Thomas verbringt seine Nachmittage vorwiegend damit, im Keller mit seinem Chemiekasten zu experimentieren. Eines Tages kommt der Vater die Treppe herunter, als der Sohn was in die Wand schlagt.
"Tommi, klopf doch bitte keine Nägel in die Wand!"
"Das ist kein Nagel, Vati. Das ist eine Made. Ich habe eine Salbe entwickelt, die alle Dinge hart wie Stein macht."
"Weißt du was mein Junge, du gibst mir die Salbe, und ich kauf dir ein Auto."
Am nächsten Tag stehen zwei nagelneue Autos in der Einfahrt.
"Vati, wozu die beiden Autos?" fragt der Sohnemann.
"Oh, die sind beide für dich, mein Sohn. Der Golf ist von mir- und der Mercedes von deiner Mutter!"
Ein Sohn nimmt seinen in die Jahre gekommenen Vater mit in ein Restaurant, um dort ein leckeres Abendessen zu genießen.
Sein Vater ist ziemlich alt und deswegen auch schon etwas schwach. Während er isst fällt immer wieder mal etwas Essen auf sein Hemd und die Hosen. Die anderen Gäste starren den Mann mit vor Ekel verzerrten Gesichtern an, doch sein Sohn bleibt seelenruhig.
Nachdem beide mit dem Essen fertig sind, geht der Sohn, dem das Ganze immer noch kein Stück peinlich ist, gemächlich mit seinem Vater zu den Toiletten. Dort wischt er ihm die Essensreste aus dem faltigen Gesicht, versucht die Flecken aus der Kleidung zu waschen, kämmt ihm liebevoll das graue Haar und richtet zum Schluss seine verrutschte Brille.
Als die beiden den Waschraum verlassen, herrscht im gesamten Restaurant
Totenstille.
Niemand kann verstehen, wie man sich öffentlich so blamieren kann. Der Sohn zahlt noch die Rechnung und will gehen, da steht ein älterer Herr unter den Gästen auf und fragt ihn: „Meinen Sie nicht, dass Sie etwas hier gelassen haben?“
Der antwortet: „Nein, das habe ich nicht.“
Doch die Antwort des fremden Mannes ist: „Doch das haben Sie! Sie haben hier jedem Sohn eine Lektion hinterlassen, und ihren Vätern Hoffnung!“ Jetzt ist es im Restaurant so still, man könnte eine Stecknadel fallen hören.
Es ist eine der größten Ehren sich einmal um die zu kümmern, die sich einst um uns gekümmert haben.
Mit all der Zeit, Mühe und dem Geld, das unsere Eltern ihr Leben lang für uns geopfert haben, verdienen sie und alle alten Menschen den größten Respekt.