Der Lehrer fragt seine Schüler, welche drei Dinge man unbedingt in der Tasche haben sollte, wenn man sich in der Wüste verirrt hat. Das kleine Fritzchen meldet sich. „Man sollte einen Kompass in der Tasche haben, eine große Flasche Wasser und ein Kartenspiel." - „Und warum?", fragt der Lehrer. Antwortet Fritzchen: „Mit dem Kompass kann man sich orientieren und ohne Wasser verdurstet man!" - „Und wofür soll das Kartenspiel gut sein?", fragt der Lehrer. „Ganz einfach", sagt Fritzchen. „Immer, wenn man eine Partie Solitär anfängt, kommt garantiert irgendein Idiot, stellt sich hinter einen und sagt:, Du kannst die schwarze Zehn auf die rote Neun legen!"
Ich fasse das dann noch einmal kurz zusammen, wenn Sie erlauben. Sie sagen also - und das ist ja nun durchaus interessant - dass Sie einerseits mit Ihrer Laterne gehen, aber, frei nach dem 3. Newtonschen Gesetz, auch Ihre Laterne mit Ihnen geht. Es herrscht also so eine Art Symbiose zwischen Ihnen und Ihrer Laterne, richtig?
Außerdem - und da wird es ja nun schon fast philosophisch - bemerken Sie, dass hoch oben, also am Firmament, die Sterne leuchten, kontrastieren aber direkt im Anschluss, dass hier unten, also auf der Erde, "wir" es sind, die leuchten. Ich nehme an, mit "wir" meinen Sie sich und Ihre Laterne, habe ich Sie da richtig verstanden?
Als die Feuerwehrleute das winzige Bärenjunge aus dem brennenden Wald trugen, zitterte es am ganzen Körper, das Fell voller Ruß. Doch in dem Moment, in dem es sich zum ersten Mal wirklich sicher fühlte, passierte etwas Wunderschönes:
Das Jungtier klammerte sich an den Retter, der es im Arm hielt. Selbst als das Feuer längst hinter ihnen lag, löste es seinen Griff nicht – als wollte es jede Sekunde festhalten, in der die Gefahr endlich vorbei war. Die Einsatzkräfte erzählten später, dass der kleine Bär ganz eng an den Armen blieb, die ihn gerettet hatten, und langsam, ruhig weiteratmete, während die Angst von ihm abfiel.
In dieser stillen Umarmung zeigte sich, wie sehr Tiere Geborgenheit spüren können, wenn ihnen im verletzlichsten Moment Freundlichkeit begegnet. Für den kleinen Bären war das mehr als nur Rettung – es war der erste Augenblick echter Ruhe nach purer Panik. Sein winziger Griff sagte alles, was seine Stimme nicht ausdrücken konnte.
Später übernahmen Wildtierpfleger, gaben ihm Wärme, Futter und behutsame Pflege. Mit jedem Tag wich die Angst ein Stück mehr, Vertrauen trat an ihre Stelle. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass mutige Taten unerwartete Bindungen schaffen können – und dass selbst Wildtiere Mitgefühl erkennen, sobald es ihnen begegnet.