Jeden Morgen geht in Frankfurt die Stute Jenny allein auf der Straße spazieren.
Die Leute kennen sie und sehen sie seit 14 Jahren spazieren gehen. Heute ist ihr 79-jähriger Besitzer nicht mehr in der Lage, sie zu reiten.
Sie trifft gerne bekannte Gesichter auf der Straße, hält an und erhält von ihnen Leckerlis, Streicheleinheiten und Aufmerksamkeiten.
Die Einwohner behandeln sie wie eine Berühmtheit, sie ist Teil des Frankfurter Stadtbildes. Sie trägt sogar ein Schild mit einer Inschrift, auf der steht:
"Mein Name ist Jenny. Ich bin nicht weggelaufen, ich bin nur auf der Durchreise und meine Besitzer wissen das, danke".
Die örtliche Polizei kennt sie sehr gut und es gab in 14 Jahren noch nie einen Unfall. Der Tierarzt der Stadt kontrolliert sie regelmäßig, um sie gesund zu halten.
Dies ist die wahre Geschichte eines glücklichen Tieres, das in einem normalen Land lebt, in dem Tiere respektiert werden. ♥
Bei einem Kongress für Mikrochirurgie treffen sich ein amerikanischer, ein japanischer und ein deutscher Arzt. Nach dem formellen Teil sehen sich die drei in der Hotelbar wieder und beginnen sich nach einigen Drinks ihre größten Meisterstücke zu erzählen:
"In einer Autofabrik war ein Arbeiter in die Blechpresse geraten", prahlt der amerikanische Arzt. "Alles, was von ihm übrig blieb, war sein kleiner Finger. Also nahm ich den Finger, konstruierte eine neue Hand, einen neuen Arm, Rumpf, Kopf, Beine und so weiter. Der Arbeiter, der dabei raus kam, war so leistungsfähig, dass er 50 Kollegen arbeitslos machte."
"Ist ja gar nichts", konterte der Japaner, "vorigen Monat bei einem Unfall in einem Kernkraftwerk verunglückte ein junger Mann. Das einzige, was wir noch finden konnten, war ein Haar. Also nahm ich das Haar, konstruierte einen neuen Kopf, ein neues Gehirn und einen kompletten Körper. Jetzt ist der junge Mann so effizient, dass er 500 andere arbeitslos gemacht hat."
"Das nennt ihr Leistung?" ereiferte sich der deutsche Chirurg. "Unlängst ging ich über die Straße und roch einen Furz. Ich packte den Furz ein, brachte ihn in meine Praxis. Dort wickelte ich einen Hintern darum und konstruierte einen kompletten Körper mitsamt Kopf und Gehirn. Der Mann ist jetzt unser Bundeskanzler und er ist so fähig, dass er fast fünf Millionen arbeitslos gemacht hat."