"
"Um Gottes Willen, Kind, frag
bloß! Du musst doch was lernen!"