In einem abgelegenen Park stehen sich zwei nackte Statuen gegenüber, ein Mann und eine Frau.
Einige hundert Jahre, nachdem sie dort so aufgestellt wurden, schwebt ein Engel zu den beiden herunter. Ein Wink von seiner Hand, und plöt-
-zlich werden die Statuen zu Fleisch und Blut, und steigen von ihren
Sockeln.
Der Engel spricht: "Ich wurde gesandt, um euch den Wunsch zu erfüllen, den ihr beide all die Jahrhunderte hegt, in denen ihr euch gegenüber gestanden seit, ohne euch bewegen zu können. Aber seid schnell - ihr habt nur fünfzehn Minuten Zeit, bevor ihr wieder zu Statuen werdet."
Der Mann schaut zur Frau, beide
erröten und sie verschwinden kich-
-ernd im Unterholz. Lautes Rascheln ist aus dem Gebüsch zu hören, und sieben Minuten später kommen die beiden, offensichtlich befriedigt,
zurück zum Engel.
Der Engel lächelt das Paar an: "Das waren nur sieben Minuten - wollt ihr es nicht noch mal tun?"
Die einstigen Statuen schauen sich für eine Minute an und dann sagt die Frau: "Warum nicht? Aber diesmal machen wir es anders herum: Du hältst die Taube fest, und ich scheiß drauf..."
Ein Feuerwehrmann wäscht sein Fahrzeug im Hof, da kommt ein
kleines Mädchen vorbeigefahren, in einem roten Bobby-Car, rechts eine kleine Leiter angebunden, links ein ordentlich zusammengerollter Gartenschlauch an der Seite.
Das Mädchen trägt einen Feuerwehr-
-helm, gezogen wird der Wagen von einem Hund und einem Kater.
Der Feuerwehrmann geht zu ihr und schaut sich den Wagen genauer an.
"Das ist aber ein schönes Feuerwehr-
-auto" sagt er voll Bewunderung.
"Danke schön !" antwortet das
Mädchen. Der Feuerwehrmann schaut noch genauer hin. Das Mädchen hat die Schnur vom Wagen um die Brust des Hundes und die Hoden des Katers gebunden.
"Kleine Kollegin", sagt der Feuer-
-wehrmann. "Ich will dir ja keine Vor-
-schriften machen, aber ich glaube, wenn du die Schnur um die Brust des Katers bindest, würde dein Auto noch schneller fahren.
"Das Mädchen denkt gründlich
darüber nach und meint dann: "Ich glaube, da hast du Recht - aber dann hätte ich keine Sirene mehr!"
Ein frommes, gutes Paar war auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragis-
-cher Verkehrsunfall ihre Leben
endete. Als sie nun in den Himmel kamen, fragten sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren könne.
Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut, so dass sie sich nichts sehn-
-licher wünschten, als ein Ehepaar zu werden. Petrus dachte einen
Moment nach, willigte dann ein, und sagte dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten.
Es vergingen danach fast ein hundert Jahre, bis Petrus sie wieder rufen ließ. Die beiden wurden in einer
einfachen Zeremonie getraut. Zuerst waren die beiden glücklich, aber mit der Zeit erlosch die Liebe.
Etwa dreißig Jahre später waren sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollten.
Sie suchten Petrus auf und sagten: "Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differen-
-zen. Gibt es eine Möglichkeit, uns scheiden zu lassen?"
- "Nehmt ihr mich auf den Arm?"
sagte Petrus.
"Ich brauchte hundert Jahre, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt. Es wird mir aber nie gelingen, einen Anwalt zu bekommen!"
In einem abgelegenen Park stehen sich zwei nackte Statuen gegenüber, ein Mann und eine Frau.
Einige hundert Jahre, nachdem sie dort so aufgestellt wurden, flattert ein Engel zu den beiden herunter. Ein Wink von seiner Hand, und plötz-
-lich werden die Statuen zu Fleisch und Blut, und steigen von ihren
Sockeln.
Der Engel spricht. "Ich wurde gesandt, um euch den Wunsch zu erfüllen, den ihr beide all die Jahrhunderte hegt, in denen ihr euch gegenüber gestanden seid, ohne euch bewegen zu können. Aber seid schnell ihr habt nur fünfzehn Minuten Zeit, bevor ihr wieder zu Statuen werdet. "
Der Mann schaut zur Frau, beide
erröten, und verschwinden kichernd im Unterholz.
Lautes Rascheln ist aus dem Gebüsch zu hören, und sieben Minuten später kommen die beiden, offensichtlich befriedigt zurück zum Engel.
Der Engel lächelt das Paar an.
"Das waren nur sieben Minuten - wollt ihr es nicht nochmal tun?"
Die einstigen Statuen schauen sich kurz an, und dann sagt die Frau:
"Warum nicht? Aber diesmal machen wir es anders herum, du hältst die Taube fest, und ich scheiß drauf...!"