Ein altes Mütterlein trifft sich einmal die Woche mit ihren Freundinnen zum Kaffee-Klatsch.
Es ist so üblich, dass jede der Freundinnen einmal eine Mehlspeise mitbringt und diesmal ist das Mütterlein dran.
Sie gibt sich viel Mühe und macht einen schönen Guglhupf.
Als sie fertig ist, packt sie ihn in Staniol ein und macht sich auf den Weg.
Da der Weg aber lang und beschwerlich ist, nimmt sie eine Abkürzung, die über den dortigen Friedhof führt.
Wie es der Teufel so will stolpert sie am Friedhof und der Gugelhupf fliegt im hohen Bogen in ein offenes Grab.
Das Mütterlein ist völlig verzweifelt. Sie sinkt neben dem Grab hin und beginnt zu weinen. "Jetzt liegt der a do drin!"
Der Pfarrer kommt vorbei und sieht wie das Mütterlein am Grab kniet und weint. So geht er zu ihr hin und fragt "Jo, Muaterl, was ist denn?"
"Jetzt liegt der a do drin!" schluchzt sie, "So an guatn krieg i nimma!"
"Aber jo, Muaterl, wirst schon sehen, wird scho ana kumma!"
"Oba kana mit 6 Eier!"
Wenn ich schlechte Laune habe ...
...fahre ich zum McDrive. Und das läuft dann so ab: "Haben sie etwas vom Huhn?"
Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber eindeutig mit "...icken" endet.
Ich antworte:
"Später vielleicht, zunächst möchte ich etwas essen."
Etwas lauter tönt es zurück: "CHICKEN!"
Ich kann es mir nicht verkneifen:
"Nein, ich würde es gleich selbst abholen."
Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visage des McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang werden droht, sage ich:
"Ach so, Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?"
"Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück.
Der Wahrheit entsprechend erwidere ich: "Nein, ich bin von hier. Aber hat das denn Einfluss auf meine Bestellung?"
"Wol-len Sie ei-nen H-a-m-b-u-r-g-e-r?"
"Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme einen."
"Schieß?"
"Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke, ich kann es erneut riskieren."
Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig Leid zu tun. Er kann ja nichts für den Job. Aber ich ja auch nicht.
"Ob Sie KÄÄÄSE auf dem Hamburger möchten!?"
"Ah ja, gern. Ich nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu dick geschnit-
-ten, von einer Seite leicht angeschmolzen."
Ob die nächste Ansage aus dem Lautspre-
-cher "Sicher doch" oder "Arschloch" lautet, kann ich nicht exakt heraushören.
Deutlicher jedoch erklingt nun: "Was dazu?"
"Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."
"Also Pommes?"
"Von mir aus auch die!"
"Groß, mittel oder klein?"
"Gemischt. Und zwar jeweils genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."
"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?"
Diese wiederum sehr laut formulierte Frage, verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort: "Falls das die Bedingung ist, hier etwas zum Essen zu bekommen: Ja! Also machen wir weiter?"
Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"
"Ein schönes Entrecôte, blutig und ein Glas 1996er Spätburgunder, bitte"
"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR BLUTIG!!!"
"Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den Wein."
"Schluss jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"
Schon vorbei. Gerade jetzt, als es anfängt lustig zu werden. Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euroschein: "Tut mir leid, aber ich hab's nicht größer."
Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem!"
Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den Stahltresen klappern.
Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den Triumph! Zeit also fürs Finale:
"Kann ich eine Quittung bekommen?" fragte ich überfreundlich.
"Ist ein Geschäftsessen."
......
Naja, mein Arzt meinte die Schwellung am rechten Auge würde wohl keine bleibenden Schäden hinterlassen.
Ein Feuerwehrmann wäscht sein Fahrzeug im Hof, da kommt ein kleines Mädchen vorbeigefahren, in einem roten Bobby-Car, rechts eine kleine Leiter angebunden, links ein ordentlich zusammengerollter Gartenschlauch an der Seite.
Das Mädchen trägt einen Feuerwehrhelm, gezogen wird der Wagen von einem Hund und einem Kater.
Der Feuerwehrmann geht zu ihr und schaut sich den Wagen genauer an. 'Das ist aber ein schönes Feuerwehrauto' sagt er voll Bewunderung.
'Danke schön !' antwortet das Mädchen.
Der Feuerwehrmann schaut noch genauer hin.
Das Mädchen hat die Schnur vom Wagen um die Brust des Hundes und die Hoden des Katers gebunden.
'Kleine Kollegin', sagt der Feuerwehrmann. 'Ich will dir ja keine Vorschriften machen, aber ich glaube, wenn du die Schnur um die Brust des Katers bindest, würde dein Auto noch schneller fahren.'
Das Mädchen denkt gründlich darüber nach und meint dann:
'Ich glaube, da hast du Recht - aber dann hätte ich keine Sirene mehr !!!'