Klaus hat ein neues Fahrrad mit
Ledersattel. Der Verkäufer hat ihm extra einen Topf Vaseline mitgegeben, um diesen bei Regen zu fetten.
Abends ist er bei den Eltern seiner Freundin zum Essen eingeladen. Nach dem Essen geht der Streit um den Abwasch los. Nachdem sich kein Freiwilliger findet, beschließt man das Schweigespiel zu spielen. Wer als erster was sagt muss abwaschen. Nachdem eine halbe Stunde Schwei-
-gen herrscht, denkt Klaus sich, dass er die Zeit auch besser nutzen könnte.
Er zieht die Hose aus, schiebt seiner Freundin den Rock hoch und fängt an sie zu rammeln. - Betretenes
Schweigen.
- Eine weitere halbe Stunde später wiederholt sich die Prozedur mit ihrer Schwester. - Betretenes Schweigen.
- Eine weitere halbe Stunde später ist ihre Mutter fällig. - Dito. -
Als Klaus Blick jetzt aus dem Fenster fällt, bemerkt er, dass es anfängt zu regnen. Wie er zum Vaselinetopf
greift, meint der Vater:
"Okay, okay, ich trockne ab!..."
Der Fernfahrer ruft zu Hause an.
Als sich das kleine Mädchen meldet, sagt er:
"Hallo Schatz, kannst du mal Mama ans Telefon holen"?
Die Antwort:
"Ne, das geht nicht. Die ist grade mit Onkel Paul im Schlafzimmer!"
Kurzes Schweigen.
Dann wieder der Mann: "Aber Schatz, du hast keinen Onkel Paul."
"Doch, der ist gerade mit Mami im Schlafzimmer."
Wieder etwas Schweigen, dann der Mann: "Ok, Schatz, du gehst jetzt zum Schlafzimmer und rufst, dass mein Auto gerade auf den Hof fährt."
Gesagt, getan. Als das Mädchen
wiederkommt, fragt sie der Vater, was passiert sei. Das Mädchen meint: "Mami ist aufgesprungen und war ganz nackig. Dann ist sie zum Fenster gerannt und auf ihren Sachen ausge-
-rutscht. Darauf ist sie aus dem
Fenster gefallen und liegt nun total verdreht auf der Auffahrt."
"Oh mein Gott, und Onkel Paul?"
"Der ist auch aufgesprungen und war auch ganz nackig. Er hat schnell seine Kleider aufgesammelt und ist aus dem Hinterfenster in
den Pool gesprungen. Er hat aber wohl vergessen, dass du letzte Woche das Wasser rausgelassen hast, um ihn zu reinigen. Jetzt ist er auch total verdreht und bewegt sich nicht mehr."
Langes Schweigen tritt ein.
Nach einiger Zeit: "Pool...??? Uups, verwählt!"...
Im wilden Westen will sich ein
Wanderprediger einen Gaul kaufen, um die Wilden zu missionieren. Er geht zu einem Pferdehändler und schildert ihm seinen Fall.
Da meint der Verkäufer:
"Da haben wir ein Pferd, ideal, wie für Sie gemacht. Auf das Kommando 'Gott sei Dank' läuft es los, bei 'Amen' bleibt es stehen."
Der Prediger ist ganz begeistert und macht gleich einen Proberitt: "Gott sei Dank."
Das Pferd läuft los. Aus der Stadt raus und über die Prärie geht alles gut, bis das Pferd genau auf eine Schlucht zu galloppiert. Der Priester hat das Kommando zum Anhalten vergessen, er zerrt am Zügel, probiert alles, nichts hilft.
In letzter Verzweifelung fängt er an zu beten: "Vater unser im Himmel, ... Dein Wille geschehe - Amen."
Das Pferd hält beim "Amen" an, genau einen Meter vor der Schlucht.
Der Priester wischt sich den Angst-
-schweiß von der Stirn und sagt:
"Gott sei Dank."