Im Jahr 2016 wurde der damals 21-jährige Alex Skeel Opfer einer der grausamsten Formen häuslicher Gewalt, die je im Vereinigten Königreich dokumentiert wurden.
Seine Freundin Jordan Worth kontrollierte und misshandelte ihn über Jahre hinweg – sie isolierte ihn von Freunden und Familie, verletzte ihn schwer, verbrühte ihn mit kochendem Wasser und verweigerte ihm Nahrung. Sie zerstörte nicht nur seinen Körper, sondern auch sein Selbstvertrauen und seinen Willen.
Als die Polizei 2017 nach Hinweisen besorgter Nachbarn in das Haus in Bedfordshire eindrang, fanden sie Alex schwer unterernährt, voller Wunden – nur wenige Tage vom Tod entfernt.
2018 wurde Jordan Worth zur ersten Frau Großbritanniens, die wegen coercive and controlling behaviour (zwanghafter und kontrollierender Gewalt) verurteilt wurde. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren.
Alex überlebte – und machte aus seinem Trauma eine Mission. Heute setzt er sich öffentlich für Aufklärung über häusliche Gewalt ein, spricht an Schulen, Universitäten und in den Medien.
Er ist ein lebendes Beispiel dafür, dass Mut und Hoffnung auch aus tiefstem Leid entstehen können.
In den 1990er-Jahren verzauberte die russische Eiskunstläuferin Elena Gouliakova ganz Europa – mit Eleganz, Ausdruck und einer Grazie, die sie zur gefeierten Künstlerin auf dem Eis machte.
Im Jahr 2000 zog sie mit ihrem Ehemann und Trainer Nikolay Suetov nach Monterrey (Mexiko). Gemeinsam gründeten sie eine Eislaufschule, die Dutzenden mexikanischen Kindern eine völlig neue Sportart näherbrachte. Für kurze Zeit schien es, als würde sich ihr Erfolg in einem neuen Land fortsetzen.
Doch 2006 kam der Bruch: eine schmerzhafte Scheidung, das Ende der Akademie – und schließlich der Verlust all dessen, was ihr Halt gab.
Bis 2010 folgte die Diagnose: paranoide Schizophrenie.
Heute lebt Elena in Tepatitlán, Jalisco.
Man sieht sie oft mit einem Einkaufswagen und ihren Tieren durch die Straßen ziehen.
Viele erkennen sie, doch Hilfe lehnt sie meist ab – sie spricht nur Russisch und Englisch, und die Welt um sie herum ist ihr fremd geworden.
Ihre Geschichte ist eine leise Mahnung:
Zwischen Ruhm und Einsamkeit, zwischen Glanz und Zerbrechlichkeit liegt manchmal nur ein einziger Schritt.