Ich ging mit meinem Vater (66) ins Einkaufscenter um neue Schuhe zu kaufen. Durch das Rumlaufen wurden wir hungrig und kamen zu dem Entschluss, etwas essen zu gehen. Ich bemerkte wie mein Vater ein junges Mädchen anstarrte, welches neben ihm saß.
Das Mädchen hatte ihre Haare wie ein Hahnenkamm hochfrisiert und in verschie-
-denen Farben - grün, orange, rot und blau gefärbt. Mein Vater konnte seinen Blick nicht von ihr abwenden.
Das Mädchen bemerkte es und jedes mal wenn sie wieder in seine Richtung schaute fand sie, dass mein Vater sie anstarrte. Als das Mädchen genug davon hatte, fragte sie sarkastisch:
"Was ist dein Problem alter Mann? Hast du niemals was Wildes in deinem Leben gemacht?“
Da ich meinen Vater kenne, schluckte ich schnell den Bissen im Mund hinunter, damit ich nicht bei seiner Antwort daran ersticken würde. Ich wusste, dass er eine gute haben würde.
Mit Würde antwortete er, ohne dem kleinsten Zwinkern eines Augenlids: "Doch! Ich hab mal Drogen genommen und danach einen Pfau gevögelt und jetzt frag ich mich, ob Du meine Tochter bist."
Das Telefon läutet und die Hausfrau meldet sich: "Ja bitte?"
"Ich möchte gerne Frau Pietsch sprechen, bitte"!
"Ich bin selbst am Apparat"
"Guten Tag Frau Pietsch, hier spricht Dr. Braun vom Sankt Agnes Laboratorium. Wir haben gestern die Blutprobe Ihres Gatten von Ihrem Hausarzt erhalten und haben jetzt insofern ein Problem, als wir gleichzeitig eine Blutprobe von einem anderen Herrn Pietsch erhalten haben und wir jetzt nicht mehr wissen,
welches die Blutprobe Ihres Gatten ist. Das eine Untersuchungsergebnis ist sehr schlecht, das Andere leider auch!"
"Was meinen Sie damit?", fragt Frau Pietsch, sichtlich nervös.
"Nun, das eine Testergebnis ergab ein positives Resultat für Alzheimer und der andere Test ein positives Ergebnis für Aids.
Wir können Ihnen aber leider nicht sagen, welches Testergebnis zu Ihrem Gatten gehört!"
"Ja, kann man denn den Test nicht noch mal machen?" fragte Frau Pietsch.
"Ja, das könnte man prinzipiell schon machen, aber die Krankenkasse ist nicht bereit, diesen sehr teuren Test zweimal zu bezahlen!"
"Um Gottes Willen, was soll ich denn jetzt nur machen?"
"Die Kasse empfiehlt Ihnen, Ihren Mann irgendwo mitten in der Stadt auszusetzen!"
"Ja und dann??"
"Falls er wieder nach Hause findet, sollten Sie nicht mehr mit ihm Vögeln."